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Die
KARUSSELL-GEGENWIND ist kein normale Zeitung, sondern FÜR
DIE VERBESSERUNG DER MENSCHEN - GEGEN DIE BESCHÄDIGUNG!
SOLANG NUR WENIGE SICH WEHREN, WIRD DIE BESCHÄDIGUNG WACHSEN UND DER NEONAZISMUS
AN DIE MACHT KOMMEN.

28.
März 2009 DEMOS,
12 Uhr, Hauptbahnhof & Bockenheimer Warte, in
Frankfurt, und auch 12 Uhr, Rotes Rathaus, in
Berlin, für wir zahlen nicht für eure Krise! - für
eine solidarische Gesellschaft - GEGEN BILLIGLOHN!
Ohne Demos und Gegenwehr wird der Billiglohn, Erwerbslosigkeit
und der Neo-Nazismus wachsen.
Deshalb
Bitte beteiligen!
www.28maerz.de/startseite

Inhalt
Zeitung Karussell-Gegenwind 20/2009
Seite
02:
Widerstand sehr wichtig; Jahres 2009
Seite 03: Herzliche Glückwünsche;
Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger; EU-Parlament
Seite 04: Negativ in Deutschland;
Stoppt das Sterben, Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und
Diskriminierung!
Seite 05: Rechte Frauen? Frauenrat;
ernsthaft Gegenwehr
Seite 06: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik
und ihre tödlichen Folgen
Seite 07: Dokumentation umfasst den
Zeitrau; Antisemitismus
Seite 09: Arbeitnehmer/innen verbessern
- Mindestlohn; Billiglohn, Erwerbslosigkeit und Diskriminierung
der Menschen nicht dulden!
Seite 11: Stoppt das Sterben - Menschenrechte
achten – Flüchtlinge schützen
Seite 12: Neujahrsgrüße 2008/2009;
Eine traurige Notwendigkeit
Seite 14: Amy Goodman: Media ARE
the most Powerful institutions on Earth and we Have to take them
back
Seite 15: 8. März - der Welt-Frauen-Tag:
Starke Frauen in Deutschland und in der Welt
Seite 16: Herausforderungen bewältigen
und die mögliche Anwendung versteckter Folter
Seite 18: SOLIDARITÄT IN BELGRAD
DEMONSTRIEREN; Sperrvermerk gegen Nazi- Parteien - meine Daten
gehören mir!
Seite 19: Keine Datenübermittlung
an NPD oder andere rechtsextreme Parteien; Koalition lässt weiter
Lohndumping
Seite 20: Zeitbrücken – Von Stadt
zu Stadt; Initiativen für eine zentrale Demonstration 2009
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Nach
Kaufkraft ist der
Mindestlohn in diesen Länder und auch in USA und ISRAEL
Lebensfähiger als in Deutschland. In Italien, Denmark und in Schweden
sind 90% bis 95% tarifgebunden! Und auch in Schweiz Mindestlohngesetz!

Nach
Kaufkraft sind diese Mindestlöhne meistens zwischen 8€ bis 12€.
Bundestagswahl 2009
18.
Januar Hessen Landtagswahl - 18. Januar Hessen Landtagswahl - 23. Mai
13. Bundesversammlung Bundespräsidentenwahl - 7. Juni alle Bundesländer
Europawahl - 7. Juni Baden-Württemberg Kommunalwahl - 7. Juni Mecklenburg-Vorpommern
Kommunalwahl - 7. Juni Nordrhein-Westfalen Kommunalwahl - 7. Juni Rheinland-Pfalz
Kommunalwahl - 7. Juni Saarland Kommunalwahl - 7. Juni Sachsen Kommunalwahl
(ohne Kreistage) - 7. Juni Sachsen-Anhalt Kommunalwahl - 7. Juni Thüringen
Kommunalwahl - 30. August Saarland Landtagswahl - 30. August Sachsen Landtagswahl
- 30. August Thüringen Landtagswahl - 27. September Brandenburg Landtagswahl
- 27. September alle Bundesländer Bundeswahl
Wenn man die NPD wählt, wächst der Nazismus
BESCHäDIGUNG
DER ARBEITNEHMER/INNEN, OB DEUTSCH ODER NICHTDEUTSCH, NICHT DULDEN!
ERNSTHAFT,
OB BETROFFEN ODER NICHT NICHTBETROFFEN, MINDESTLOHNGESETZ DURCHSETZEN!
So
sehr viele Arbeitgeber nicht gut sind, ist das Hauptproblem, die Pseudo-Demokratie
(Mehrheit der CDU), weil die anders als zum Beispiel in der konservativen
Regierung in Frankreich, das Mindestlohngesetz verweigern.
WARUM?
Das
Mindestlohngesetz und andere Punkte zur Verbesserung werden nur durchgesetzt,
wenn man ernsthaft zusammen Gegenaktionen und sogar Streik macht!
UND
Die
NPD-NeoNazis agieren gegen Billiglohn, um an die Macht zu kommen. Die
NSDAP/Hitler hat auch so agiert und damit haben dann viele Bürger/innen
diese gewählt. Jetzt dürfte man wissen, dass der Nazismus nicht
die Menschen verbessert, sondern viele beschädigt und ermordet werden.
Bei der Bundes- und Landtagswahl nicht
die Pseudo-Demokratie (Mehrheit der CDU) und NeoNazis (Bitte stoppen!)
www.npd-verbot-jetzt.de
und siehe Seite 19),
sondern
SPD, Grüne
oder andere Parteien wählen und bei der
Wahleingabe
eintragen
"MINDESTLOHNGESETZ
GLEICH MACHEN UND DISKRIMINIERUNG, ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND NEONAZISMUS
RICHTIG STOPPEN!"
Faire Punkte
werden durchgesetzt durch die engagierten Wähler/innen!
In
Frankreich und in einigen anderen Länder, leben die Menschen besser
als hier, weil sehr viele Betroffene und NichtBetroffene, Demokraten,
Kommunisten, Sozialisten, Liberale und andere, durch starke Aktionen ihre
Ziele durchsetzen!
Seite
2: THEMEN; WIDERSTAND ...; ARZNEIPFLANZE UND BLUME DES JAHRES 2009
WIDERSTAND
SEHR WICHTIG
GEGEN Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus
und Nationalismus
Ohne
Widerstand und durch allgemeine Verallgemeinerung ISRAEL, Juden, Schwarze
..., wird der Neonazismus wachsen!
NSDAP/Hitler
ist nicht selbst an die Macht gekommen. Ist an die Macht gekommen durch
Diskriminierung der Menschen durch die Pseudo-Demokratie und den wachsenden
Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus durch viele Parteien und Gruppen.
Deshalb konnte die NSDAP gewählt werden, während in Italien
der Faschismus es überfallen wurde und in anderen Ländern es
verweigert haben!
DIE
NSDAP-Wahl ist dadurch gewachsen. Sobald jetzt wenig Widerstand gemacht
wird, wird in einigen Jahren der NeoNazismus/NPD an die Macht kommen.
Wahl
1928 -1933

Verhindert
wird es jetzt,
WENN
- DURCHGESETZT
WIRD, DASS DISKRIMINIERUNG DER ARBEITNEHMER/INNEN GESTOPPT WIRD UND
ERNSTHAFT DER MINDESTLOHNGESETZ DURCHGESETZT WIRD. IN VIELEN ANDEREN
LäNDER GIBT ES MINDESTLOHN UND DADURCH KöNNEN ES DIE NEONAZIS
NICHT AUSNUTZEN!
WENN
- DURCHGESETZT
WIRD, DASS DIE BUNDES- UND LANDESREGIERUNGEN GESETZE MACHEN, DURCH DIE
ARBEITNEHMER/INNEN UND ERWERBSLOSE NICHT DISKRIMINIERT WERDEN!
WENN
- DURCHGESETZT
WIRD, DASS KEIN MENSCH, OB WEIß, GELB, GRüN, SCHWARZ UND ANDERE
FARBEN, VON NEONAZIS, PSEUDOPOLIZISTEN
DISKRIMINIERT UND ERMORDET
WERDEN!
WENN
- DURCHGESETZT
WIRD, DASS WEDER DEUTSCHLAND NOCH ISRAEL, USA UND ANDERE LäNDER
ALLGEMEIN KRITISIERT WERDEN!
In jedem Land gibt es negative Punkte, aber eine Verallgemeinerung
ist rassistisch. So sehr die Regierungen oft nicht gut sind, wird durch
engagierte Gewerkschaften die Lage der Menschen im wesentlichen verbessert.
DIE KRAFT DER GEWERKSCHAFT SIND DIE ENGAGIERTEN MITGLIEDER, DIE STREIKS
UND SOGAR GENERALSTREIKS ZUR VERBESSERUNG MACHEN. Deshalb gibt es fast
in ganz EUROPA und auch in USA, SCHWEIZ und ISRAEL das Mindestlohngesetz
und in einigen Ländern fast totale Tarifbindung!
WENN
man nicht ernsthaft Widerstand GEGEN DISKRIMINIERUNG, ANTISEMITISMUS,
RASSISMUS UND NATIONALISMUS macht und es ignoriert, wird der Neonazismus
an die Macht kommen und wieder VIELE MENSCHEN ermordet.
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Im
ISRAEL wurden vom Römischen Reich hen und Jesus niedergeschlagen
und ermordet. Der Antisemitismus hat angefangen, weil die Katholische
Kirche in Roma dargelegt hat, dass Juden Jesus ermordet haben. Von
der NSDAP wurden noch viel mehr Juden, nämlich 5.450.000, ermordet.
Und als viele Juden, wegen der Beschädigung und Ermordung durch der
NSDAP und auch vom Stalinismus, nach ISRAEL gegangen sind, wurde das Land
von viele Nebenländern überfallen.
So sehr ISRAEL auch einige schlechte Punkte hat, ist die Verallgemeinerung
Antisemitismus. Auch Antisemitismus hilft dem Neonazismus.
FENCHEL
ARZNEIPFLANZE DES JAHRES 2009
Der
Fenchel ist ein Doldengewächs mit fein geteilten Blättern und
Blütendolden. Er ist häufig das erste Arzneimittel,
mit dem der Mensch in seinem Leben Kontakt hat. Damit begründete
das Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg
die Wahl des Fenchels als Arzneipflanze des Jahres 2009.
Der gemeine Fenchel wird auf gutem Boden bis zu zwei Meter hoch und gedeiht
in ganz Europa. Seine Dolden haben mehr als 20 Strahlen. An deren Enden
sind die unscheinbaren gelben Blüten für Bienen und andere Insekten
eine beliebte Nahrung. Die kleinen länglichrunden gerillten Spaltfrüchte
sind in der Reife grünbräunlich.
Sie finden in Tee und als Gewürz in verschiedensten Speisen Verwendung.
Fencheltee wirkt positiv auf die Muskulatur des Verdauungstraktes und
verhindert Blähungen.
Viele Säuglinge erhalten während der Nahrungsumstellung Fencheltee
zur Linderung der Blähungen.
Das aus den Samen gewonnene ätherische Öl wird in Honig und
Sirup gegen Husten und Heiserkeit eingenommen.
Der Gewürzfenchel, dessen schuppenartig verdickten Stängelschäfte,
stammt von einer kultivierten Fenchelart und ist ein aromatisiertes Wintergemüse,
das auch roh verzehrt werden kann.
VON INGE HEISER
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WEGWARTE
BLUME DES JAHRES 2009
Mit
der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus) wird die Blaue Blume
der Romantik geehrt. Die auch Verwünschte Jungfer genannte
Blume wird bis zu einem Meter hoch und öffnet ihre Blüten nur
an hellen Tagen.
Sie
mag trockne, lehmige Böden und wächst an Weg- und Feldrändern.
Weil es immer weniger unversiegelte Flächen gibt, ist ihre Art in
Deutschland bedroht.
Der derbe kantige steif-aufrecht stehende Stängel ist sperrig verästelt,
hohl und enthält Milchsaft. Mattgrüne schmale gesägte Blättchen
sind spärlich direkt am Stängel angeordnet.
Der ganze Kraut ist behaart. Die leuchtend blauen Blütenköpfe
(ca. 3-4 cm Durchmesser) mit violetten Staubgefäßen blühen
von Juli bis Oktober.
Die kultivierte Zichorie wird zu Gewinnung der kohlehydratreichen Wurzel
angebaut.
Als Bohnenkaffee noch Luxus war, wurde durch Rösten ihrer Wurzel
der Zichorienkaffee zubereitet. Der frische Saft der Wegwarte wird als
Haarwuchsmittel eingesetzt.
Der Tee aus den Wurzeln kann gegen Stoffwechselerkrankungen, Nierenbeschwerden,
Magenverschleimung sowie zur Blutreinigung und gegen Galleleiden helfen.
Verwandte Arten der Zichorie liefern uns Salate
und Gemüse (Chicoreè, Endivie).
VON INGE HEISER
Seite
3: HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE...; UMWELTBEWUSSTSEIN...; EU-PARLAMENT
VORSCHLAG
FüR FRAUENTAG, FALLS IHR BEDARF HABT. GRUß KURT
HERZLICHE
GLÜCKWüNSCHE ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG
VON DR. KURT KUTZSCHBAUCH
Die
Redaktion gratuliert allen Leserinnen herzlich zum Internationalen Frauentag.
Es ist ein internationaler Ehrentag, deshalb möchte ich nachfolgend
einige ausgewählte, auf Frauenrechte bezogene Grundsätze und
Ziele aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zitieren,
die vor mehr als 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, von den Vereinten Nationen
verkündet wurde.
Jede unserer Leserinnen möchte ich damit in die Lage versetzen, selbst
einschätzen zu können, ob ihre eigene soziale Lebensumwelt diesen
Grundsätzen und Zielen entspricht. Dort, wo Nachholbedarf besteht,
gilt es, durch Forderungen und Handlungen diesen zu verringern. Bei solch
einer Einschätzung dürfen wir die Verhältnisse in den Entwicklungsländern
nicht vergessen. Sie haben die gleichen Rechte z. B. durchschnittlich
ebenso viel Energie pro Kopf zu verbrauchen wie wir in Deutschland bzw.
die Bürger in Europa oder in den USA.
In der Präambel der Erklärung wird einleitend betont:
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen
und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft
die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet.
Art.
1: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten
geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander
im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
Art. 2: Jeder hat
Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und
Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht,
Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder
sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Art. 7: Alle Menschen sind
vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen
Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen
jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt,
und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.
Art. 12: Niemand darf willkürlichen
Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen
Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes
ausgesetzt werden.
Art. 16: Heiratsfähige
Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der
Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten
und eine Familie zu gründen. Sie haben bei Eheschließung, während
der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
Art. 23: 1. Jeder hat das
Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende
Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für
gleiche Arbeit.
Art. 25: Jeder hat das
Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit
und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung,
ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das
Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität
oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel
durch unverschuldete Umstände.
Mutter und Kind haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung.
Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen
sozialen Schutz.
Art. 26: Jeder hat das
Recht auf Bildung.
Art. 27: Jeder hat das
Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an
den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und
dessen Errungenschaften teilzuhaben.
Art. 29: Jeder hat Pflichten
gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung
seiner Persönlichkeit möglich ist.
Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen
unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht,
die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern
und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung
und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
PS Es sind in der letzten Zeit natürlich auch themenbezogene bzw.
aktuelle Bücher erschienen, die ich den Lesern/Kollegen als Geschenk
für die
Damen ihres Herzens empfehlen kann:
1)
Anne Stabrey, Liebe bleibt jung - Geschichten um Sehnsucht und Partnerschaft
von Menschen über sechzig. Glatzanis Verlag. ISBN:
3-932855-12-4 2) Moderata Fonte, Das Verdienst der Frauen
- Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer.
C.H. Beck Verlag. ISBN: 3 406 48098 5
3) Elke Hartmann, Frauen in der Antike Weibliche Lebenswelten
von Sappho bis Theodora. C.H. Beck Verlag. ISBN: 978-3-
406 54755-3
4) Peter Thomas, Frau Wirtin hatte einen Knecht. Eulenspiegel
Verlag. ISBN: 978-3-359-02215-2
5) Man wird halt älter - Texte von schreibenden Senioren.
Mitteldeutscher Verlag. ISBN: 978-3-89812-504-
6) H.-W. Dehm, H. G. Kampe, J. Kampe, W. Schubert, ,,Die
militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg..
Projekt + Verlag Dr. Erwin Meißler. ISBN 978-3-932566
7) Grüß Gott! Da bin ich wieder Karl Marx in
der Karikatur. Eulenspiegel Verlag. ISBN: 978-3-359-01698-4
8) Hans-Joachim Maaz, Die Liebesfalle Spielregeln für
eine neue Beziehungskultur. Beck Verlag. ISBN: 978-3-406-56228-0
9) Umberto Galimberti, Liebe Eine Gebrauchsanweisung.
C.H. Beck Verlag. ISBN 978 3 406 54209-1
10) Hans-Joachim Busch und Angelika Ebrecht (Hg.), Liebe
im Kapitalismus. Psychosozial-Verlag. ISBN: 978-3-89806-847-5.
UND wer den Film von Andreas Dresen Wolke
9 noch nicht gesehen hat: es bietet sich doch geradezu an, mit der
Dame seines Herzens
den Film zu genießen; denn und das gilt besonders für
Senioren die Liebe höret doch nimmer auf.
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DAS
BUNDESUMWELTMINISTERIUM UND DAS UMWELTBUNDESAMT LEGEN
EINE NEUE STUDIE VOR:
DAS
UMWELTBEWUSSTSEIN DER BüRGERINNEN UND BüRGER IN DEUTSCHLAND
WEIST EIN HOHES NIVEAU AUF
In
einer gemeinsamen Presseinformation des Bundesumweltministeriums (BMU)
und des Umweltbundesamtes (UBA) ist fr
91 Prozent der Bevölkerung der Umweltschutz wichtig. Das ist das
Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die
das Bundesumweltministerium und das UBA in Auftrag gegeben haben.
Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken
und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Weit über 80 Prozent
der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten zukommen
für die Beseitigung von Schäden oder zum Schutz vor den Folgen
des Klimawandels. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, die die Klimafolgen
in Deutschland als beherrschbar einstufen, von 39 Prozent im Jahr 2006
auf 54 Prozent gestiegen. Dass zeigt zugleich, dass immer mehr Menschen
Umweltschutz als Zukunftsgestaltung begreifen und eine konsequente ökologische
Modernisierung einfordern. Die Bereitschaft der Bevölkerung zum Handeln
ist offensichtlich vorhanden. Die Politik und auch das Umweltbundesamt
haben die Aufgabe, sich vermehrt einer zielgruppengerechten Umweltkommunikation
zu widmen. Es ist wichtig, klare Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Diese müssen einfach und für die Bürger gut verständlich
sein. Die für den Umweltschutz positive Grundstimmung in der Bevölkerung
muss genutzt werden, um die Bedeutung des Umweltschutzes für die
Lebensqualität der Menschen deutlich zu machen.
Auch die steigenden Energiepreise haben für die Bürgerinnen
und Bürger eine hohe Bedeutung. In der vorliegenden Umfrage wurde
erstmals gefragt, wie wichtig es den Menschen ist, die Verbraucherinnen
und Verbraucher durch niedrigere Energiekosten finanziell zu entlasten.
Die Zustimmung zu dieser politischen Aufgabe ist genau so hoch wie zur
Aufgabe, die Wirtschaft anzukurbeln. Diese Erwartungen müssen die
Verantwortlichen sehr ernstnehmen. Denn die steigenden Strom- und Energiepreise
bergen erheblichen sozialen Sprengstoff. Deshalb ist der Weg richtig,
die Energieeffizienz zu erhöhen und das große Potenzial zum
Einsparen von Energie zu nutzen.
Viel Zuversicht und Vertrauen wird der technischen Innovation als Problemlösung
entgegengebracht. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten, dass sich
künftig durch eine konsequente Umweltschutzpolitik die Wettbewerbsfähigkeit
der Wirtschaft verbessert.
Allerdings: Die Menschen schieben
dabei ihre eigene Verantwortung nicht einfach weg. Die Aussage, dass wir
alle unsere Gewohnheiten im Alltag ändern müssen, findet
ebenfalls eine sehr hohe Zustimmung.
In der Bevölkerung ist auch ein hohes Bewusstsein für die Bedeutung
der biologischen Vielfalt vorhanden. Der Erhalt natürlicher Lebensräume
ist aus Sicht von über 90 Prozent der Befragten nicht nur für
die Natur, sondern auch für den Menschen lebenswichtig. Generationengerechtigkeit
gilt als das beste Argument für den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Aber auch die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die
Erholung und damit für die Gesundheitsvorsorge spielt eine wichtige
Rolle. Die Befragten sehen insgesamt einen engen Zusammenhang zwischen
Umweltschutz und Gesundheit.
Die Umweltbewusstseinsstudie 2008 verwendet erstmals die Milieumodelle
des Sinus-Instituts. Mit deren Hilfe lassen sich Erkenntnisse gewinnen,
die zur zielgruppenspezifischen Verbesserung der Umweltkommunikation beitragen
können.
(Die Autoren sind Carsten Wippermann und Marc Calmbach (SINUS-Institut)
sowie Silke Kleinhückelkotten (ECOLOG-Institut).
Die Studie zum Umweltbewusstsein 2008 steht im Internet unter
www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein
zur Verfügung. Dort sind auch die Vorgängerstudien eingestellt.
Quelle: Presseinformation des UBA vom 10.12.08)
VON DR. KURT KUTZSCHBAUCH
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EU-PARLAMENT
BESCHLOSS IM DEZEMBER 2008 NEUE SCHADSTOFFGRENZEN FüR LKW - LKW KüNFTIG
MIT PARTIKELFILTER
Das
europäische Parlament verabschiedete im Dezember 2008 die neuen Schadstoffgrenzen
für Lkw. Durch die beschlossene Abgasnorm *Euro VI" werde der
geschlossene Partikelfilter bei neuen Lkw künftig zur Pflicht. Dies
sei ein wichtiger Schritt, um die Luft in Europa sauberer zu machen und
die Gesundheitsschäden durch Feinstaub zu reduzieren. Allerdings
kommt nach Meinung des VCK die auf Ende 2013 festgesetzte Einführung
der Abgaswerte für neue Lkw viel zu spät.
Denn die Kommunen müssten laut EU-Vorgaben die Grenzwerte für
ihre Luftqualität bereits bis spätestens Ende 2011 einhalten.
Im Vergleich zum seit Oktober 2008 geltenden Standard Euro V werden die
Grenzwerte für Rußpartikel durch den Beschluss um zwei Drittel
herabgesetzt. Zudem hat die EU erstmals auch eine maximale Partikelzahl
festgelegt.
Diese begrenzt die besonders gesundheitsschädlichen, ultrafeinen
Partikel. Beides hat zur Folge, dass Partikelfilter für neue Lkw
künftig zur Pflicht werden.
Damit habe der VCD seine Forderung *Kein Lkw ohne Filter"
durchsetzen können.
Neben dem Feinstaub regelt Euro VI auch den Ausstoß von Stickoxiden,
Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxid und Ammoniak.
Der Kraftstoffverbrauch sowie der CO2-Ausstoß von Fahrzeugen werden
von der Abgasnorm nicht reguliert.
Die Bundesregierung muss den Kommunen helfen, damit sie die von der EU
geforderten Grenzwerte für ihre Luftqualität einhalten können.
Dafür ist es unerlässlich, dass Euro VI früher als 2013
zum Standard wird.
Die Mautsätze müssen entsprechend angepasst und ein Nachrüstprogramm
für Lkw und Transporter aufgelegt werden.
Im weltweiten Vergleich falle Europa durch die späte Einführung
von Euro VI um drei Jahre zurück.
In Japan und den USA würden vergleichbare Grenzwerte bereits 2009
bzw. 2010 eingeführt.#
(Quelle: VCD-Pressemitteilung 90/08)
VON
DR. KURT KUTZSCHBAUCH

Seite
4: Negativ
in Deutschland; stoppt das Sterben
NEGATIV
IN DEUTSCHLAND
In
dieser Chronik werden Vorfälle aus dem ganz normalen deutschen Alltag
dokumentiert. Um eine möglichst vollständige Aufzählung
zu gewährleisten, werden Leser gebeten, ihnen bekanntgewordene rassistische,
antisemitische und/oder neofaschistische Vorfälle an die E-Mail-Adresse
antira@listi.jpberlin.de
zu melden. Alle bisherigen Monatschroniken können bei der Redaktion
angefordert werden.
- Mehrere Jugendliche
verwüsten einen Dönerimbiß in Rathenow. Sie schreiben
Hitler live und HaSS an die Wände,
verteilen Rattengift und Löschschaum im Raum, brechen den Getränkeautomaten
auf und übermalen Köpfe der Mitarbeiter auf Fotos.
- Faschisten
versuchen gezielt, einen Antifaschisten in Königs Wusterhausen
einzuschüchtern. Drei warten auf ihn am Morgen und greifen ihn
an, er kann entkommen. Daraufhin versuchen sie bei ihm einzubrechen.
In den folgenden Stunden halten sich laufend bis zu sechs teilweise
vermummte Neofaschisten vor seinem Haus auf. Es gelingt dem jungen Mann
in seine eigene Wohnung zu gelangen, woraufhin gegen 5 Uhr morgens eine
Leuchtpatrone vor seinem Fenster abgeschossen wird. Die Polizei
schenkt dem Antifaschisten keinen Glauben, die Täter seien Freunde
und die Sturmhauben der Kälte zuzuschreiben. Die Anzeige wird schließlich
widerwillig aufgenommen.
- In Göttingen
(Niedersachsen) findet die Polizei in fünf Wohnungen von
Faschisten Waffen. Darunter eine Pumpgun, eine Maschinenpistole, ein
Repetiergewehr, einen Revolver, Bajonette und 450 Schuss Munition.
- Unbekannte
befestigen Flyer mit Hakenkreuzen und NS-Runen in Grevesmühlen
(Mecklenburg-Vorpommern) an der Geschäftsstelle der Partei Die
Linke, am Amtsgericht und am Arbeitsamt.
- Thor
Steinar klagt gegen das Land Brandenburg. Die herstellende
Firma Mediatex in Königs Wusterhausen (Brandenburg) gibt vor, dass
die Bezeichnung der Marke Thor Steinar als identitätsstiftendes
Kennzeichen von Neofaschisten im Verfassungsschutzbericht
2007 dem Unternehmen wirtschaftlichen Schaden zufügt.
- In Quedlinburg
begehen Neofaschisten mehrere Angriffe in wenigen Stunden. Am Bahnhof
bedrohen sie am Nachmittag einen Jugendlichen und greifen ihn an. Ebenfalls
am Bahnhof greifen Faschisten einen schwarzen Mann an, beleidigen ihn
rassistisch und bespucken ihn. Am frühen Abend provoziert ein Neofaschist
einen Jugendlichen und verfolgt ihn mit zwei Kollegen. Wie bei einem
Angriff im August, als zwei Jugendliche von einer Gruppe Neofaschisten
mit Quarzhandschuhen und Teleskopschlagstöcken angegriffen wurden,
ist auch heute ein weißer Transporter involviert. Der Quedlinburger
Bahnhof ist belebt, von den zahlreichen Passantinnen und Passanten greift
niemand ein.
- In Berlin-Steglitz
besprühen Unbekannte die Gedenkstele Antisemitismusstreit
mit schwarzer Farbe. Zur Stele gehören Texttafeln, die über
den Historiker Treitschke, den von ihm ausgelösten Berliner
Antisemitismusstreit und über Harry Bresslau informieren,
dem als Juden eine Professur versagt wurde.
- An den Briefkasten
einer Anwaltskanzlei in Prenzlau kleben Unbekannte ein Blatt Papier,
mit dem Stempelaufdruck Kriegsmarine und einem Reichsadler
mit Hakenkreuz. Die Kanzlei erstattet Anzeige.
- In Berlin
marschieren rund 600 Neofaschisten durch Lichtenberg. Die Polizei
prügelt erneut den Weg frei. Unter anderem verhaften sie die Bezirksbürgermeisterin
von Lichtenberg.
- Pressemeldung
der Polizei: Beim Oberliga-Spiel FC Tennis Borussia in Berlin
gegen den FC Dynamo randalieren Dynamo-Fans. Um einen Spielabbruch zu
verhindern greift die Polizei ein. Nicht härter als sonst,
allerdings wird ein Polizist beim brutalen Übergriff gefilmt. Ermittlungen
wegen Körperverletzung im Amt werden aufgenommen.
- Der Prozess
gegen zwei Neofaschisten, die 2007 den Deutschen Hasan K. vor der Bernauer
Diskothek Musikzelt rassistisch beleidigt und schwer
verletzt haben, wird in Bernau (Brandenburg) fortgesetzt. Aus einer
Gruppe heraus traten und schlugen sie auf ihn ein, die Umstehenden sahen
zu. Sie fügten dem Mann einen Kieferhöhlenbruch, Zahnschäden,
sowie zahlreiche Hämatome und Prellungen zu. Die Angeklagten schweigen,
die Zeuginnen und Zeugen leiden unter Gedächtnisverlust.
- Im Prozess
um den Mord an Oury Jalloh werden die verantwortlichen Polizisten freigesprochen.
- Pressemeldung
der Polizei: Ein Faschist greift in Berlin Pankow zwei nicht-weiße
erwachsene Männer an, beleidigt sie rassistisch und zeigt den deutschen
Gruß.
- Die Jüdische
Gemeinde in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) erhält
Drohbriefe und -anrufe. Überrascht darüber ist lediglich die
Polizei, die die Täter im Ausland vermutet.
Villingen-Schwennigen ist für seine faschistische Normalität
bekannt.
- Der Redakteur
Andreas Strittmatter wird beim Freiburger Stadtkurier fristlos entlassen.
Im April hatte ihn die Freiburger Antifa als Neofaschist geoutet. Die
Antifa hackte den neofaschistischen Versand blutschutz.ch
und publizierte ein Video Strittmatters, in dem er sich für die
Zusendung eines Hakenkreuzpullovers bedankt. Er trägt im Video
den Pullover und spielt auf einer Orgel ein Weihnachtslied (Es
ist für uns eine Zeit angekommen).
- Neofaschisten
verüben einen Anschlag auf den Passauer Polizeidirektor
Alois Mannichl. Ein Mann sticht an seiner Wohnungstür in Fürstenzell
mehrmals mit einem Messer auf Mannichl ein. Er bezeichnet den Beamten
als linkes Bullenschwein, richtet Grüße
vom nationalen Widerstand aus und droht: du trampelst
nimmer [nicht mehr, Anm.d.A.] auf den Gräbern unserer Kameraden
herum!. Die Antifaschistische Aktion Passau spricht von einer
zunehmenden Radikalisierung der faschistischen Szene in Passau. Nicht
nur ist der NPD Kreisverband Passau unangenehm aktiv, auch so genannte
Freien Kräfte, i.e. Kameradschaften und faschistische
Gruppierungen haben guten Zulauf. Der NPD Kreisverband Passau erstattete
vor kurzem Strafanzeige gegen Mannichl, weil er einen von den Faschisten
am Soldatenfriedhof niedergelegten Kranz entfernen ließ. Zudem
beschuldigte der NPD Kreisverband Passau Mannichl, er habe sich am Volkstrauertag
...sichtlich verärgert [
] auf eine Grabplatte gefallener
Soldaten [gestellt] und [
] mit seinen Schuhen auf einem Gedenkgesteck
herum [getrampelt].
- Pressemeldung
der Polizei: In Berlin-Marzahn-Hellersdorf beleidigt ein Deutscher
mit zwei Freunden einen jungen Mann in einem Bus antisemitisch, tritt
und prügelt auf ihn ein und ergreift dann die Flucht. Die Polizei
kann ihn finden und festnehmen. Sein Opfer kommt mit Frakturen im Gesicht
und einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus.
- In Schwedt
(Brandenburg) werden knapp 20 Fußballfans beim Spiel gegen Babelsberg
II verhaftet. Sie hatten rassistische Parolen skandiert.
- Pressemeldung
der Polizei: In Berlin Treptow-Köpenick stürmen etwa
zehn Personen, die nach Polizeiangaben überwiegend
mit Bomberjacken und Springerstiefeln bekleidet sind, eine
Kneipe, schlagen und treten auf die Gäste ein und flüchten.
Sieben Frauen und Männer werden leicht verletzt, ein Mann schwer.
- Das Amtsgericht
Zossen verurteilt den Vorsitzenden der HDJ, Sebastian Räbiger,
wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Strafe von 3000
Euro. Zusammen mit Friedrich Tinz hatte Räbiger 2006 in einem Supermarkt
in Blankenfelde eine Journalistin, die über ein faschistisches
Treffen berichten wollte, zusammengeschlagen. Kunden des Marktes weigerten
sich, gegen die Neofaschisten auszusagen. Eine politisch motivierte
Tat sieht der Richter allerdings nicht.
- Unbekannte
bringen in Neuruppin (Brandenburg) am Busbahnhof faschistische Symbole
und Parolen an.
- Auf einen
Container der evangelischen-methodistischen Kirche in Oranienburg werfen
junge Neofaschisten Steine, rufen Parolen und zielen auf eine Jugendliche,
die den Container verläßt. Die Täter fliehen.
- Drei Reifen
des Wagens eines Freiburger Antifaschisten werden von Unbekannten zerstochen
und der Lack zerkratzt.
- Zu Beginn
des Prozesses gegen den Neofaschisten Kevin S., der im Sommer eine 13-jährige
in einem Solid-Camp mit einem Klappspaten lebensgefährlich verletzte,
hat dieser ein Geständnis abgelegt.
- 20 Neofaschisten
stören eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Shoah auf
dem Zossener Marktplatz (Brandenburg).Die Veranstaltung wird angesetzt,
um Widerstand gegen den Shoahleugner Rainer J. Link zu demonstrieren,
der Stolpersteine vor seinem Laden mit einem Bierkasten und einer Werbetafel
verdeckte. Die Neofaschisten singen in der Schweigeminute ein Lied der
Hitlerjugend. Von Antifaschisten vertrieben, ziehen
sie zum Bahnhof. Auf dem Weg skandieren sie Nie wieder Israel
und Nationaler Sozialismus. Dass die Polizei das
Auftreten der Faschisten nicht verhindert, sieht die Sprecherin der
Autonomen Antifa Teltow-Fläming [AATF] als klares Zeichen, dass
diese Störung offenbar polizeilich gewollt war.
Link entfernte Bierkiste und BZ-Werbetafel, nachdem der Springer Verlag
Anzeige erstattete und die Brauerei rechtliche Schritte androhte.
- Amnesty International
berichtet, dass zwischen 2001 und 2008 in den USA bereits mindestens
330 Menschen in Zusammenhang mit Taser-Einsätzen gestorben sind,
in Kanada mehr als 20 Menschen. In der BRD werden Taser in mehreren
Bundesländern eingesetzt.
- Pressemeldung
der Polizei: Auf dem U-Bahnhof Pankstraße in Berlin Pankow
beleidigt ein Deutscher einen Schwarzen rassistisch. Als der Betroffene
eine Entschuldigung einfordert, stößt ihn der Rassist und
bezieht daraufhin im Gegenzug Prügel.
- Pressemeldung
der Polizei: In Berlin Wedding ruft ein junger Deutscher in einem
Lokal Heil Hitler. Gäste alarmieren die Polizei.
- Pressemeldung
der Polizei: In Berlin-Neukölln verletzen Polizisten einen
LKW-Fahrer an Kopf und Händen, attackieren ihn mit Pfefferspray
und fesseln ihn anschließend, angeblich weil er versucht habe,
seine Fahrzeugpapiere aus dem Polizeiwagen zu nehmen. Ein Passant
mit Hund hält die Beamten vermutlich davon ab, den Mann schwerer
zu verletzen, allerdings zieht einer der Polizisten seine Dienstwaffe
gegen den Hund.
NEONAZISMUS
STOPPEN!
Der
Nazismus kann nur gestoppt werden, wenn ernsthaft Diskriminierung, Antisemitismus,
Rassismus und Nationalismus bekämpft!
WICHTIG:
- Anders
als 1933
kann man jetzt wissen, wie der Nazismus an die Macht kommt.
- Während
1928 nur 2,6% es gewählt haben, ist der Nazismus/NSDAP
am 5.März 1933 von 43,9% BürgerInnen gewählt
und von der Pseudo-Demokratie unterstützt.
WARUM?
- NSDAP
habt BürgerInnen aufklärt, dass der Erwerbslosigkeit und der
schlechten Lage schuld sind die anderen Länder, die Juden und die
Ausländer. Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus es von
der Pseudo-Demokraten schon vorher dargelegt.
SO
SEHR AKTIONEN GEGEN NEONAZISMUS WICHTIG SIND, WIRD ES ERNSTHAFT
GESTOPPT, ...
-
WENN
gegen Billiglohn, gegen Beschädigung der ArbeitnehmerInnen, der
Jugendliche und der RentnerInnen Aktionen, Demos und Streiks durchsetzt
werden!
Fast
in ganz Europa und sogar in Schweiz, Israel, USA und in anderen Ländern
werden die ArbeitnehmerInnen viel weniger beschädigt, weil z.B. durch
Gegenarstreiks das Mindestlohn durchgesetzt wurde. Und in einigen Länder,
z.B. in Frankreich und Italien, wurde die Rente nicht verschlechtert,
weil es auch gestreikt wurde. DAMIT GLAUBEN WENIGER DIE AUSSAGEN DER NEONAZIS!
-
WENN
gegen Antisemitismus und gegen Rassismus aufgeklärt und Aktionen
und Demos gemacht werden!
Zum Beispiel gibt es in Frankreich viel weniger Rassismus und Antisemitismus
wie hier, obwohl dort viel mehr Ausländer und Juden wohnen. ANDERS
ALS HIER WERDEN Z.B. VIEL WENIGER FLÜCHTLINGE
VON POLIZISTEN, SOLDATEN und NEONAZIS ermorden. In Deutschland sind 170
Flüchtlinge von Polizisten und Soldaten und 81
von Neonazis seid 1993 ermorden. Dadurch glauben hen das es richtig ist
das Eingehen der Flüchtlinge zu verhindern und werden daher bald
die NPD wählen. Auch Juden und Israel werden auch nicht nur von den
Neonazis, sondern auch von anderen Parteien öffentlich kritisiert
- Das hilft dem NeoNazismus.
-
WENN
gegen Nationalismus und für International aufklären
und agieren!
Die anderen Länder und die Ausländer werden auch nicht nur
von den Neonazis diskriminiert.
Es wird oft dargelegt, dass die anderen Länder angeblich schuld
sind, dass die Lebenslage in Deutschland sich verschlechtert.
DABEI WÜRDE KEIN LAND OHNE ANDERE LÄNDER LEBEN KÖNNEN!
Denn ohne andere Länder gäbe es hier weniger zum essen und zum
arbeiten!
Im www.lag-lag-antifas-welt.de
sind weitere Hinweise GEGEN Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und
Diskriminierung dargelegt und viele andere wichtige Homepage eingeben!
Weitere wichtige Hinweise: www.thevoiceforum.org
www.proasyl.de
www.fluechtlingsrat-thr.de
www.vvn-bda.de
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BESCHäDIGUNG
UND ERMORDUNG HILFT DEM NAZISMUS
STOPPT
DAS STERBEN, ANTISEMITISMUS, RASSISMUS, NATIONALISMUS UND DISKRIMINIERUNG!
ERMORDUNG
und BESCHÄDIGUNG:
- 5.450.000
Juden ermordet von NSDAP/Hitler
- Nach
der Befreiung vom Nazismus durch den Stalinismus in Polen 1.000 Juden
ermordet und 40.000 rausgeschmissen
- 1987
hatte die BRD ca. 1.500 faschistische Straftaten. 1991 (BRD +
ex-DDR) eine erschreckende Dynamik. 1991 gab es ca. 3.900; 2006
gab es sogar 18.000 und nun mehr als 20.000 nazistische
Straftaten. 2007 waren in Thüringen 600 gewaltbereite Rechtsextremisten
registriert und 104 rechtsextreme Aufmärsche und Auftritte.
2009 und danach noch mehr!
- Seit 1990
wurden von den NeoNazis mehr als 200 Menschen (davon etwa 60%
Deutsche) ermordet.
- Beschädigung
der Flüchtlinge von Polizei/Soldaten - In Deutschland 1993
bis 2006: 170 Flüchtlinge starben auf dem Wege
in die Bundesrepublik Deutschland oder an den Grenzen, davon 127 an
den deutschen Ost-Grenzen, 470 Flüchtlinge erlitten beim
Grenzübertritt Verletzungen, davon 290 an den deutschen Ost-Grenzen.
81 Flüchtlinge von Neonazis ermordet. Dem folgenden Pressebericht
nach sind seit 1988 mindestens 13,239 Personen entlang der europäischen
Grenzen gestorben. Davon sind 5,122 im Meer verschollen.
9,383 Migranten sind im Mittelmeer, sowie im Atlantischen Ozean,
unterwegs nach Spanien gestorben und 1,615 haben ihr Leben beim
Versuch die Sahara zu durchqueren, um nach Europa zu gelangen, verloren.
- Jesus
wurde im Israel ermordet. Kurz danach hat eine Katholische Kirche ausgesagt,
dass die Juden Jesus ermordet haben. Damit ist der Antisemitismus
sehr früh gekommen. Eine Katholische Kirche in Florenz hat
nun richtig dargelegt, dass Jesus nicht von den Juden, sondern vom Römischen
Reich ermordet wurden.
Während BESCHÄDIGUNG UND ERMORDUNG ignoriert wird, unterstützt
ein TEIL der Justiz den NeoNazi Hannjo Wegmann aus Erfurt. Der Ausländer
LAF, der seit 1991 mehrmals von Nazis in Thüringen angegriffen wurde
und Anzeigen ignoriert wurden, hat sich am 15.3.2007 gewehrt, WIRD KRIMINALISIERT
VON DER JUSTIZ UND SOLL 1.573 BEZAHLEN.
Hinweis:
www.lag-antifas-welt.de/LAF-Aktuelles.htm

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LEBEN!
WARUM IN FAST ALLEN
ANDEREN LäNDER DIE MENSCHEN LäNGER LEBEN, WäHREND SIE HIER
KüRZER LEBEN?
WEIL IM REICHSTEN LAND, DEUTSCHLAND, VON DER REGIERUNG DER ANTISEMITISMUS,
RASSISMUS
UND NEONAZISMUS MEHR ERLAUBT WIRD, DIE ARBEIT HIER MEHR ALS IN DEN ANDEREN
LäNDERN DIE MENSCHEN BESCHäDIGT
UND VIELE IM BILLIGLOHN ARBEITEN MüSSEN
UND ARME MENSCHEN SEHR WENIG UNTERSTüTZT WERDEN.
DESHALB
ERNSTHAFT GEGENWEHR GESTALTEN!
Seite
5: Frauenrat; Ernsthaft Gegenwehr
Rechte
Frauen? Frauenrat
Von
der Öffentlichkeit meist unbeachtet engagieren sich mittlerweile
auch immer mehr Mädchen und Frauen in der rechten Szene. Sie organisieren
Demos gegen AusländerInnen, halten Hetzreden, beteiligen sich an
rassistischen Gewalttaten und wählen Parteien am äußeren
rechten Rand. Der deutsche Frauenrat hat sich daher entschlossen, eine
Schwerpunktausgabe seines Magazins "Frauen-Rat" dem Thema "Frauen
und Rechtsextremismus" zu widmen. Eine lohnende Publikation.
Der Deutsche Frauenrat ist die Bundesvereinigung von Frauenverbänden
und Frauengruppen in Deutschland. Sich mit Rechtsextremismus zu befassen,
hat mit mehreren Erkenntnissen zu tun, schildert die Vorsitzende des Verbandes,
Marlies Brouwers. Ein Drittel der Wähler, ein Fünftel der Funktionäre
von Rechtsaußenparteien sind mittlerweile Frauen. Bis zu 10 Prozent
der rechtsextrem motivierten Gewalttaten gehen auf Mädchen und Frauen
zurück und mit rassistischen Vorurteilen in der Gesamtgesellschaft
stehen Frauen prozentual Männern nicht nach.
Das
hat auch die rechte Szene erkannt und instrumentalisiert zunehmend Frauen,
die die rechtsradikalen Parteien anschlussfähig für die gesellschaftliche
Mitte machen sollen und zugleich innerhalb der rechtsextremen Szene eine
stabilisierende Wirkung haben. So formuliert es die Sozialwissenschaftlerin
Renate Bitzan. Für den deutscher Frauenrat gehört aber die Förderung
von Toleranz zu seinen satzungsgemäßen Zielen. Nicht zuzulassen,
dass "sich in unserer Gesellschaft undemokratische nationalistische
Gesinnungen ausbreiten und No-Go-Areas entstehen", deshalb hat
sich der Frauenrat zu dieser ausführlichen Publikation entschieden.
"Mit Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus ist für
uns kein Staat zu machen", sagt Marlies Brouwers. Folgende Artikel
finden sich in der Zeitschrift, von denen einige auch bereits online auf
der Website www.frauenrat.de
stehen:
- Bomberjacke,
bauchfrei? Die rechtsextreme Szene ist erschreckend vielfältig
- auch für Frauen von Renate Bitzan
- "Stark
ohne Emanzipation". Eine Aussteigerin aus der rechtsextremen
Szene berichtet Andrea Röpke und Maik Baumgärtner
- Was macht
aus jungen Leuten Nazis? Rechtsextreme und die Mitte der Gesellschaft
von Birgit Rommelpacher
- "Junge
Menschen zur Demokratie befähigen". Interview mit Ester
Lehnert von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus über menschenrechtsorientierte
Präventionsarbeit
- Die Angst
bleibt. Immer mehr Mädchen und Frauen werden Opfer rechter Gewalt
von Tina Groll
- Das Gefühl,
versagt zu haben. Über eine Berliner Selbsthilfegruppe für
Eltern. Von Simone Schmollack.
- Mit Farbe
und Aceton. Irmela Mensah-Schramm ist Überzeugungstäterin:
Sie säubert die Stadt von Hassparolen und brauner Propaganda von
Jutta Blume
- Die weibliche
"Internationale der Nationalen". Rechte Spitzenpolitikerinnen
in Europa von Rena Kenzo
Das soeben erschienene Heft ist zu beziehen über: www.frauenrat.de
Weitere Aspekte zum Thema: www.bpb.de/Rechtsextremismus
Ein Lesetipp von www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/
h.kulick
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EGAL
WELCHE FARBE, MENSCHEN RESPEKTIEREN!

WICHTIG:
www.thevoiceforum.org
DER
NEONAZISMUS WäCHST NICHT DURCH DIE KRAFT DER NPD,
SONDERN
DIE NPD/NEONAZIS NUTZEN, WIE DIE NSDAP/HITLER, DIE DISKRIMINIERUNG, ANTISEMITISMUS,
RASSISMUS, NATIONALISMUS, UND DIE PSEUDO-DEMOKRATIE AUS, UM VIELE WäHLER/INNEN
GEWINNEN
Das
kann nur verhindert werden, wenn unterschiedliche Menschen ernsthaft Gegenwehr
durchsetzten!
- AGIEREN GEGEN
DISKRIMINIERUNG der ArbeitnehmerInnen, Jugendliche und RentnerInnen:
Die
Nazis veröffentlichen, dass die Kapitalisten schuld sind.
SO SEHR EIN TEIL DER UNTERNEHMEN DIE ARBEITNEHMER/INNEN BESCHÄDIGT,
KANN DAS NUR GEÄNDERT WERDEN, WENN
WIE IN DEN ANDEREN LÄNDERN DAS MINDESTLOHNGESETZ DURCHGESETZT
WIRD.
DENN SELBST FAIRE ARBEITGEBER SETZEN ES DURCH; DURCH DIE SCHLIMME
KONKURRENZ UND DEN BILLIGLOHN - DURCH DEN SICH VIELE MENSCHEN NUR
WENIG KAUFEN KÖNNEN - GEHEN VIELE UNTERNEHMEN KAPUTT. DIE ARBEITSLOSIGKEIT
WÄCHST IN DIESEM LAND UND DIE PSEUDO-DEMOKRATIE IGNORIERT DAS.
AUCH DIE VERBESSERUNG DER LAGE DER JUGEND UND RENTNER WIRD NUR KOMMEN,
WENN MAN SICH ERNSTHAFT WEHRT!
- AGIEREN GEGEN
die BESCHÄDIGUNG und ERMORDUNG der FLÜCHTLINGE von Polizisten,
Soldaten und NeoNazis:
Die
NeoNazis kommen an die Macht, weil viele BügerInnen die Beschädigung
der Flüchtlinge ignorieren.
JETZT KANN MAN NICHT IGNORIEREN, DASS DAS WACHSEN DES NAZISMUS, NICHT
NUR FLÜCHTLINGE BESCHäDIGEN UND ERMORDEN, SONDERN AUCH VIELE
DEUTSCHE.
WENN MAN ES IGNORIERT WERDEN WIEDER MILLIONEN MENSCHEN ERMORDET.
DESHALB ERNSTHAFT AN AKTIONEN BETEILIGEN GEGEN DIE DISKRIMINIERUNG/ERMORDUNG
DER FLÜCHTLINGE VON POLIZISTEN/SOLDATEN/NAZIS!
- AGIEREN GEGEN
die DISKRIMINIERUNG/ERMORDUNG der JUDEN: 5.450.000
JUDEN wurden von der NSDAP/Hitler ermordet.
WENN MAN UNTERSCHIEDLICHE MENSCHEN NICHT RESPEKTIERT, HILFT MAN DEM
NEONAZISMUS.
DESHALB JEDER MENSCH, DIE/DER NICHT NAZISTISCH IST, DIE BESCHÄDIGUNG
DER MENSCHEN NICHT DULDEN, SONDERN AN GEGENAKTIONEN BETEILIGEN UND
ALLGEMEINE NEGATIVE DARLEGUNG GEGEN DIE JUDEN/ISRAEL UND ANDERE MENSCHEN
NICHT AKZEPTIEREN!
-
AGIEREN GEGEN DIE BESCHÄDIGUNG DER MENSCHEN, DIE SICH GEGEN NEONAZISMUS
WEHREN:
EIN
POLIZIST AUS DER SCHWEIZ HAT RICHTIGERWEISE AUSGESAGT: "GEWALT
IST VERBOTEN! ABER SICH GEGEN NEO-NAZISMUS WEHREN, IST RICHTIG!
WENN DAS KRIMINALISIERT WIRD, WIRD IN DEUTSCHLAND WIEDER DER NAZISMUS
WACHSEN. DIE PSEUDO-POLIZISTEN UND PSEUDO-DEMOKRATEN HABEN DAMALS
NSDAP / HITLER UNTERSTüTZT"
Dass es in Ostdeutschland mehr NeoNazismus als in Westdeutschland
gibt, ist durch die schlimme Lage durch mehr Fiese Tricks der Polizisten,
der Justiz und der Parteien entstanden. In Gießen haben Nazis
1984 ein Info verteilt mit der Aussage Unsere Freunde
und es wurde Saalfeld, Arnstadt, Gera usw. vorgelegt. Deshalb sind
ja viele Nazis aus Westdeutschland bei der Vereinigung nach Ostdeutschland
gegangen.
WENN AUCH DAZU KEINE ERNSTHAFTE GEGENWEHR GEMACHT WIRD, WIRD DER NAZISMUS
AN DIE MACHT KOMMEN UND WIEDER MILLIONEN MENSCHEN ERMORDET!


2009
SOZIALDEMOKRATEN,
GRÜNE, KOMMUNISTEN ODER ANDERE PARTEIEN
WÄHLEN, ABER NICHT DIE
PSEUDO-DEMOKRATIE
ODER NEONAZISMUS/NPD
WÄHLEN! WENN MAN NPD ODER PSEUDO-DEMOKRATIE
WäHLT, WIRD IN DEUTSCHLAND WIEDER DER NAZISMUS WACHSEN UND MILLIONEN
MENSCHEN ERMORDET. DURCH
PSEUDO-DEMOKRATEN, PSEUDO-POLIZISTEN UND WENIG GEGENWEHR IST DAMALS NSDAP/HITLER
AN DIE MACHT GEKOMMEN UND 24,350.000
SOLDATEN,
23.630.000
ZIVILISTEN
(LUFT- UND PARTISANENKRIEG), 5.450.000
JUDEN
UND 1.470.000
VOLLESDEUTSCHE
WURDEN ERMORDET.

Seite
6: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik
WENN
DIE BESCHäDIGUNG DER AUSLäNDER IGNORIERT WIRD, WIRD DER NEONAZISMUS
WACHSEN. BITTE WICHTIGE HINWEISE PRüFEN:
www.stoppt-das-sterben.eu
- www.fluechtlingsrat-thr.de ; www.ari-berlin.org ; www.netz-gegen-nazis.de
;
www.mut-gegen-rechte-gewalt - www.amadeu-antonio-stiftung.de ; www.vvn-bda.de
; www.lag-antifas-welt.de; www.thevoiceforum.org
Bundesdeutsche
Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen
ZUSAMMENFASSUNG
DER JAHRE 1993 BIS 1995
Mindestens 60 Menschen starben auf dem Wege in die BRD
oder an den Grenzen, allein 37 Personen an den deutschen Ost-Grenzen.
44 Flüchtlinge erlitten dabei Verletzungen, eine Person an der Ost-Grenze.
- 48 Menschen töteten
sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben beim
Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden sich 27 Menschen
in Abschiebehaft. Mindestens 114 Flüchtlinge verletzten sich selbst
oder versuchten sich umzubringen und überlebten z.T. schwer verletzt;
davon befanden sich 71 Menschen in Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen starb ein Flüchtling; 16 Personen wurden durch
Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen verletzt.
- Abgeschoben in
ihre Herkunftsländer kamen zwei Flüchtlinge zu Tode, mindestens
45 Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militärmißhandelt
und gefoltert. 11 Menschen verschwanden spurlos.
- Bei abschiebe-
unabhängigen Polizeimaßnahmen wurden in der BRD sechs Flüchtlinge
getötet. Mindestens 93 Flüchtlinge wurden verletzt, davon
26 Personen durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben 34
Menschen; 126 Personen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 1996
Mindestens 18 Menschen starben auf dem Wege in die BRD
oder an den Grenzen; allein 15 Personen an den deutschen Ost-Grenzen.
106 Flüchtlinge erlitten dabei Verletzungen; davon 22 Personen an
den Ost-Grenzen.
- 13 Menschen töteten
sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben beim
Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden sich vier Menschen
in Abschiebehaft.
- Mindestens 12
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 10 Menschen
in Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen wurden drei Flüchtlinge durch Zwangsmaßnahmen
oder Mißhandlungen verletzt.
- Abgeschoben in
ihre Herkunftsländer kamen drei Flüchtlinge zu Tode. Mindestens
38 Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. 11 Menschen verschwanden spurlos.
- Ein Flüchtling
ertrank in Gegenwart deutscher Polizisten durch unterlassene Hilfeleistung.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurde in der BRD ein Flüchtling getötet.
Mindestens 25 Flüchtlinge wurden verletzt, davon eine Person durch
Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben 12
Menschen; 110 Personen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 1998
Mindestens 22 Menschen starben auf dem Wege in die BRD
an den Ost-Grenzen. 30 Flüchtlinge erlitten beim Grenzübertritt
Verletzungen, davon 20 Personen an den Ost-Grenzen.
- Neun Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden
sich zwei Menschen in Abschiebehaft.
- Mindestens 35
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 25 Menschen
in Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen starben zwei Flüchtlinge; 34 Personen wurden
durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen verletzt.
- Mindestens 81
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Sieben Personen verschwanden spurlos.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurde in der BRD ein Flüchtling getötet.
Mindestens 23 Flüchtlinge wurden verletzt, davon zwei Personen
durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben vier
Flüchtlinge; mindestens 121 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 1998
Mindestens 22 Menschen starben auf dem Wege in die BRD
an den Ost-Grenzen. 30 Flüchtlinge erlitten beim Grenzübertritt
Verletzungen, davon 20 Personen an den Ost-Grenzen.
- Neun Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden
sich zwei Menschen in Abschiebehaft.
- Mindestens 35
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 25 Menschenin
Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen starben zwei Flüchtlinge; 34 Personen wurden
durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen verletzt.
- Mindestens 81
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Sieben Personen verschwanden spurlos.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurde in der BRD ein Flüchtling getötet.
Mindestens 23 Flüchtlinge wurden verletzt, davon zwei Personen
durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben vier
Flüchtlinge; mindestens 121 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 1999
Mindestens fünf Menschen starben an den deutschen
Ost-Grenzen. 77 Flüchtlinge erlitten auf dem Wege in die BRD z.T.
erhebliche Verletzungen; davon 66 Personen an den Ost-Grenzen.
- 11 Menschen töteten
sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben beim
Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden sich vier Menschen
in Abschiebehaft.
- Mindestens 70
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 40 Mal
Nachrichten in Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen starben zwei Flüchtlinge; 76 Personen wurden
durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen verletzt.
- Acht Flüchtlinge
kamen nach der Abschiebung aus der BRD zu Tode. Mindestens 23 Personen
wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. 20 Personen verschwanden spurlos.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurden in der BRD mindestens 41 Flüchtlinge
verletzt, davon 10 Personen durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben drei
Flüchtlinge; mindestens 68 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2000
Mindestens 10 Menschen starben auf dem Wege in die BRD
oder an den Grenzen, allein neun Personen an den deutschen Ost-Grenzen.
23 Flüchtlinge erlitten dabei Verletzungen, davon 22 Personen an
den Ost-Grenzen.
- 18 Menschen töteten
sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben beim
Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden sich vier Menschen
in Abschiebehaft.
- Mindestens 73
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 49 Menschen
in Abschiebehaft.
- Während
der Abschiebungen wurden 22 Personen durch Zwangsmaßnahmen oder
Mißhandlungen verletzt.
- Mindestens 27
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Eine schwerkranke Frau tötete sich selbst nach der
Abschiebung.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurden in der BRD mindestens 34 Flüchtlinge
verletzt, davon sechs Personen durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben zwei
Flüchtlinge; mindestens 32 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2001
Mindestens 12 Menschen starben an den deutschen Ost-Grenzen.
26 Flüchtlinge erlitten auf dem Wege in die BRD z.T. erhebliche Verletzungen,
davon 21 an den Ost-Grenzen.
- Fünf Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen; davon befanden
sich zwei Menschen in Abschiebehaft.
- Mindestens 38
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 22 Menschen
in Abschiebehaft.
- Sechs Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens 33
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Eine Person wird vermißt.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurde in der BRD zwei Flüchtlinge getötet.
Mindestens 47 Flüchtlinge wurden verletzt, davon 13 Personen durch
Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben zwei
Flüchtlinge; mindestens 24 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2002
Mindestens fünf Menschen starben an den deutschen
Ost-Grenzen.15 Menschen erlitten Verletzungen auf dem Wege in die BRD;
davon 14 Personen an den Ost-Grenzen.
- Sechs Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen.
- Mindestens 39
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 15 Menschen
in Abschiebehaft.
- 28 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens acht
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert; vier Personen werden vermißt.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurden in der BRD mindestens 21 Flüchtlinge
verletzt, davon 12 Personen durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte wurden mindestens
58 Menschen z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2003
Mindestens sechs Menschen starben auf dem Wege in die
BRD oder an den Grenzen,allein fünf Personen an den deutschen Ost-Grenzen.
- 22 Flüchtlinge
erlitten Verletzungen, davon 20 Personen an den Ost-Grenzen.
- Sieben Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen.
- Mindestens 106
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 79 Menschen
in Abschiebehaft.
- 31 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens sieben
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert; ein Flüchtling starb nach der Abschiebung, zwei
Personen werden vermißt.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurden in der BRD mindestens 40 Flüchtlinge
verletzt, davon 32 Personen durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starben neun
Personen; 59 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2004
Mindestens neun Personen starben auf dem Wege in die
BRD oder an den Grenzen, davon eine Person an der deutschen Ost-Grenze.
18 Flüchtlinge erlitten dabei Verletzungen.
- Sechs Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen. Davon befand sich
eine Person in Abschiebehaft.
- Mindestens 65
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 37 Menschen
in Abschiebehaft.
- 34 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens 15
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Zwei Menschen starben nach der Abschiebung. Eine Person
verschwand spurlos.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurde in der BRD ein Flüchtling getötet.
Mindestens 20 Flüchtlinge wurden verletzt, davon 14 Personen durch
Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte starb eine
Person; 59 Menschen wurden z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2005
Mindestens drei Personen starben an der deutschen Ost-Grenze.
Vier Menschen töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung
oder starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen. Davon befand
sich eine Person in Abschiebehaft.
- Mindestens 47
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 20 Menschen
in Abschiebehaft.
- 27 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens acht
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Zwei Personen werden vermißt.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen starb ein Flüchtling in Polizeihaft. Mindestens
11 Flüchtlinge wurden verletzt, davon eine Person durch Bewachungspersonal
in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte wurden 21
Menschen z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2006
Mindestens sechs Menschen starben auf dem Wege in die
BRD oder an den Grenzen, allein vier Personen an den deutschen Ost-Grenzen.
- Vier Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen. Davon befand sich
eine Person in Abschiebehaft.
- Mindestens 32
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt;davon befanden sich sechs Menschen
in Abschiebehaft.
- 20 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens neun
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Eine Person starb nach der Abschiebung; zwei Personen
werden vermißt.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen starb ein Flüchtling auf der Straße.
Mindestens vier Flüchtlinge wurden verletzt, davon zwei Personen
durch Bewachungspersonal in Haft.
- Bei Bränden
und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte wurden 19
Menschen z.T. erheblich verletzt.
ZUSAMMENFASSUNG
DES JAHRES 2007
Mindestens zwei Menschen starben an den deutschen Ost-Grenzen.
Fünf Flüchtlinge erlitten dort Verletzungen.
- Fünf Menschen
töteten sich selbst angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder
starben beim Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen. Davon befanden
sich zwei Personen in Abschiebehaft.
- Mindestens 23
Flüchtlinge verletzten sich selbst oder versuchten sich umzubringen
und überlebten z.T. schwer verletzt; davon befanden sich 11
Menschen in Abschiebehaft.
- 16 Flüchtlinge
wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen während
der Abschiebung verletzt.
- Mindestens neun
Personen wurden im Herkunftsland von Polizei oder Militär mißhandelt
und gefoltert. Zwei Personen starben nach der Abschiebung.
- Bei abschiebe-unabhängigen
Polizeimaßnahmen wurden mindestens 15 Flüchtlinge verletzt,
davon eine Person durch Bewachungspersonal in Haft.
Die
Angaben für 2006/2007/2008 werden sich noch erhöhen, weil die
offiziellen Zahlen des Bundesinnenministeriums noch nicht vorliegen.
VIELE
FLüCHTLINGE WERDEN VON SOLDATEN UND POLIZISTEN ERMORDET. 1993>2006
WURDEN SOGAR 81 FLüCHTLINGE VON NEONAZIS ERMORDET.
IM
NSDAP-DEUTSCHLAND SIND VIELE ANTIFA-MENSCHEN NACH SCHWEIZ, FRANKREICH,
ENGLAND, USA UND IN ANDERE LäNDER AUSGEWANDERT. UND ANDERS ALS HIER
KONNTEN DIE DEUTSCHEN FLüCHTLINGE DORT LEBEN.
____________________________________________________________
OB
BETROFFENE® ODER NICHTBETROFFENE® BESCHäDIGUNG NICHT DULDEN!

DESHALB
DIESE ZEITUNG ANDEREN FAIREN MENSCHEN GEBEN UND AN AKTIONEN GEGEN DIE
DISKRIMINIERUNG DER JUGENDLICHEN, ARBEITNEHMERINNEN, RENTERINNEN, FLüCHTLINGEN,
AUSLäNDERINNEN, JUDEN UND ANDERE
TEILNEHMEN UND GESTALTEN!
ANTISEMITISMUS, RASSISMUS, NATIONALISMUS UND DISKRIMINIERUNG NICHT DULDEN!
WENN
MAN SICH NICHT WEHRT, WERDEN VIELE MENSCHEN BESCHäDIGT UND DER NAZISMUS
WIRD WACHSEN!
Seite
7/8: Dokumentation umfasst den Zeitraum
; Antisemitismus
Ermordungen
durch NSDAP/Hitler:
Soldaten: 24,350.000
Zivilisten (Luft- und Partisanenkrieg): 23.630.000
Juden: 5.450.000
Volksdeutsche: 1.470.000
Im italienischen Faschismus - in enger Gemeinsamkeit mit der NSDAP/SS
- sind 330.000 Gefallene oder Verschollene Soldaten und 85.000 gefallene
Zivilisten zu beklagen. 300.000 ItalienerInnen im Widerstand. 2.812 Frauen
wurden erhängt oder erschossen. Insgesamt verlieren 44.000 Widerstandskämpfer/Innen
ihr Leben.
Die
Partisanen haben Mussolini und viele andere Faschisten gefangen. die SS
hat Mussolini zwar wieder befreit, trotzdem wurde er von den Partisanen
am 28 April 1945 erschossen!
DIE BESCHÄDIGUNG UND ERMORDUNG DER FLÜCHTLINGE HILFT DEM NEONAZISMUS.
WENN NICHT ERNSTHAFT DIE DISKRIMINIERUNG/BILLIGLOHN, ARMUT UND ERWERBSLOSIGKEIT
GESTOPPT WIRD, WIRD DER NEONAZISMUS, WIE DIE NSDAP, VIELE ANHÄNGER
SCHAFFEN. UND WENN ANTISEMITISMUS, RASSISMUS und NATIONALISMUS NICHT ERNSTHAFT
GESTOPPT WIRD, WERDEN WIEDER MILLIONEN MENSCHEN - JUDEN, AUSLÄNDER
UND DEUTSCHE - ERMORDET.
Echte Demokratie, echtes Liberal, echter Sozialismus, echter Kommunismus
usw... GIBT ES NUR, wenn ernsthaft DISKRIMINIERUNG, ANTISEMITISMUS, RASSISMUS
UND NATIONALISMUS VERBOTEN WIRD!!!
____________________________________________________________
DIE
DOKUMENTATION UMFASST DEN ZEITRAUM VOM 1.1.1993 BIS 31.12.2007.
- 174
Flüchtlinge starben auf dem Wege in die
Bundesrepublik Deutschland oder an den Grenzen, davon allein 130 an
den deutschen Ost-Grenzen,
- 475 Flüchtlinge
erlitten beim Grenzübertritt Verletzungen, davon 295 an den deutschen
Ost-Grenzen,
- 149 Flüchtlinge
töteten sich angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben
bei dem Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen, davon 56 Menschen in
Abschiebehaft,
- 746 Flüchtlinge
verletzten sich aus Angst vor der Abschiebung oder aus Protest gegen
die drohende Abschiebung (Risiko-Hungerstreiks) oder versuchten, sich
umzubringen, davon befanden sich 449 Menschen in Abschiebehaft,
- 5 Flüchtlinge
starben während der Abschiebung und
356 Flüchtlinge wurden durch Zwangsmaßnahmen oder Mißhandlungen
während der Abschiebung verletzt,
29 Flüchtlinge kamen nach der Abschiebung in ihrem Herkunftsland
zu Tode, und
441 Flüchtlinge wurden im Herkunftsland von Polizei oder
Militär mißhandelt und gefoltert oder kamen aufgrund ihrer
schweren Erkrankungen in Lebensgefahr,
70 Flüchtlinge verschwanden nach der Abschiebung spurlos,
13 Flüchtlinge starben bei abschiebe-unabhängigen Polizeimaßnahmen,
405 wurden durch Polizei oder Bewachungspersonal verletzt, davon
129 Flüchtlinge in Haft.
67 Flüchtlinge starben bei Bränden oder Anschlägen
auf Flüchtlingsunterkünfte,
744 Flüchtlinge wurden z.T. erheblich verletzt,
14 Flüchtlinge starben durch rassistische Angriffe auf der
Straße und
719 Menschen wurden verletzt.
Durch
staatliche Maßnahmen der BRD kamen seit 1993 mindestens 370 Flüchtlinge
ums Leben durch rassistische Übergriffe und Brände in
Flüchtlingsunterkünften starben 81 Menschen.
____________________________________________________________
ANTISEMITISMUS
Im
Februar 2007 wurde der Kindergarten Gan
Israel in Berlin-Charlottenburg Opfer eines Brandanschlags.
Die Täter schmierten SS-Runen auf das Spielzeug, auf die Fassade
schrieben sie die Drohung Auschwitz und andere antisemitische
Slogans.
Anschläge auf jüdische Einrichtungen kommen immer wieder vor,
genauso wie Beleidigungen und sogar körperliche Angriffe auf Jüdinnen
und Juden in der Öffentlichkeit. Fast alltäglich sind antisemitische
Schmierereien und Friedhofsschändungen. Der Bundesregierung zufolge
hat es in den Jahren 2002 bis 2006 237 Schändungen jüdischer
Friedhöfe gegeben. Das heißt, im Schnitt wird in Deutschland
fast jede Woche ein jüdischer Friedhof beschmiert, zerstört,
verwüstet.
Antisemitismus
gibt es nicht nur in der rechten Szene, auch wenn der Antisemitismus dort
eine wichtige Funktion als ideologisches Bindeglied zwischen den verschiedenen
Richtungen hat. Antisemitismus ist gleichzeitig auch in der Mitte der
Gesellschaft verankert und keine Frage des Bildungsniveaus.
Während klassisch antisemitische Vorstellungen leicht zurückgehen,
nehmen neuere Formen des Antisemitismus zu. Dieser zeigt sich heute vor
allem in Israelfeindlichkeit
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/a/antizionismus
und der Forderung nach einem Schlussstrich unter die Erinnerung an den
Holocaust, die auch als sekundärer Antisemitismus
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/a/antisemitismus
bezeichnet wird.
Antisemitische
Israelfeindschaft äußert sich oft unter dem Deckmantel einer
legitimen Kritik an der israelischen Regierungspolitik. Zwischen antisemitischer
Israelkritik und legitimer Kritik der israelischen Regierungspolitik gibt
es klare Unterscheidungsmerkmale. Wenn auf Demonstrationen zum Nahostkonflikt
Israel und israelische Politiker als Kindermörder beschimpft werden,
lebt das alte antisemitische Klischee, die Juden würden (christliche)
Kinder für rituelle Zwecke ermorden, im antiisraelischen Gewand neu
auf. So werden auf Israel als kollektiver Jude antisemitische
Stereotype projiziert.
Wenn Israel als Viertes Reich bezeichnet wird, ihm
ein Vernichtungskrieg oder Holocaust an den
Palästinensern vorgeworfen wird, dann wird die Politik
Israels mit der des Nationalsozialismus gleichgesetzt. Auch dies hat mit
einer angemessenen politischen Diskussion nichts zu tun, sondern folgt
einem antisemitischen Diskursmuster.
Chronik
antisemitischer Vorfälle
Die Stiftung macht auf Antisemitismus aufmerksam: Seit 2002 erstellt
die Amadeu Antonio Stiftung kontinuierlich eine Chronik antisemitischer
Vorfälle, die sie auf ihrer Homepage dokumentiert. Diese Chronik
wird von der Amadeu Antonio Stiftung nach Pressemeldungen bzw. Informationen
von Projekten und Initiativen fortlaufend erstellt. Sie erhebt keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte in Ihrer Region ein Vorfall
passiert sein, der sich hier nicht findet, senden Sie uns eine Nachricht
mit einer Quelle (z. B. Zeitungsmeldung, Bericht aus Projekt):
Oft wird angenommen, dass es Antisemitismus nach dem Holocaust nicht
mehr gäbe. Tatsächlich haben sich neue Formen ausdifferenziert,
die ebenso Menschen - wie demokratiefeindlich sind.
2008
2008 JANUAR
Berlin: Jüdische Einrichtungen beschädigt
- In Prenzlauer
Berg und Westend sind zwei jüdische Einrichtungen von bislang unbekannten
Tätern beschädigt worden. So wurden am Dienstag Fenster eines
Hauses Am Rupenhorn beschädigt sowie das Lapidarium an der Schönhauser
Allee mit Pflastersteinen beworfen. (Berliner Morgenpost, 10.01.08)
Berlin: Hund auf jüdische Schüler gehetzt
- Fünf
Schüler sind am 16.01.08 in Mitte attackiert und mit antisemitischen
Parolen beschimpft worden. Die 15- bis 17-Jährigen waren auf dem
Heimweg, als sie an der Oranienburger Straße, Ecke Große Hamburger
Straße, auf vier Punks stießen. Die Männer beschimpften
sie und hetzten einen Hund auf die Gruppe. Das Tier lief einem 15-Jährigen
hinterher und ließ erst dann von ihm ab, als er in ein Geschäft
flüchtete. Zeugen riefen die Polizei, die alle vier Männer
festnahm. Die beiden 27- und 31 Jahre alten Haupttäter werden heute
einem Haftrichter vorgeführt. Der Staatsschutz ermittelt. (Berliner
Zeitung, 17.01.08)
Sömmerda (Thüringen): Gedenktafel beschmiert
- In der Nacht
zum 27. Januar 2008, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, endeckte
die Polizei in Sömmerda an der Gedenktafel, die an den Todesmarsch
der Buchenwald-Häftlinge und der jüdischen Frauen im KZ-Außenlager
erinnert, Hakenkreuzschmierereien und das Wort "Gas".
(Thüringer Allgemeine, 06.02.08)
Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt): Gefährliche
Körperverletzung
- Die Polizeidirektion
Süd meldet für den 11.1. eine gefährliche Körperverletzung
mit antisemitischem Hintergrund. (Antwort der Landesregierung auf eine
Kleine Anfrage, 26.6.)
Neugünterberg
(Brandenburg): Jüdischer Friedhof geschändet
- Unbekannte
haben zwischen dem 10. und 16. Januar in Neugünterberg bei Angermünde
(Uckermark) einen jüdischen Friedhof geschändet. Auf dem ca.
150 Quadratmeter großen Friedhof wurden mehrere Grabsteine umgeworfen
und auf einen ein Hakenkreuz geschmiert. Die Kriminalpolizei
ermittelt. (Märkische Oderzeitung, 17.01.08)
2008 FEBRUAR
Berlin: Holocaust Mahnmal beschmiert
- Am Holocaust-Mahnmal
in Berlin-Mitte sind ein Hakenkreuz und andere rechtsextreme Schmierereien
entdeckt worden. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, bemerkte
eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte das Symbol am Freitagmittag
(22.02.) an einer der Stelen. Außerdem sei die Zahlenkombination
888 aufgemalt worden. Nach Angaben der Denkmalsstiftung wurde die Schmiererei
bereits am Freitagmittag entfernt. Seit der Eröffnung des Mahnmals
habe es 15 solcher Vorfälle gegeben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen
übernommen. (Die Tageszeitung, 25.02.08)
Dessau (Sachsen-Anhalt): Jüdischer Friedhof
geschändet
- Unbekannte
haben in Dessau einen jüdischen Friedhof geschändet. In Dessau
wurde am Wochenende (24.02.08) am Tor des Israelitischen Friedhofes
eine Kranzschleife mit einem Hakenkreuz beschmiert, wie Staatsanwaltschaft
und Polizei erst am Dienstag mitteilten. Die Schleife stammt
von einem Kranz, der am 18. Februar zum Gedenken an die Einweihung der
Synagoge niedergelegt worden war. Die Polizei ermittelt wegen
des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation nen
und wegen des Verdachts der Volksverhetzung. (ddp, 26.02.08)

Köthen (Sachsen-Anhalt): Jüdischer
Friedhof beschmiert
- In der Nacht
zum 24. Februar 2008 schändeten bisher unbekannte Täter den
Jüdischen Friedhof in Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
im Fasaneriebusch. Auf GegenPart Nachfrage bestätigte dies eine
Sprecherin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost. Demnach wurde
eine Gedenktafel beschädigt und zudem die antisemitische Parole
Wir pissen auf Dein Judengrab auf eine Mauer aufgesprüht.
Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen und wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
2008 MäRZ
Oranienburg (Brandenburg): Rechtsextreme Schmierereien
- In der Nacht
zum 11.03.08 haben Unbekannte die Gedenkstättte Sachsenhausen geschändet.
Es fanden sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers
Hakenkreuzschmierereien am Gebäude des Ex-SS-Truppenlagers, an
der Außenmauer sowie an Tafeln und Kreuzen einer Grabanlage. Polizeiliche
Ermittlungen wurden aufgenommen. (taz, 12.03.08)
Neustrelitz
(Mecklenburg-Vorpommern): Jüdischer Friedhof geschändet
- In der Nacht
vom 15.3. zum 16.3. ist in Neustrelitz der jüdische Friedhof von
Unbekannten geschändet worden. Das Tor des Friedhofs wurde aus
den Angeln gerissen, und Grabsteine wurden umgestossen. Die Kriminalpolizei
Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. (Spiegel Online, 16.03.08)
Wittenberg (Sachsen-Anhalt): Überfall mit
antisemitischem Hintergrund
- Die Polizeidirektion
Sachsen-Anhalt Ost teilte mit, dass am 16. März ein 33-jähriger
Mann von zwei unbekannten Tätern antisemitisch beschimpft und mit
einem Messer bedroht wurde. (Gewaltchronik des "Projekt GegenPart"
und Bericht der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost)
Thallichtenberg (Rheinland-Pfalz): Jüdische
Grabsteine umgeworfen
- Wie die Polizei
erst am 18.03. mitteilte, wurde schon vorige Woche ein jüdischer
Friedhof in Thallichtenberg (Kreis Kusel) geschändet. Unbekannte
warfen an insgesamt 15 Grabstellen die Grabsteine um und beschmierten
Gedenksteine mit nationalsozialistischen Parolen und Symbolen. Die Kriminal-
und Polizeidirektion Kaiserslautern hat eine eigene Ermittlungsgruppe
eingerichtet. Der entstandene Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.
(ddp, 18.03.08)
Eiterfeld (Hessen): Gedenktafel gestohlen
- In Eiterfeld
ist laut Polizeiangaben zwischen dem 20.03. und dem 22.03. eine
Gedenktafel entwendet worden, welche an die jüdische Gemeinde des
Ortes erinnern sollte. Die Polizei Fulda schließt einen
antisemitischen Hintergrund nicht aus, da in der Nähe des Tatortes
Faltblätter der NPD gefunden wurden. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.
(AP, 25.03.08)
Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Jüdischer
Friedhof geschändet
- Im Laufe
der Osterfeiertage ist die Gedenkstätte auf dem alten jüdischen
Friedhof in Rostock mit rechtsextremen Symbolen geschändet worden.
Die zentrale Stele, welche einen siebenarmigen Leuchter trägt,
wurde von unbekannten Tätern mehrfach mit C-18
besprüht.
Berlin: Rechtsextreme Äußerungen auf
dem Fussballplatz
- Am Sonntag
den 30.03.08 sind Verantwortliche der ersten Fussballmannschaft des
TuS Makkabi nach einem Verbandsligaspiel beim Adlershofer BC rassistisch
beleidigt worden. Die Polizei stellte die Personalien eines 38-Jährigen
und eines 44-Jährigen fest und begleitete beide zur Blutentnahme.
Sie waren durch das Zeigen des Hitlergrußes und das Rufen von Naziparolen
bzw. durch rechtsradikale Beleidigungen einem anwesenden Polizeibeamten
aufgefallen. (ddp, 31.03.08)
2008 APRIL
Halle (Sachsen-Anhalt): Schmähgesänge bei Fussballspiel
- Wie Spiegel
Online berichtete, haben auf einem Fussballspiel zwischen den Vereinen
Halle und Carl Zeiss Jena am Wochenende Fans der Halleschen Man schaft
wiederholt "Juden Jena" gegrölt. Auf einem Spiegel-Online
vorliegenden Tonband sind deutlich die Schmährufe zu hören.
Mittlerweile wurde Anzeige beim NOFV erstattet (Spiegel-Online, 03.04.08)
Prenzlauer Berg (Berlin): Antisemitische Parolen
gegröhlt
- Am Dienstag,
den 22. April zogen drei junge Männer in den Abendstunden durch
den Mauerpark im Prenzlauer Berg und riefen Naziparolen, stießen
antisemitische Beleidigungen aus und beschimpften Passanten. Die gerufene
Polizei konnte zwei Männer im Alter von 23 und 25 Jahren
festnehmen. Eine Person entkam. Der Staatsschutz ermittelt in diesem
Fall wegen Volksverhetzung (Berliner Morgenpost, 24.04.08)
Weißensee (Berlin): Jüdischer Friedhof
geschändet
- Unbekannte
Täter haben in der Nacht vom 28.4.08 auf den 29.4.08 auf dem jüdischen
Friedhof in Berlin-Weißensee 23 Grabsteine umgestoßen und
weitere zehn Stelen beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen
Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung. Berlins Regierender
Bürgermeister Klaus Wowereit sprach von einer offenkundig antisemitischen
Tat. Der 1880 eingeweihte Friedhof ist mit 42 Hektar und über 115
000 Gräbern einer der größten und wohl auch schönsten
jüdischen Friedhöfe in Europa. Auf dem Friedhof liegen bedeutende
Persönlichkeiten wie der Verleger Samuel Fischer, der Maler Lesser
Ury, der Mediziner Albert Fraenkel, der Restaurantbesitzer Berthold
Kempinski und der Schriftsteller Stefan Heym begraben. (u.a. Tagesspiegel,
30.04.08 )
Weißensee (Berlin): Jüdischer Friedhof
erneut geschändet
- In der Nacht
auf den 30. Mai wurde der jüdische Friedhof in Weißensee zum
zweiten Mal in Folge geschändet. Die unbekannten Täter warfen
33 Grabsteine und 19 Grabsäulen um. Schon in der Nacht zuvor war
der Friedhof geschändet worden. Auch in diesem erneuten Fall übernahm
der Staatsschutz die Ermittlungen. (taz, 2.5.08)
2008 MAI
Hildburghausen (Thüringen): Stolpersteine beschmiert
- Im thüringschen
Hildburghausen sind in der Nacht zum 8. Mai vier Stolpersteine mit rechtsextremen
und antisemitischen Parolen beschmiert worden. Die Gedenksteine wurden
mit 6 mio. Lüge und Wer glaubt noch
dran? und Hakenkreuzen verunstaltet. Die erst zwei Tage zuvor
verlegten Stolpersteine erinnern an jüdische Hildburghäuserner,
die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. (Freies Wort, 09.05.08)
Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern): KZ-Ehrenmal
beschmiert
- In Boizenburg
(Landkreis Ludwigslust) ist ein Ehrenmal zu Gedenken an die Häftlinge
des KZ Neuengamme mit Hakenkreuzen und weiteren Nazisymbolen beschmiert
worden. Darüber hinaus wurde das Ehrenmal auch beschädigt.
Die Tat ereignete sich ersten Ermittlungen zufolge in der Nacht zum
8. Mai. (Endstation Rechts, 13.05.08)
Mitte (Berlin): Mahnmal beschmiert
- Am Donnerstagabend
(22.05.08) wurde erneut eine mit einem Hakenkreuz beschmierte Stele
im Holocaust-Mahnmal entdeckt. Das in Berlin-Mitte stehende Mahnmal,
welches an die ermordeten 6 Mio. Juden und Jüdinnen im Dritten
Reich erinnern soll, war zuletzt im Februar diesen Jahres geschändet
worden. (Tagesspiegel, 23.05.08)
Wittenberg (Sachsen-Anhalt): Antisemitische Parolen
- In Wittenberg
wurde eine Frau mit antisemitischen Parolen beschimpft. Die Polizei
ermittelt gegen einen 28-jährigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung.
(Pressemitteilung Nr. 129/2008 der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Ost, 24.5.)
2008 JUNI
Wittstock (Brandenburg): Anschlag auf KZ-Gedenkstätte
- In der Nacht
auf Donnerstag (5.6.2008) wurde ein Anschlag auf das "Museum
des Todesmarsches" im Belower Wald verübt. Blumenkübel
wurden demoliert und das Eingangstor beschädigt. Außerdem
wurde vergeblich versucht, die Scheiben der Gedenkstätte einzuschlagen.
2002 ist bereits ein Brandanschlag auf das Gebäude verübt
worden. (Tagesspiegel, 6.6.2008)
Klagenfurt (Österreich): Deutsche Fußballfans
grölen antisemitische Parolen
- Am Rande
des EM-Spiels zwischen Deutschland und Polen am 8. Juni grölten
deutsche Fußballfans Nazi-Parolen, darunter "Alle Polen
müssen einen gelben Stern tragen". 140 Personen wurden
von der Polizei in Gewahrsam genommen. (stern.de, 9.6.2008)
Wilmersdorf (Berlin): Stolpersteine beschädigt
- Unbekannte
haben am 11. und 12. Juni insgesamt 29 Stolpersteine mit weißer
Farbe übergossen. Die aus Messing gefertigten und in den Boden
eingelassenen Stolpersteine sollen an den letzten Wohnort im Nationalsozialismus
deportierter Juden erinnern. (Berliner Morgenpost 13. 6. 208)
Dessau (Sachsen-Anhalt): Jüdischer Friedhof
geschändet
- Mitte Juni
wurde in Dessau der jüdische Friedhof mit den Worten "Wer
Juden unterstützt, ist der Feinde des deutschen Volkes"
geschändet. (Chronik Projektgegenpart). Bericht Projektgegenpart
Pinneberg (Schleswig-Holstein): Anschlag auf
jüdisches Gemeindezentrum
- Ein Pflasterstein
zerstörte die Scheibe des Betsaals. Anschließend drohte ein
männlicher Anrufer: "So was kann öfters passieren,
ihr habt keine Ruhe. Sieg Heil." (taz, 19.6.2008)
Hannover (Niedersachsen): Antisemitische Parolen
nach EM-Halbfinalspiel
- Im Anschluss
an den Sieg der deutschen Mannschaft gegen die Türkei im EM-Halbfinale
skandierten Fans von Hannover 96 in der Nacht antisemitische Parolen.
21 Männer im Alter von 16 bis 22 Jahren wurden vorübergehend
festgenommen und Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
(Frankfurter Rundschau, 27.6.2008)
Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Friedhof geschändet
- Unbekannte
haben in der Nacht zum Donnerstag (26. Juni) die Mauer des israelitischen
Friedhofs im Fermersleber Weg mit einem Hakenkreuz beschmiert. (MDR,
27.6.2008)
Göttingen (Niedersachsen): Göttinger
Professor präsentiert krude Thesen zum Olympia-Attentat von 1972
- Unter dem
Titel "Hebron und München. Wie vermitteln wir die Zeitgeschichte
des Sports, ohne uns in den Fallstricken des Antisemitismus zu verhaspeln?"
präsentierte der Göttinger Professor Arnd Krüger die
These, die ermordeten Athleten seien freiwillig in den Tod gegangen,
um "der Sache Israels zu nutzen" indem die Schuld Deutschlands
dem jüdischen Staat gegenüber verstärkt werde. Außerdem
verglich er dieses Verhalten mit jenem der Juden in Hebron, die 1929
trotz antijüdischer Ausschreitungen die Stadt nicht verlassen haben.
Er erklärte dieses Vorgehen mit dem "unterschiedlichen
Körperverständnis" in Israel. Der Vizepräsident
des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann, bezeichnete Krügers
Äußerungen als "Antisemitismus pur" und "Volksverhetzung".
(Spiegel-Online, 28.6.2008)
2008 JULI
Dessau (Sachsen-Anhalt): Jüdischer Friedhof geschändet
- In der Nacht
zum 2. Juli ist der jüdische Friedhof in Dessau geschändet
worden. Auf der Außenmauer des Friedhofs fand sich die antisemitische
Parole: "Wer Juden unterstützt, ist der Feinde des deutschen
Volkes!" Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Chronik www.projektgegenpart.org, 3.7.)
Mitte (Berlin): Mahnmal besprüht
- Zum wiederholten
Mal wurde das Denkmal für die ermordeten Juden Europas geschändet.
Ein 28jähriger Mann besprühte am Dienstagabend (08.07.08)
in aller Ruhe minutenlang Stelen des Mahnmals mit rechtsextremen Symbolen.
Er pöbelte eine ältere Frau an, die ihn aufforderte mit den
Schmierereien aufzuhören, herbeigerufene Sicherheitsbeamte ging
er körperlich an. Er wurde schließlich von der Polizei
festgenommen. (Bild, 09.07.08)
Elmshorn (Schleswig-Holstein): Jüdische
Kapelle beschädigt
- In Elmshorn
(Kreis Pinneberg) haben Unbekannte die Tür der dortigen jüdischen
Kapelle beschädigt. Zudem ging bei dem Jüdischen Gemeindezentrum
in Pinneberg ein Schreiben mit antisemitischen Inhalten ein. (taz, 10.07.08)
Frankfurt / Oder (Brandenburg): Einbruch in jüdischer
Gemeinde
- Nach einem
Einbruch in der jüdischen Gemeinde in Frankfurt / Oder in der Nacht
zum Samstag, den 12. Juli, geht die Staatsanwaltschaft nunmehr nicht
von einem politischen Hintergrund aus. Bei dem Einbruch wurde Bargeld
gestohlen sowie ein Computer mit den Daten von mehr als 200 Gemeindemitgliedern.
Außerdem ist am Donnerstag der vergangenen Woche ein Hetzbrief
bei der Gemeinde eingetroffen. Es ist der vierte in diesem Jahr. Der
Brief war mit Hakenkreuzen und einer Drohung gegenüber der Gemeinde
versehen. (Die Linkszeitung, 5.8.)
Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Grabsteine
auf jüdischem Friedhof beschmiert
- Auf dem jüdischen
Friedhof in Güstrow wurden acht Grabsteine mit Nazi-Symbolen beschmiert.
Die Hakenkreuze, SS-Runen und das Kürzel c18 (für die Naziorganisation
combat 18) wurden am Mittwochabend (16.7) endeckt. Die Tat steht offenbar
im Zusammenhang mit Brandstiftungen und Sachbeschädigungen an drei
Imbissen in Güstrow, die ebenfalls mit Hakenkreuzen beschmiert
worden waren. Ein Asia-Imbiss wurde von Flammen teilweise zerstört.
Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen der Verwendung
von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen sowie Sachbeschädigung.
(Ostsee-Zeitung.de, 18.7.08)
Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): Neonazis schlugen
jüdischen Jungen zusammen
- Am 19. Juli
wurde ein jüdischer Junge in Gummersbach auf einer Geburtstagsfeier
von Neonazis verprügelt. Die drei jungen Männer, von denen
einer Tätowierungen des Eisernen Kreuzes auf dem Unterarm und den
Schriftzug "Blut und Ehre" auf dem Bauch hatte, beschimpften
den 17-jährigen als "dreckige Judensau", sie verprügelten
ihn und traten ihn einen Abhang hinunter. Die Polizei wurde dreimal
alarmiert, bevor sie nach 30 min einen Streifenwagen schickte. Mittlerweile
ermittelt der Staatsschutz Köln wegen gefährlicher Körperverletzung
und Verwendung nationalsozialistischer Symbole. (taz, 31.7.) Artikel
in der taz
Dessau (Sachsen-Anhalt): Jüdische Gemeinde
bedroht
- Die jüdische
Gemeinde Dessau wurde am 28. Juli mit einem antisemitischen Hetzbrief
bedroht. In dem anonymen Schreiben heißt es: "Deutschland
Erwache! Der Jude siegt mit der Lüge und stirbt mit der Wahrheit!
Der Verjudung konsequent entgegentreten!" Das Flugblatt zeigt
außerdem das Hakenkreuz. Der Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung.
Chronik "Projektgegenpart"
Cottbus (Brandenburg): Jüdischer Friedhof
geschändet
- Auf dem jüdischen
Friedhof in Cottbus wurden 12 Grabsteine umgestoßen und sind dabei
teilweise beschädigt worden. Dabei entstand ein Sachschaden von
5000 Euro. Die Polizei hat bisher keine Spur zu den Tätern.
(Berliner Zeitung, 29.7.) Bericht in der Berliner Zeitung
Frankfurt / Oder (Brandenburg): Antisemitische
Welle reißt nicht ab
- Bei der jüdischen
Gemeinde in Frankfurt an der Oder sind erneut Briefe antisemitischen
Inhalts mit Hakenkreuzschmierereien eingegangen. Damit setzt sich die
Welle antisemitischer Drohungen in Frankfurt fort. Die Gemeinde hat
bereits mehrere solcher Briefe erhalten und im Juli ist in der Gemeinde
eingebrochen worden. (Berliner Zeitung, 29.7.)
2008 AUGUST
Berlin (Berlin): Antisemitische Parolen bei DFB-Pokalspiel
- Beim DFB-Pokalspiel
zwischen FC Energie Cottbus und Tennis Borussia Berlin im Charlottenburger
Mommsenstadion kam es zu Ausschreitungen, bei denen 15 Polizisten verletzt
wurden. Die Anhänger des FC Energie Cottbus warfen Becher und Büchsen
und provozierten die gegnerischen Fans mit antisemitischen Gesängen.
Augenzeugen zufolge grölten sie "Berlin, Berlin, Juden
Berlin". (Tagesspiegel, 11.8.; haGalil) Artikel bei haGalil
Erfurt (Thüringen): Antisemitische Parolen
bei Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena
- Bei der Partie
am Freitag hatten Anhänger der Erfurter Gastgeber "Juden-Jena"
skandiert und ein antisemitisches Lied angestimmt. Erst nach einer Aufforderung
durch den Erfurter Stadionsprecher, die Rufe zu unterlassen, verstummten
die Parolen. Die antisemitischen Ausfälle kamen allerdings nicht
aus dem Erfurter Fanblock der Ultras, sondern von der Haupttribüne.
Was die Anzahl der Rufer betrifft, gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen.
Anfangs war von um die 20 Fans die Rede. Jenas Präsident Peter
Schreiber sprach im MDR FERNSEHEN dagegen von "fast einem kompletten
Block". Matthias Stein vom Jenaer Fanprojekt bestätigte
das. "Anfangs waren es um die hundert, am Ende bestimmt 400
Leute." Der Stadionsprecher hat nach Steins Meinung viel zu
spät reagiert. "Durchsagen gab es erst kurz vor Schluss.
In der ersten Halbzeit, als auch das U-Bahn-Lied gesungen wurde, passierte
nichts", sagte er dem MDR. (MDR vom 18.08.08) Artikel vom MDR
Berlin: Hakenkreuze auf Holocaust-Mahnmal
- Das Denkmal
für die ermordeten Juden Europas wurde erneut mit Hakenkreuzen
beschmiert. An sieben Stelen entdeckte Wachpersonal am Samstag, den
23.8. insgesamt elf Hakenkreuze, die mit roten und schwarzen Stiften
auf die Stelen gemalt worden waren und bis zu 60 mal 60 cm groß
waren. Es sind die größten Schmierereien seit der Eröffnung
des Mahnmals. Weil ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen
wird, ermittelt der Staatsschutz. (taz, 25.8.08)
Schönebeck (Sachsen-Anhalt): Antisemitische
Parole
- In der Nacht
vom 30. auf den 31. August stellte die Polizei bei einer Personalienüberprüfung
fest, dass eine strafrechtlich bekannte Person mit rechts motivierten
Delikten, eine Weste mit der Aufschrift "Juden raus!"
trug. (Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord vom 03.09.) Pressemitteilung
der Polizei
2008 SEPTEMBER
Berlin - Kreuzberg (Berlin): Stolperstein in Berlin - Kreuzberg beschädigt
- Unbekannte
haben in der Schleiermacherstraße in Kreuzberg im Gehweg einen
eingelassenen Gedenkstein mit schwarzer Ölfarbe beschädigt.
Ein Anwohner bemerkte gegen 22 Uhr die Beschädigung und alarmierte
die Polizei. (Pressemitteilung der Polizei Berlin vom
02.09.) Link zur Pressemitteilung
Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Drohbrief
und antisemitische Schmierereien in Düsseldorf
- Gleich mehrere
antisemitische Vorfälle in Düsseldorf meldet das Coordination
Forum for Countering Antisemitism am 14.09.08 . So wurde der Vorsitzende
der Düsseldorfer jüdischen Gemeinde in einem Drohbrief wüst
beschimpft und aufgefordert nach Israel zu gehen. An den Stufen des
Chabad-Hauses war die Aufschrift "Drecksjuden" zu lesen.
Außerdem wurden in der Nähe der Synagoge, sowie in der S -
Bahn Hakenkreuze und ein Davidstern mit dem Schriftzug "TOD"
entdeckt. (CFCA vom 14.09.) Link zum CFCA
Weißensee (Berlin): Ärzte und Patienten
als "Judenschweine" beschimpft
- Die Polizei
hat im St. Josef Krankenhaus in Weißensee einen Mann festgenommen,
der in der Klinik Naziparolen geschrien und Wände und Türen
mit Hakenkreuzen beschmiert hatte. Bei seiner Festnahme beschimpfte
er Ärzte und Patienten als "Judenschweine". (Tagesspiegel,
18.9.)
Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern): Hassparolen
gegen Juden und DIE LINKE
- In der Nacht
von Dienstag auf Mittwoch wurde die Geschäftsstelle der Partei
DIE LINKE mit Hakenkreuzen und antisemitischen Beschimpfungen beschmiert.
(Schweriner Volkszeitung ) ssz.de vom 24.09.
Fürstenwalde (Brandenburg): Antisemitische
Musik
- Am 25.9.
gegen 19 Uhr wurde die Polizei zu einer Wohnung auf dem Konstantin-Ziolkowski-Ring
gerufen. Anwohner hatten aus der Wohnung, in der häufig Personen
der rechten Szene verkehren, laute Musik mit antisemitischen und fremdenfeindlichen
Textpassagen gehört.
Die Beamten verschafften sich Zutritt zu der Wohnung und stellten den
PC mit Festplatte und die Musikanlage sicher. Alle sechs Personen in
der Wohnung im Alter zwischen 15 und 28 Jahren wurden in Gewahrsam genommen.
Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
(Märkische Allgemeine, 26.9.)
Westerstede (Niedersachsen): Jüdischer Friedhof
geschändet
- Nachdem in
der Nacht zum 25.09. auf dem jüdischen Friedhof in Westerstede
mehrere Grabsteine umgestoßen wurden, kam es in der darauffolgenden
Nacht erneut zu Schändungen. Drei junge Männer im Alter zwischen
16 und 20 Jahren beschmierten Grabsteine, eine Gedenktafel der Biblitohek,
Autos sowie die »Robert-Danneman Schule«.
Eine Schülerfirma der Haupt-und Realschule kümmerte sich bislang
um die Pflege des jüdischen Friedhofes in der Kreisstadt. (NWZ
Online vom 26.09. und 27.09) Link zu NWZ Online
Berlin: Antisemitische Demonstration zum "Al-Quds-Tag"
- Etwa 400
Menschen haben am Samstag in Berlin zum "Al-Quds-Tag"
gegen das Existenzrecht Israels demonstriert.
Der "Al-Quds-Tag" wurde 1979 von Ayatolla Khomeini
eingeführt um weltweit Hasse gegen Israel zu propagieren. Seit
1995 findet zu diesem Anlass auch in Berlin jährlich eine Demo
statt. Mut gegen Rechte Gewalt vom 27.09.08
Berlin: Antisemitische Schmierereien auf Jüdischem
Friedhof
- In der Nacht
des 29.9. haben Unbekannte auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin
Mitte gegen 0:40 morgens eine Informationstafel mit antisemitischen
Parolen beschmiert.
Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
(Pressemeldung des Polizeipräsidenten in Berlin, 29.9.)
2008 OKTOBER
Berlin: Antisemitische Schmiererei
- Am 1.Oktober
wurden im Bezirk Lichtenberg antisemitische Schmierereien festgestellt.
Unbekannte hatten mit Farbe einen Davidstern auf den Gehweg der Hauffstraße
in Rummelsburg und daneben antisemitische Parolen gemalt. (Polizei
Lichtenberg am 2.10.) Pressemitteilung der Polizei
Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Stolperstein
herausgerissen
- Unbekannte
haben in der Kanalstraße in Wismar einen Stolperstein aus dem Gehweg
entfernt.
Dieser wurde erst im Juli zusammen mit acht weiteren vom Künstler
Gunter Demnig verlegt. (Ostsee Zeitung vom 2.10.)
Jena (Thüringen): Antisemitische Gesänge
bei Fußballspiel
- Im Fünftligaspiel
zwischen Carl Zeiss Jena II und Lok Leipzig waren am Samstag "Juden
- Jena" Rufe aus dem Block der Leipziger zu hören.
In der Vergangenheit wurden bereits Fanblöcke mehrerer Vereine
durch solche Rufe auffällig. (Spiegel Online, 6.10.) Link zu Spiegel
Online
Hachenburg (Rheinland-Pfalz): Jüdischer
Friedhof geschändet
- Wie die Polizei
erst jetzt mitteilte wurden bereits am 18. Juni auf einem jüdischen
Friedhof insgesamt 8 Grabsteine umgeworfen und ein weiterer gelockert.
Einer der Steine zerbrach dabei. Zur Aufklärung nimmt die Polizei
Hachenburg unter der Telefonnummer 02662/95580 Hinweise entgegen. (Westerwälder
Zeitung vom 11.10.)
Potsdam (Brandenburg): Stolperstein mit Hakenkreuz
beschmiert
- Unbekannte
haben gestern Nachmittag einen «Stolperstein» in der Innenstadt
von Potsdam mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Er erinnert an Samuel Guttmann und damit wie die übrigen sechs
Gedenksteine in der Landeshauptstadt an einen Verfolgten aus der Zeit
des Nationalsozialismus. (Welt vom 13.10.) Artikel in der Welt
Dresden (Sachsen): Eklat im sächsischen
Landtag: Ex-NPD-Abgeordneter fordert Gewalt gegen "Zionisten"
- Der ehemalige
Abgeordnete der NPD, Klaus-Jürgen Menzel, der im vergangenen Jahr
bereits durch seine Äußerungen über den "Zionismus"
für Aufruhr gesorgt hat, rief am 17.10. im sächsischen Landtag
zu Gewalt gegen politische Gegner auf. Er argumentierte, "gegen
Zionisten, Freimaurer, Kriegstreiber und andere Psychopathen"
würden keine langen Reden, sondern "nur noch Handgranaten"
helfen. Landtagspräsident Erich Iltgen (CDU) sprach von "ungeheuerlichen
und volksverhetzenden Aussagen". Spiegel-Online; Artikel vom
17.10.2008
Schöneiche (Brandenburg): Antisemitischer
Zwischenfall beim jüdischen Laubhüttenfest
- In der Kulturgiesserei
in Schöneiche wurde am 19.10. das Laubhüttenfest gefeiert,
als acht Männern, die als NPD-Anhänger zu erkennen waren,
den Raum betraten. Sie versuchten den weiteren Verlauf der Veranstaltung
mit "beleidigenden Bemerkungen" zu stören.
Die strafrechtliche Relevanz der Äußerungen wird derzeit geprüft.
(Märkische Allgemeine vom 20.10.)
Berlin: Zwischenfall bei Krematorium
in Treptow
- Am Morgen
des 20.10. fiel einem Mitarbeiter des Krematoriums auf, dass am Ausfahrtstor
die Buchstaben "KZ" eingekratzt waren.
Den alarmierten Polizeibeamten teilte er später mit, dass
außerdem eine Fahne der NPD an dem Tor gehangen haben soll, die
allerdings bereits vor dem Eintreffen der Polizei von Unbekannten
entfernt worden sei. (Pressemitteilung der Polizei vom 20.10.)
Berlin: Hakenkreuzschmierereien und "Hitler-Gruß"
- In der Egestorffstraße
in Lichtenrade wurde in der Nacht zum 25.10. ein Hakenkreuz und ein
Schriftzug auf den Gehweg geschmiert.
In Hellersdorf wurde eine Straßenbahn von einem 20-jährigen
Mann mit einer Flasche beworfen, die das Ziel jedoch nicht erreichte.
Daraufhin machte der Mann den "Hitler-Gruß" und
rief "Heil Hitler". Nach seiner Festnahme und der Aufnahme
seiner Personalien wurde der Mann wieder freigelassen.
Es wird gegen ihn wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen ermittelt. Tagesspiegel, 25.10.
Berlin: Schmierereien an Gedenkstätte in
Berlin-Mitte
- Polizisten
entdeckten am Nachmittag des 28. Oktober Schmierereien an der "Gedenkstätte
ehemaliges jüdisches Altenheim" in der Großen Hamburger
Straße. Unbekannte hatten ein etwa 6 x 6 Zentimeter großes
Hakenkreuz mittels Farbe angebracht. (Pressemitteilung der Polizei
vom 29.10.)
Schöneiche (Brandenburg): Gedenkstein in
Schöneiche beschädigt
- Am 29.10.
gab die Polizei bekannt, dass in Schöneiche von Unbekannten
der Davidstern und mehrere Metallbuchstaben eines Gedenksteins herausgebrochen
wurden. Es ist noch unklar, ob es sich dabei um einen Metalldiebstahl
oder um eine antisemitische Tat handelt.
Desweiteren werden Verbindungen zu den Vorfällen beim Laubhüttenfest
geprüft. Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) - 29. Okt. 2008
2008 NOVEMBER
Hamburg: Muslimische Gräber geschändet
- Zwischen
dem 31.10 und dem 1.11.2008 wurden 17 Gräber auf dem Friedhof Öjendorf
in Hamburg-Billstedt geschändet. Auf dem muslimischen Teil des
Friedhofs wurden von bisher unbekannten Tätern Grabsteine mit Davidsternen
und Parolen wie "Fuck Allah" und "Allah=Motherficker"
beschmiert. Zudem wurden Grabsteine umgeworfen und ein Leinentuch mit
einem Hakenkreuz über einige Gräber gespannt. Die Steine wurden
inzwischen wieder aufgerichtet, die Schriftzüge beseitigt. Die
Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Pressemitteilung der Polizei Hamburg vom 2.11
Berlin - Charlottenburg: Rabbiner antisemitisch
beleidigt
- In der Nacht
zum Sonntag, dem 2.11. wurden ein 36-jähriger Rabbiner und acht
Rabbinerschüler genötigt und antisemitisch beleidigt. Diese
waren in einem Kleinbus in Berlin-Charlottenburg unterwegs, als Unbekannte
sie zum Anhalten und Rückwärtsfahren nötigten, wobei
wiederholt antisemitische Äußerungen zu hören waren.
Außerdem wurde ein brennender Gegenstand in Richtung des Kleinbusses
geworfen. Pressemitteilung der Polizei vom 2.11.
Marburg (Hessen): Jüdische Friedhöfe
verwüstet
- In der Nacht
zum 9.November wurde in Wetter bei Marburg ein jüdischer Friedhof
verwüstet. Unbekannte Täter schmissen 25 Grabsteine um! Außerdem
rissen sie Teile des Zauns ein. Es wird wegen Sachbeschädigung
und Störung der Totenruhe ermittelt. NOCH MEHR! Nahe Holzminden
in Niedersachsen wurde auf einem jüdischen Friedhof ein Grabstein
aus dem Jahre 1854 zerstört. taz.de, vom 13.11
Berlin-Weißensee: Hakenkreuze + Davidsterne
ins Fenster geritzt
- In der Nacht
zum 9.11. wurden elf Hakenkreuze in die Außenfenster des "Milchhäuschens"
in Weißensee geritzt.
Sechs Wochen zuvor wurden schon zwei Davidsterne in die Scheiben des
Café-Restaurants gekratzt. Leider muss der Besitzer für die
Schäden an den Fenstern selbst aufkommen, da die Täter bisher
nicht gefunden wurden. Berliner Morgenpost, 11.11.2008
Bad Nenndorf (Niedersachsen): Redeverbot
- Bei einer
Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht vor 70 Jahren wurde der jüdischen
Gemeinde (der Sprecherin Marina Jalowaja) eine Rede verboten. Samtgemeindebürgermeister
Reese begründete dies mit:"Am Volkstrauertag kommen schließlich
auch nicht die Parteien und Vereine zu Wort." Desweiteren stellte
sich heraus, dass Adolf Hitler bis heute Ehrenbürger der Stadt
ist. redok.de, 11.11.08
Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Israelfeindliche
Parolen stören Gedenkfeier
- Laut dem
"Nordkurier" störten Jugendliche die Gedenkfeier
zum Novemberpogrom in der Kleinstadt Waren.
Vor der Verlegung von Stolpersteinen entrollten die Jugendlichen ein
Transparent und zogen israelfeindliche Parolen grölend durch die
Stadt. Die Gruppe löste sich auf, nachdem die Poizei eintraf. Schon
in der Nacht kam es zu antisemitisch motivierten Vandalismus bei einer
Kirche und einem Geschäftshaus, vor dem Gedenkplatten verlegt werden
sollten.
Schweriner Volkszeitung, 10.11.
Berlin: Zivilpolizist trägt "Thor Steinar"
bei Pogrom-Gedenkdemonstation
- Bei einem
Einsatz zur Demonstration "70 Jahre nach der Reichspogromnacht/Gegen
Antisemitismus" am 9.November in Berlin trug ein Zivilbeamter
der Polizei Kleidung, der in der rechten Szene beliebten Marke
"Thor Steinar". Der 29-Jährige wurde aus dem Demonstrationszug
heraus angegriffen und musste von Kollegen in Sicherheit gebracht werden,
die ebenfalls attackiert wurden.
Der Angreifer konnte nicht festgenommen.
Die Jüdische Gemeinde und das Jüdische Forum für Demokratie
(JFDA) reagierten empört auf die "Provokation"
des Polizisten, ausgerechnet zum Gedenken an 1938. Dies sei eine "Beleidigung
der Opfer". Der VVN-BdA verlangt, dass der Beamte aus dem Dienst
erntfernt wird. (Berliner Polizei, Berliner Zeitung, taz, tagesspiegel)
Tagesspiegel, 12.11.08
Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg):
Drohbriefe mit antisemitischem Inhalt
- Vertreter
der jüdischen Gemeinde Villingen-Schwenningen und Schwarzwald Baar
verzichteten auf die Teilnahme an der Gedenkfeier zur Reichpogromnacht
am 9.November, nachdem Drohbriefe mit antisemitischem Inhalt bei der
Gemeinde eigegangen waren. Ein Drohbrief beinhaltete zum Beispiel ein
Hakenkreuz, Hetzereien und die Forderung nach einem Verbot von jüdischen
Organisationen in Deutschland. Badische Zeitung, 11.11.2008
Demmin (Mecklenburg-Vorpommern): Jüdischer
Friedhof geschändet
- Unbekannte
schändeten in der Nacht zum Montag,10.November 2008 den jüdischen
Friedhof in Demmin. Sie warfen insgesamt zehn Grabsteine um und zerstörten
die im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht niedergelegten Grabgestecke.
(Schweriner Volkszeitung (11.11))
Berlin: Antisemitische Schmierereien in Friedrichshain
- Am 11.11.08
wurde die Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Palisadenstraße
in Berlin-Friedrichshain mit antisemitische Schriftzügen, Hakenkreuzen
und anderen Hetzparolen beschmiert. Die Wohnungsbaugesellschaft beseitigte
diese inzwischen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt
ermittelt.Pressemeldung der Polizei vom 12.11.
Berlin: Hakenkreuze am Halleschen Tor
- Am Abend
des 15.11. entdeckte ein Fahrgast im Eingangsbereich des U-Bahnhofs
Hallesches Tor in Kreuzberg hässliche Schmierereien: acht unterschiedliche
große Hakenkreuze, die mittels schwarzer Farbe angebracht wurden.
Pressemeldung der Polizei, 16.11.2008 - 09:00 Uhr
Berlin: Davidsterne auf Gedenkstätte geschmiert
- Gegen 22
Uhr des 15.11. wurden von Polizeibeamten Schmierereien an der
Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für
die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft festgestellt. Zwei Davidsterne
wurden im Eingangsbereich der Neuen Wache angebracht.
Diese wurden wieder entfernt, der Polizeiliche Staatsschutz des
Landeskriminalamtes ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.
Pressemeldung der Polizei, 16.11.2008, 15:35 Uhr
Gotha + Erfurt (Thüringen): Friedhöfe
in Thüringen geschändet
- In der Nacht
zum Montag, den 17.11.2008 wurden zwei jüdische Friedhöfe
in Gotha und in Erfurt geschändet. In Gotha wurde am Eingangstor
ein Schweinekopf angebracht, daneben ein Plakat mit volksverhetzendem
Inhalt.
Außerdem warfen die Täter mit einer blutähnlichen Flüssigkeit
gefüllte Gläser über das Tor. In Erfurt beschmierten
unbekannte Täter eine Gedenktafel am Eingang des jüdischen
Friedhofs mit einer blutähnlichen Substanz. Es wird wegen Volksberhetzung
und Sachbeschädigung ermittelt. (Thüringer Allgemeine, AFP,
MDR) Thüringer Allgemeine, 17.11.
Görlitz (Sachsen): Hakenkreuz und antisemitische
Parole an Görlitzer Synagoge
- Die ehemalige
Görlitzer Synagoge wurde am 9.November 2008 zum 70.Jahrestag der
Reichspogromnacht als Begegnungs- und Kulturzentrum wiedereröffnet.
Am 17.11. wurden ein Hakenkreuz und eine antisemitische Parole am Eingang
entdeckt. Hinzu kommt, dass eine Tür mit gelber Farbe beschmiert
wurde. Sächsische Zeitung online, 18.11.
Schöneiche (Brandenburg): Gedenkstein in
Schöneiche schon wieder geschändet
- Am 21.November
stellten Polizeibeamte die wiederholte Schändung des jüdischen
Gedenksteins in Schöneiche fest. Unbekannte hatten abgelegte Kränze
rumgeworfen und einen Blumentopf gegen den Gedenkstein geschmettert.
Erst Ende Oktober wurden mehrere Teile aus dem Stein herausgebrochen.
Staatsschutz ermittelt. Zeugen gesucht. Tagesspiegel, 21.November
Berlin: Hakenkreuze in Lichtenberg
- Sonntag,
23.11.08. Einen Tag nach der 16. Silvio-Meier-Gedächtnisdemo entdeckten
Anwohner in Berlin-Lichtenberg in der Gegend der Rutnik- und Rudolf-Reusch-Straße
und dem Hendrichplatz mehrere Hakenkreuze an Verkehrschildern, Türen,
Müllbehältern und Briefkästen. Die Schmierereien wurden
entfernt, die Polizei ermittelt. Pressemeldung der Polizei,
24.11.2008
Eisenhüttenstadt (Brandenburg): Grabsteine
auf jüdischem Friedhof umgeworfen
- Am Montag,
dem 24.11.08 wurde der Polizei gemeldet, dass auf dem jüdischen
Friedhof in Eisenhüttenstadt vier Grabsteine umgeworfen wurden.
Es ist noch unklar, ob es sich dabei um eine antisemitische Tat handelt.
Der Tagesspiegel, 24.11.
Zossen (Brandenburg): Zorn gegen Gedenken an
ermordeten Juden
- Am Donnerstag,
den 20.11.08, verlor in Zossen ein Besitzer eines Internetcafés
die Kontrolle, als er sich vehement gegen Gedenksteine, die an jüdisches
Leben im Gebäude des Internetcafés erinnern sollten.
Als die Gruppe, die diesen Gedenkzug durch die Zossener Innenstadt organisierte,
begann, den Spaten für diese Gedenksteine anzusetzen, eskalierte
die Situation: der Ladeninhaber stürmte heraus und stieß wahllos
umstehende Zuschauer um und verwickelte einen Mitarbeiter der Stadt
in eine Rangelei. Die Polizei, die auch sofort hinzukan, entschied
sich für Deeskalation und riet dem Ladenbesitzer, gegen den Beschluss
der Stadt vorm Amtsgericht zu klagen. Dies wird wohl nicht sehr erfolgreich
sein. MAZ 26.11.08
2008 DEZEMBER
Berlin: Gedenktafel mit Farbe beschmiert
- In der Nacht
des 2.12.08 entdeckten Polizeibeamten im Harry-Breslau-Park an
der Treitschkestraße in Berlin-Steglitz, dass dort eine Gedenktafel
geschändet wurde. Die Tafel, die an den Antisemitismus-Streit erinnert,
wurde von Unbekannten mit schwarzer Farbe besprüht. Es wird ermittelt.
Pressemeldung POLIZEI, 02.12.2008 - 10:10 Uhr
Berlin: Antisemitischer Angriff
- Am Abend
des 13.12 wurde ein 20-jähriger Mann in Berlin-Mahlsdorf antisemitisch
beleidigt und zusammengeschlagen. Dabei erlitt er Knochenbrüche
im Gesicht und ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger
habe ihn in einem Bus der Linie 195 in der Hönower Straße
erst angepöbelt, dann geschlagen und getreten. Er wurde festgenommen,
der Staatsschutz ermittelt gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung
und Beleidigung. Berliner Zeitung, 13.12.2008, 15:31 Uhr
Zossen (Brandenburg): Neonazis stören Gedenkveranstaltung
zum Holocaust
- Am Mittwochabend
(17.12.08) versammelten sich in Zossen um die 200 Menschen um den Opfern
des Holocaust zu gedenken. Anlass war der Widerstand des Holocaustleugners
Rainer J. Link gegen die Verlegung der Stolpersteine in der Berliner
Straße 11 vor seinem Internetcafe. Während einer Schweigeminute
begannen rund 20 Neonazis, die sich unter die Leute gemischt hatten,
ein Lied der HJ zu grölen. Daraufhin wurde die Neonazis eingekreist
und von Bürger und autonomen Antifaschisten mit "Nazis
raus"-Parolen beschimpft. Um Schlägereien zu vermeiden
mischte sich die Polizei ein und trennte die Gruppen. Märkische
Allgemeine, 18.12.2008
2009
2009 JANUAR
Berlin: Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte erneut mit Hakenkreuzen beschmiert
- Das Holocaust-Mahnmal
in Mitte ist am Wochenende erneut mit Hakenkreuzen beschmiert worden.
Ein Wachmann entdeckte am Samstag, den 3. Januar die 40 mal 40 Zentimeter
großen Schmierereien und antisemitischen Schriftzüge an zwölf
Stellen des Manhmals. Zuletzt hatten im Sommer Unbekannte das Mahnmal
mit Hakenkreuzen beschmiert. (Berliner Zeitung, 05.01.09)
Berlin-Tiergarten: Jüdisches Mahnmal in
Berlin-Tiergarten erneut beschmiert
- Das Jüdische
Mahnmal an der Putlitzbrücke in Tiergarten ist erneut von Unbekannten
beschmiert worden. Am Morgen des 6 Januar 2009 wurden Beschädigungen
mit goldener Farbe an dem Mahnmal entdeckt, teilte die Polizei
am Dienstag mit. Ein Mitarbeiter des Bezirksamtes habe die Schmierereien
beseitigt und die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz aufgenommen.
Die 2,50 Meter hohe Skulptur aus Edelstahl symbolisiert ein Grabmal,
der Davidstern ist in eine Platte eingefasst und dahinter befindet sich
eine Treppe gen Himmel. Wie zuvor wurden dort wiederholt Schweineköpfe
abgelegt.(taz, 06.01.2009)
Berlin-Spandau: Antisemitische Parolen an Wohnhaustür
- Unbekannte
Täter haben in der Nacht zum 9. Januar einen Zettel mit antisemitischen
Parolen an die Eingangstür eines Wohnhauses am Lindenufer in Berlin-Spandau
geheftet. Ein Anwohner des Hauses am Lindenufer fand das Papier am Morgen
danach und alarmierte die Polizei. Hinweise auf die Täter
gibt es bislang nicht.Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen
wegen Volksverhetzung aufgenommen. (Pressemitteilung Polizei,
09.01.09)
Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Anschlag auf
Haus der Jüdischen Gemeinde in Rostock
- Auf das Haus
der Jüdischen Gemeinde in Rostock ist in der Nacht zum 9. Januar
ein Anschlag verübt worden. Unbekannte Täter warfen mehrere
Scheiben ein, darunter auch ein Fenster mit einem eingeschliffenen Davidstern,
wie die Polizei mitteilte. Die Täter konnten bislang nicht
ermittelt werden aber die Polizei gehe von einer zielgerichteten
Tat aus, ein politischer Hintergrund werde vermutet. (Ostsee Zeitung,
09.01.09)
Berlin: Antisemitische Parolen bei Fußballspiel
in Berlin
- Bei einem
Fußball-Hallenturnier der Berliner Regional- und Oberliga am 11.
Januar sollen Anhänger des 1. FC Union Berlin wiederholt antisemitische,
rassistische und schwulenfeindliche Gesänge und Parolen gegen den
Fanblock von Tennis Borussia Berlin (TeBe), ein Verein mit jüdischen
Wurzeln, angestimmt haben. Nach Angaben des betroffenen Fanblocks haben
weder Vertreter des Berliner Fußball-Verbandes noch anwesende Sicherheitskräfte,
selbst nach Aufforderungen von Vereinsvertretern anderer Mannschaften,
auf die Entgleisung der Union-Fans nicht reagiert. Dazu hätten
Gesänge wie "Alle Juden sind Schweine" und "Asylanten"
gehört. Nur der Hallensprecher habe die Anwesenden aufgefordert,
sämtliche rassistischen Gesänge zu unterlassen. Im Anschluss
an die Partie zwischen Union und Tennis Borussia, die mit 0:2 ausging,
hätten die Union-Fans zudem versucht, den Block der TeBe-Fans zu
stürmen, was die Polizei aber verhinderte. (taz, 14.01.2009)
Berlin-Mitte: Angriff auf Wachmänner vor
Berliner Synagoge
- Am Morgen
des Dienstags, den 13. Januar, hat ein staatenloser Mann zwei Polizeiangestellte
vor der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte mit
einer Eisenstange angegriffen und einen Polizisten dabei am Arm verletzt.
Der 38-jährige Täter, der sich selbst als Palästinenser
ausgab, wurde überwältigt und festgenommen. (Jüdische
Allgemeine Zeitung, 15.01.09 )
Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Anschlag auf
Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde in Rostock
- In der Nacht
zum 8. Januaer sind am Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde in Rostock
fünf Scheiben eingeworfen worden, dabei ging auch ein Davidstern
über dem Eingang zu Bruch. Die Polizei geht von einem politischen
Hintergrund aus. Durch die Doppelverglasung ist kein weiterer Sachschaden
entstanden. Die Stadt Rostock hat unbürokratische Hilfe sofort
zugesagt. (Allgemeine Jüdsiche Zeitung, 15.01.09)
Teterow (Mecklenburg-Vorpommern): Gedenktafel
in Teterow zerstört
- Unbekannte
Täter haben am Morgen des 11. Januars die Gedenktafel für
die frühere Synagoge der Stadt zerstört. Die ermittelnde Rostocker
Polizei vermutet, dass mit einem stumpfen Gegenstand oder Werkzeug
so lange auf die Granittafel eingeschlagen worden sei, bis sie schließlich
zerbrach. (Jüdische Allgemeine Zeitung, 15.01.09)
Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): Antisemitische
Schmierereien in Bad Segeberg
- Am Sonnabend,
den 10. Januar, wurden in Bad Segeberg, nur wenige Meter neben dem alten
jüdischen Friedhof, antisemitische Schmierereien entdeckt. "Juden
raus aus Palästina - Intifada" wurde in schwarzer Farbe
an eine Mauer gesprüht. Zwei weitere Schmierereien mit den Kürzeln
NSBA und NSR, hinter denen sich vermutlich die "Nationale Sozialisten
- Bundesweite Aktion" und die "Nationale Sozialisten
Rostock" verbergen, entdeckte die Gemeinde an Stromverteilerkästen.
(Jüdische Allgemeine Zeitung, 15.01.09)
Ilmenau (Thüringen): Verwüstung und
Schmierereien in der TU Ilmenau
- Die Räume
des Instituts des Landespatentzentrums der TU Ilmenau wurden in der
Nacht zum 11. Januar verwüstet. Herausgerissene Türen, Schmierereien
wie "Juden sind Scheiße" und Hakenkreuze finden
sich überall. (Jüdische Allgemeine Zeitung, 15.01.09)
Berlin: Bedrohung eines Studenten nach Demo gegen
Hamas in Berlin
- Ein 24-jähriger
Student, der am 11. Januar mit anderen Demonstranten gegen die Angriffe
der Hamas protestiert hatte, wurde anschließend von jungen Männern
beleidigt und bedroht.
Sie trugen Hamas-Tücher und versuchten ihn am Zoo die israelische
Flagge zu entreißen. Dabei schubsten und bedrängten sie ihn.
15 bis 20 Angreifer seien dann mit ihm in die U-Bahn gestiegen, hätten
antisemitische Parolen gebrüllt und ihn gefragt, ob er noch
ein letztes Mal telefonieren wolle.
Ein älteres Ehepaar habe ihn dann vor den Angreifern abgeschirmt,
so dass er die Polizei anrufen konnte. Die versprach, am Zielbahnhof
auf ihn zu warten. Als die Angreifer das mitbekamen, verließen
sie vorher die Bahn, nicht ohne ihrem Opfer noch einen Faustschlag ins
Gesicht zu versetzen.
Die Eheleute fuhren mit nach Steglitz, um als Zeugen auszusagen, aber
am Zug war keine Polizei. Als der Student den Vorfall später
anzeigte, hieß es, die Polizisten hätten am Ausgang auf ihn
gewartet. Bei der Polizei wird nun untersucht, warum die Beamten
nicht auf den Bahnsteig kamen. (Der Tagesspiegel, 17.01.09)
Weitere
wichtige Hinweise:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-stiftung-aktiv/gegen-as/antisemitismus-heute/chronik-antisemitischer-vorfaelle
ES
GIBT FAIRE UND UNFAIRE MENSCHEN. UND AUCH IN JEDEM LAND GIBT ES FAIRE
UND UNFAIRE MENSCHEN, DESHALB IST ES FALSCH ZU VERALLGEMEINERN! JUDEN
UND ISRAEL ALLGEMEIN ZU KRITISIEREN, HILFT DEM NEONAZISMUS.
Seite
9: Lage Arbeitnehmer/innen ..
IM
REICHSTEN LAND, DEUTSCHLAND, WERDEN VIELE ARBEITENHMERINNEN DURCH BILLIGLOHN
UND ERWERBSLOSIGKEIT BESCHäDIGT.
DAS
WIRD SICH NUR äNDERN, WENN AUCH IN DEUTSCHLAND EIN MINDESTLOHN DURCHGESETZT
WIRD!
LAGE
DER ARBEITNEHMER/INNEN VERBESSERN!
WENN
DAS MINDESTLOHNGESETZ NICHT DURCHGESETZT WIRD, KOMMT NOCH MEHR BILLIGLOHN
UND NOCH MEHR ERWERBSLOSIGKEIT.
DIE
ZAHL DER ARBEITSLOSEN IN DEUTSCHLAND IST IM 2008 WEITER DEUTLICH GESTIEGEN:
3,49 MILLIONEN ERWERBSLOSE. BESONDERS JUNGE UND ALTE BETROFFEN.
IN
WESTLICHEN BUNDESLäNDERN GEGENüBER DEM VORMONAT UM 248.000 AUF
RUND 2,31 MILLIONEN. IM OSTEN ERHöHTE SIE SICH UM 139.000 AUF 1,18
MILLIONEN.
DEUTSCHLAND
HAT DIE HöCHSTE ERWERBSLOSIGKEIT, WEIL DURCH BILLIGLOHN HEN NUR WENIG
EINKAUFEN KöNNEN UND AUCH DADURCH SOGAR UNTERNEHMEN KAPUTT GEHEN
UND DIE ERWERBSLOSIGKEIT WäCHST.
OBWOHL
DIE GEWERKSCHAFTEN SEIT 1991 DAS MINDESTLOHNGESETZ GEFORDERT HABEN, IST
ES NOCH NICHT DURCHGESETZT. WARUM?
DIE KRAFT DER
GEWERKSCHAFTEN WäCHST DURCH DIE ZUNAHME DER AKTIVITäTEN IHRER
MITGLIEDER. DIE NICHTMITGLIEDER, DIE BETROFFENEN UND DIE NICHTBETROFFENEN
SOLLTEN SICH ERNSTHAFT AN AKTIONEN BETEILIGEN!
SOLANDE
SIE SICH NICHT BETEILIGEN, WIRD DIE DISKRIMINIERUNG DER ARBEITENEHMER/INNEN
WEITER WACHSEN.
ARM TROTZ ARBEIT
»Irgendwie besteht das Leben nur noch daraus, Löcher
zu stopfen», schildert eine in einem Bremer
Krankenhaus angestellte 47-jährige Wachfrau ihre Situation: »Am
15. kommt das Geld und ist am selben Tag auch schon wieder weg.
Oper, Kino oder ein Sportkurs - das ist alles nicht möglich, und
die Freunde rufen immer seltener an. Wenn mich einer fragt, was ich verdiene,
schäme ich mich. Eigentlich sind 7,50 Euro Mindestlohn noch zu wenig.
Zehn Euro wären angemessen, um ein anständiges Leben führen
zu können.
ARM TROTZ ARBEIT
Das betrifft in Deutschland immer mehr Menschen. Die Bremerin
ist da mit 6,90 Euro je Stunde in »guter» Gesellschaft. Zum
Leben zu wenig, zum Sterben zu viel von den Mindestlöhnen ist hier
die Rede. Von gar nicht so seltener Ausbeutung durch viele Arbeitgeber.
Die Aussage der Frau ist Bestandteil einer Ausstellung, die es gestern
auf Lüchows Marktplatz im Inneren eines Trucks zu sehen gab. »Gute
Arbeit muss gerecht bezahlt werden», forderte Hartwig Erb vom
Deutschen Gewerkschaftsbund auf dem Marktplatz. Erb ist Vorsitzender der
DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen. Er und seine Mitstreiter - darunter
der ver.di-Bezirksgeschäftsführer Lüneburger Heide, Achmed
Date, und der Vorsitzende des ver.di-Ortsvereins Lüchow-Dannenberg,
Horst Stenzel, machten sich in der Kreisstadt für den gesetzlichen
Mindestlohn stark: »Wenn in dieser Republik immer mehr Menschen
von ihrer Arbeit nicht leben können und viele von ihnen staatliche
Zusatzleistungen zum Überleben benötigen, und das werden leider
immer mehr, kann in dieser reichen Gesellschaft etwas nicht stimmen.»
Erb ist es mit zu verdanken, dass der »Mindestlohn-Truck»
des DGB gestern nach Lüchow gekommen war, Lüchow-Dannenbergs
ver.di-Ortsverein hatte sich dafür beworben. »Wir haben uns
gegen etliche andere Bewerber aus der Region durchgesetzt», erzählt
Vorsitzender Horst Stenzel: »Dass unser Gewerkschaftsladen in
Lüchow seit nunmehr einem Jahr besteht, hat dabei wohl auch eine
Rolle gespielt.» Die gestrige Veranstaltung auf dem Marktplatz
sieht Stenzel auch als Hilfe für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
im Lüchower SKF-Werk vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen
in Sachen Altersteilzeit.» Der DGB-Truck hatte jedoch nicht nur die
Ausstellung an Bord, rund um das Fahrzeug gab es politische Diskussionen,
Aktionen und ein kleines kulturelles Rahmenprogramm.
Nicht nur Hartwig Erb bedauerte, dass sich nicht sehr viele Bürgerinnen
und Bürger für die DGB-Aktion interessierten. »Dabei gibt
es auch in Lüchow-Dannenberg sehr viele Geringverdiener mit einem
Einkommen, das von einem Mindestlohn weit entfernt ist.» Einen Stundenlohn
nicht unter 7,50 Euro sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienen.
So lautet die Forderung des DGB. Hartwig Erb weiß: »Allein
in Niedersachsen arbeiten gut 500.000 Beschäftigte zu Niedriglöhnen.»
Da 80 Prozent der deutschen Bevölkerung für einen gesetzlichen
Mindestlohn seien, müsse die Politik endlich handeln.
20 von 27 EU-Staaten hätten einen gesetzlich verankerten Mindestlohn
- Deutschland müsse jetzt folgen. »Mindestlöhne verhindern
Armut», gibt Erb zu bedenken: »Armutslöhne verstoßen
gegen die Menschenwürde.» ver.di-Ortsvereinvorsitzender
Horst Stenzel verweist auf die gesellschaftliche Verpflichtung der Arbeitgeber.
Sie dürften nicht aus der Verantwortung gelassen werden, denn ihre
Aufgabe sei es, für ein existenz- und zukunftssicherndes Einkommen
zu sorgen. »Wenn sich aber immer mehr Arbeitgeber dieser Verpflichtung
entziehen, muss der Gesetzgeber einschreiten.»
1. Mindestlöhne verhindern Lohnarmut. Mindestlöhne
stellen sicher, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und keine
weitere Unterstützung vom Staat benötigen.
2. Mindestlöhne sorgen vor. Niedriglöhne heute
heißt Altersarmut morgen.
3. Mindestlöhne entlasten den Staatshaushalt. Es ist
Aufgabe der Unternehmen und nicht des Staates, für Existenz sichernde
Einkommen zu sorgen.
4. Mindestlöhne schaffen würdigere Arbeitsbedingungen.
Existenz sichernde Einkommen sind ein Zeichen des Respekts für getane
Arbeit.
5. Mindestlöhne schaffen fairen Wettbewerb. Lohndumping
ist ein unfairer Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Arbeitnehmer.
6. Mindestlöhne sorgen für Gerechtigkeit. Mindestlöhne
stoppen die Abwärtsspirale der Löhne, unter der immer häufiger
auch Beschäftigte mit Berufsausbildung oder Studium leiden.
7. Mindestlöhne sorgen für Gleichberechtigung.
Mindestlöhne befreien Frauen, die besonders von Niedriglöhnen
betroffen sind, von Lohnarmut und Abhängigkeit.
8. Mindestlöhne kurbeln die Binnenwirtschaft an. Mindestlöhne
sorgen für mehr Nachfrage und wirken sich positiv auf die Konjunktur
aus.
9. 20 von 27 EU-Staaten verfügen bereits über Mindestlöhne.
Europaweit ist die Notwendigkeit von Mindestlöhnen unumstritten.
Deutschland aber hinkt dem europäischen Standard hinterher. In
den anderen Länder haben sich viele Betroffene und Nichtbetroffene
an Aktionen und sogar an Streiks beteiligt.
10. Mindestlöhne schaffen Klarheit. Mit Mindestlöhnen
wissen Arbeitnehmer, was ihnen an Lohn zusteht. Sie werden nicht aus Unwissenheit
gezwungen, Jobs unterhalb des Existenzminimums anzunehmen.
Wichtige Hinweise:
www.mindestlohn.de www.blog.mindestlohn.de
ERNSTHAFT AN AKTIONEN BETEILIGEN UND SOGAR SELBST ES ANFORDERN UND BEI
DER WAHL DER PARTEIEN DEUTLICH ANFORDERN, DASS DAS MINDESTLOHNGESETZ DURCHGESETZT
WIRD UND NIEMAND - WEDER JUNGE, MITTLERE ODER ALTE, OB DEUTSCHE ODER NICHTDEUTSCHE
- BESCHÄDIGT WERDEN!

Seite
10: Billiglohn, Erwerbslosigkeit und Diskriminierung nicht dulden ..
MEHR
ALS 2,5 MILLIONEN MENSCHEN SIND IM REICHSTEN LAND, IN DEUTSCHLAND, ARM,
OBWOHL SIE VOLLZEIT ARBEITEN. IN DER POLITIK, ABER AUCH IN DEN MEDIEN
WERDEN DIE KONZEPTE ZUR REFORM AM ARBEITSMARKT KONTROVERS DISKUTIERT
UND VIELE JUGENDLICHE UND ÄLTERE MENSCHEN SIND ERWERBSLOS
Billiglohn,
Erwerbslosigkeit und Diskriminierung der Menschen nicht dulden!
IN
ITALIEN, FRANKREICH, SCHWEIZ, IN ANDEREN LäNDERN UND AUCH IN DEUTSCHLAND,
Z.B. IN BAYERN, HAT LAF POSITIVE POLIZISTEN WAHRGENOMMEN. EINIGE POLIZISTEN
IN BAYERN UND HANNOVER HABEN DIESE ZEITUNG ANGEFORDERT UND
EIN POLIZIST IN DER SCHWEIZ HAT AUSGESAGT: "GEWALT
IST VERBOTEN! ABER SICH GEGEN NEO-NAZISMUS WEHREN, IST RICHTIG! WENN DAS
KRIMINALISIERT WIRD, WIRD IN DEUTSCHLAND WIEDER DER NAZISMUS WACHSEN.
DIE PSEUDO-POLIZISTEN UND PSEUDO-DEMOKRATEN HABEN DAMALS NSDAP/HITLER
UNTERSTüTZT"
EINE
VERALLGEMEINERUNG, DIE DIE POLIZISTEN NUR NEGATIV DARSTELLEN UND DIE POLIZISTEN
DEN NEONAZISMUS SOWIE DIE BESCHäDIGUNG VON MENSCHEN NICHT STOPPEN,
IST ALS RASSISMUS ZU BEZEICHNEN!
OB
BETROFFEN ODER NICHT BETROFFEN: Ernsthaft die Beschädigung der
Menschen, durch die fiesen Tricks der Regierung und vielen Unternehmen,
ernsthaft stoppen!
DIE
LAGE DER MENSCHEN KANN NUR VERBESSERT WERDEN, WENN MANN SICH ERNSTHAFT
WEHRT UND BEI DER WAHL DER PARTEIEN EINDEUTIG VON IHNEN FORDERN:
MINDESTLOHNGESETZ
GLEICH MACHEN UND DISKRIMINIERUNG, ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND NEONAZISMUS
RICHTIG STOPPEN!
Deshalb,
ob Betroffen oder Nichtbetroffen, an Aktionen beteiligen und weitere Aktionen
fordern!
- Die Beschädigung
das Besetzten Hauses in Erfurt und in anderen Städten stoppen!
Häuser, die lange leer sind, dürfen richtig besetzt werden!
www.haendeweg.blogsport.de
- Die Beschädigung
der ArbeitnehmerInnen durch Erwerbslosigkeit verhindern!
In Deutschland mehr Arbeitslose als in anderen Länder, in Europa,
und sogar mehr als in USA.
Deshalb wird für bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main
am 28. März 2009 aufgerufen.
www.erwerbslos.de
Nur wenn sich viele beteiligen, kann die Beschädigung der ArbeitnehmerInnen
gestoppt werden!
- Beschädigung
der ArbeitnehmerInnen durch Billiglohn stoppen und Mindestlohngesetz
durchsetzen!
Die Parteien auffordern, dass das Mindestlohngesetz eingebracht wird
und nur die Parteien wählen, die sich ernsthaft bemühen!
Bei www.dgb.de/kontakt
die Aktionen anfragen und aktiv beteiligen!
- Beschädigung
der Menschen,
egal ob Deutsche, Nichtdeutsche oder Juden durch Pseudo-Polizisten,
Pseudo-Justiz und NeoNazis nicht dulden!
Wenn es geduldet wird, wird der Nazismus durch die NPD an die Macht
kommen und hen werden wie bei der NSDAP/Hitler ermordet.
An Aktionen beteiligen und Menschen, die sich wehren und von der Fiese
Tricks Justiz/Polizei kriminalisiert werden, aktiv unterstützen!
www.vvn-bda.de
www.npd-verbot-jetzt.de
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de
www.ggr.blogsport.de
- WENN
MINDESTLOHN NICHT
DURCHGESETZT WIRD UND ANTISEMITISMUS, RASSISMUS UND
NATIONALISMUS NICHT GESTOPPT WIRD, WERDEN IM REICHSTEN LAND, DEUTSCHLAND,
NOCH MEHR MILLIONEN MENSCHEN ERWERBSLOS UND SEHR BESCHÄDIGT UND
STERBEN.
In der Homepage dargelegten, im www.lag-antifas-welt.de,
und in Karussell-Gegenwind können Sie sehr wichtige Punkte finden
und BITTE aktiv agieren!
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Kinderarmut
Alltag in Deutschland
Kinderarmut
gehört in Deutschland
längst zum gesellschaftlichen Alltag, immer mehr Kinder in Deutschland
sind arm. Laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist jedes
achte Kind von Armut bedroht insgesamt rund 2,4 Millionen
und dass, obwohl Deutschland zu den reichsten Industrienationen der Welt
zählt. Das Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen ist hierzulande
zwischen 1996 und 2006 um fast fünf Prozent gestiegen, heißt
es im Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF).
BUNDESSOZIALGERICHT
KRITISIERT HARTZ IV-REGELSATZ FüR KINDER
Experten wie der Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge
kritisieren seit langem, dass sich der Staat zu wenig für die armen
Kinder engagiert. So sei zum Beispiel der Hartz IV-Regelsatz für
Kinder deutlich zu niedrig angesetzt. Kinder unter 14 Jahren bekommen
aktuell 60 Prozent des Hartz IV-Regelsatzes - das entspricht gerade einmal
211 Euro -, ältere Kinder erhalten 80 Prozent. Die Hilfe für
Kinder bei 60, 70 oder 80 Prozent der Erwachsenen festzulegen sei willkürlich,
so Butterwegge in der Thüringer Allgemeinen, der Gesetzgeber müsse
vielmehr dem spezifischen Bedarf der Kinder Rechnung tragen.
Mit diesem Vorwurf hat sich nun auch das Bundessozialgericht (BSG) in
Kassel beschäftigt. In seinem Urteil erklärt es die jetzige
Regelung für verfassungswidrig. Zwar ließ das Gericht ausdrücklich
die Frage offen, ob die Höhe des Regelsatzes für Kinder tatsächlich
gegen das im Grundgesetz garantierte Existenzminimum verstößt.
Es kritisierte jedoch, dass der Gesetzgeber den Bedarf von Kindern nicht
exakt berechnet, sondern von dem der Erwachsenen abgeleitet habe. Damit
verstoße er gegen den Gleichheitsgrundsatz und das Willkürverbot
des Grundgesetzes. Nun muss die Klage zweier Familien vor dem Bundesverfassungsgericht
verhandelt werden.
ARMUT
HEIßT NICHT NUR MATERIELLE NOT
Doch Kinderarmut ist nicht nur eine Frage der materiellen
Not. Armutsgefährdeten Kinder leiden laut UNICEF weit häufiger
an chronischen Krankheiten, an Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten.
Sie nutzen auch seltener soziale und kulturelle Angebote als ihre Altersgenossen.
Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine aktuelle Studie
unter Grundschülern berichtet, feiert nur jedes zweite Kind in armen
Familien seinen Geburtstag. Vielen Eltern fehlt einfach das Geld. Die
wenigsten armen Kinder sind in Vereinen oder Musikschulen aktiv. Und auch
auf eigenes Zimmer oder auf Taschengeld muss die Hälfte von ihnen
verzichten. Ob Kino oder Klassenfahrt - für die meisten armen Kinder
bleiben diese Dinge ein Traum. Doch weil sie nicht teilhaben können
an dem, was für ihre Klassenkameradinnen und -kameraden selbstverständlich
ist, nimmt auch die soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung benachteiligter
Kinder zu.
NIEDRIGLOHN
MACHT KINDER ARM
Besonders von Armut bedroht sind in Deutschland Kinder, deren Eltern arbeitslos
oder geringfügig beschäftigt sind. Zu den Risikogruppen gehören
auch kinderreiche Familien und Alleinerziehende, die aufgrund der Betreuungssituation
oft nur schlecht bezahlte Mini- oder Teilzeitjobs annehmen können.
Doch selbst ein Vollzeitjob schützt Familien nicht unbedingt vor
dem Abrutschen in die Armut:
Laut Armutsbericht des Familienministeriums leben etwa 370.000 Kinder
trotz Vollzeitbeschäftigung eines Elternteils unterhalb der Armutsgrenze.
Niedrige Löhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse
fördern damit nicht nur die soziale Ungleichheit, sie gefährden
auch die Chancen vieler Kinder auf Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche
Teilhabe.


Arm unter
Wohlhabenden
Steigende
Mieten und hohe Ausgaben für
Heizkosten machen nicht nur Arbeitslosen und Hartz IV - Empfängern
vielerorts das Leben schwer. Gerade Geringverdiener, darunter viele Alleinerziehende
oder Familien mit mehreren Kindern, können ihre Wohnung trotz Arbeit
kaum bezahlen. Besonders in den Hochburgen der Besserverdienenden mangelt
es häufig am Verständnis für die Situation der von Armut
bedrohten Menschen. Hinzu kommt, dass es gerade in diesen Regionen oft
nicht genug bezahlbaren Wohnraum für Alleinstehende oder kinderreiche
Familien gibt.
BRENNPUNKT
BALLUNGSZENTREN
Einkommensschwache Haushalte mussten dem Deutschen Mieterbund
(DMB) zufolge im letzten Jahr rund 40 Prozent ihres Einkommens oder mehr
für Wohnen ausgeben. Dabei entwickelte sich die Mehrbelastung je
nach Region unterschiedlich stark. In Süddeutschland stiegen die
Mieten fünf- bis sechsmal so stark wie in Ostdeutschland. In Städten
wie Köln, Stuttgart oder Hamburg lagen sie bis zu 30 Prozent über
dem Bundesdurchschnitt, in München waren es sogar 60 Prozent.
Besonders prekär ist die Situation in Ballungszentren, in denen es
viele Geringverdiener gibt. Zum Beispiel in der Hauptstadt Berlin. Mehr
als ein Viertel der Haushalte muss hier mit einem Nettoeinkommen von unter
1100 Euro pro Monat auskommen. Das belegen die neuesten Daten des Nürnberger
Marktforschungsinstitutes GfK. Bei Mietpreiserhöhungen und steigende
Energiekosten droht vielen Familien ein Abgleiten in die Armut.
KAUM
BEZAHLBARER WOHNRAUM
Doch Armut ist keineswegs nur ein Thema der Großstädte.
Ende vergangenen Jahres schlugen nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau
(FR) auch die Kirchen im Hochtaunus Alarm. In ihrem Reichtums- und Armutsbericht
machten sie auf die Situation von Geringverdienern in der Millionärstadt
Bad Homburg aufmerksam. Es fehle an günstige Einzimmerwohnungen,
so Alexander Dietz vom Evangelischen Dekanat. Eine kleine Wohnung koste
in Bad Homburg 422 Euro pro Monat. Der Kreis zahle für Hartz IV-Empfänger
im Vordertaunus aber nur 262 bis 374 Euro und die städtische Mietbeihilfe
gelte für sie nicht.
Bei der Kreisverwaltung stieß die Kritik der Kirchen auf wenig Verständnis.
Es mag sein, dass man sich als Geringverdiener in Bad Homburg
schneller arm fühlt, räumte der FDP-Stadtverordnete Philipp
Herbold ein. Gefühlte Armut könne aber kein Kriterium
für weitere Sozialleistungen sein. Eine Notwendigkeit, in Bad Homburg
Sozialwohnungen zu bauen, dürfe man daraus nicht ableiten. Die Probleme
armer Leute seien im Hochtaunus nicht größer als anderswo in
Deutschland, meinte auch Hans Breunig, Abteilungsleiter für Soziales
und Arbeit im Landratsamt, in der FR.
DIE
MITTELSCHICHT SCHRUMPFT
Wie sehr Arm und Reich in Deutschland nicht nur in der
Wahrnehmung auseinanderdriften, zeigt zum Beispiel eine Studie des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) von 2008. Demnach sind die
Einkommen in Deutschland zunehmend ungleich verteilt. Nach Erkenntnissen
des DIW ist die Mittelschicht zwischen 2000 und 2006 von 62 auf 54 Prozente
geschrumpft. Wenige Menschen sind wohlhabender, viele ärmer geworden.
Arbeitslosigkeit, Hartz IV und Niedriglohnbeschäftigung habe vor
allem die unteren Einkommensschichten wachsen lassen. Und der Anteil armutsgefährdeter
Menschen sei deutlich angestiegen.
Um die Armut gerade in den teuren Regionen Deutschlands zu mildern, bedarf
es rascher politischer Weichenstellungen. Dazu gehört der Neubeau
von bezahlbaren Wohnungen, wie ihn der Mieterbund fordert, um Wohnungsengpässe
und damit steigende Mieten zu verhindern. Dazu gehört aber auch eine
vernünftige Entlohnung, damit die Beschäftigten ihre Lebenshaltungskosten
decken können, ohne staatliche Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.
Seite
11: Billiglohn, Erwerbslosigkeit und Diskriminierung nicht dulden ..
Reiche
werden reicher, Arme bleiben arm
Die
Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst.
Während die Wohlhabenden ihr Vermögen in den letzten Jahren
deutlich vermehrten, entwickelten sich die Vermögen der Ärmeren
eher rückläufig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen
Instituts für Wirtschaft (DIW) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung.
Durch die hohe Arbeitslosigkeit und den Wertverlust von ostdeutschen Immobilien
haben sich die Unterschiede zwischen Ost und West weiter vergrößert.
Die DIW-Forscher warnen besonders vor einer Zunahme der Altersarmut für
Arbeitslose und Menschen in den neuen Bundesländern.
Die Studie basiert auf den Zahlen des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP),
das jährlich erhoben wird. Berücksichtigt wurden individuelle
Vermögen in Form von Immobilien, Geldvermögen oder privaten
Versicherungen von Erwachsenen über 17 Jahren.
UNGLEICHHEIT
NIMMT ZU
Zwar wuchs das durchschnittliche Jahres-Nettoeinkommen
der Deutschen laut Studie zwischen 2002 und 2007 um zehn Prozent von 80.000
auf 88.000 Euro. Doch davon profitierten die wenigsten. Das reichste Zehntel
der Bevölkerung verfügte 2007 über mehr als 61 Prozent
des Gesamtvermögens in Deutschland. Im Jahr 2002 waren es noch knapp
58 Prozent gewesen. Die reichsten ein Prozent der Bevölkerung vereinigen
inzwischen fast ein Viertel allen Vermögens auf sich.
Demgegenüber besassen knapp ein Drittel der Erwachsenen im Jahr 2007
kein persönliches Vermögen oder waren sogar verschuldet. Die
ärmeren 70 Prozent der Bevölkerung hielten gerade einmal einen
Anteil von knapp neun Prozent am Gesamtvermögen rund 1,5 Prozent
weniger als 2002.
RISIKO
DER ALTERSARMUT WäCHST VOR ALLEM
IM OSTEN
Besonders in Ostdeutschland droht die Bevölkerung
nach Ansicht der Forscher zu verarmen. Während die Nettovermögen
im Westen seit 2002 um gut elf Prozent anstiegen, sind sie in den ostdeutschen
Bundesländern um etwa zehn Prozent geschrumpft. Berücksichtigt
man die Inflation, liegen die Verluste sogar bei 17 Prozent. Einen Grund
dafür sieht das DIW im Verfall der Immobilienpreise in Ostdeutschland.
Doch auch die hohe Arbeitslosenquote sei für die Entwicklung verantwortlich.
Durch den Rückgang der Vermögen in den mittleren Jahrgängen
der Bevölkerung drohe besonders im Osten eine Zunahme der Altersarmut.
Wenn die Politik nicht gegensteuert, wird die Altersarmut
in Ostdeutschland in Zukunft deutlich zunehmen,
befürchten die DIW-Forscher.
In Phasen der Arbeitslosigkeit seien - seit den Hartz IV-Reformen - mehr
Menschen gezwungen, ihr Erspartes aufzubrauchen, bevor sie staatliche
Hilfe in Anspruch nehmen.
AKTUELLE
REFORMEN VERSCHäRFEN DIE UNGLEICHHEIT
Die aktuellen Reformen der Bundesregierung tragen nicht
dazu bei, die Verteilung der Vermögen gerechter zu gestalten.
Durch die neue Abgeltungssteuer werden Kapitalerträge nur noch mit
einem Pauschalsatz von 25 Prozent belastet. Bisher galt der individuelle
Steuersatz. Da aber ein hohes Vermögen meist mit hohen Einkommen
einhergehe, profitierten davon vor allem die Wohlhabenden, kritisierten
die Forscher.
Auch die neue Regelung zur Erbschaftssteuer entlaste vor allem Vermögende:
Mit der jetzt geltenden Erbschafts- und Schenkungssteuerregelung
werde die sozialstrukturelle Vermögenskonzentration weiter konserviert,
befürchtet das DIW.
Niedrige Vermögen gehen oft mit niedrigen Einkommen einher, fanden
die Forscher heraus. Insgesamt zwölf Prozent der Erwachsenen waren
2007 sowohl einkommens- als auch vermögensarm.
Wer zu Niedriglöhnen arbeitet, kann weder in die private Vorsorge
investieren, noch im Alter oder bei Arbeitslosigkeit auf ein finanzielles
Polster zurückgreifen.
Die Einführung flächendeckender Mindestlöhne wäre
ein erster Schritt, um der ungleichen Verteilung von Vermögen in
Deutschland entgegenzuwirken.
____________________________________________________________
Gewerkschaften
halten an gesetzlichem Mindestlohn fest
Zum
Auftakt der Klausurtagung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) trafen
gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter
Steinmeier zu Gesprächen
mit DGB-Chef Michael Sommer und den Vorsitzenden der acht Einzelgewerkschaften
zusammen. Bei den getrennten Treffen in Schloss Neuhardenberg bei Berlin
ging es neben der Finanzkrise und dem Konjunkturpaket der Bundesregierung
vor allem um sozialpolitische Fragen wie den Mindestlohn.
Merkel verteidigte dabei die Pläne der Koalition, Lohnuntergrenzen
statt Mindestlöhne in der Zeitarbeit festzuschreiben:
Ich finde, wir haben einen intelligenten Kompromiss gefunden,
sagte sie laut dpa-Bericht. Damit bleibe die Tarifautonomie der christlichen
Gewerkschaften gewahrt.
DGB-Chef Sommer sah das anders und forderte, dass für eine Lohnuntergrenze
in der Zeitarbeit nur ein
repräsentativer Tarifvertrag
infrage kommen könne und das sei der des DGB.
Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank
Bsirske, kritisierte die Mindestlohnpolitik der Regierung, sie habe den
Weg für
Armutslöhne
durch ihren
Sonderweg
frei gemacht.
Über zwei Millionen Menschen arbeiten für Stundenlöhne
unter fünf Euro brutto das ist arbeitende Armut,
sagte Bsirske. Zugleich warf er den christlichen Gewerkschaften
Lohndrückerei durch Gefälligkeitstarifverträge
vor.
Sommer kündigte an, dass die Gewerkschaften weiter auf einen gesetzlichen
Mindestlohn von 7,50 Euro pochen und deshalb auch weiter der großen
Koalition auf den Zahn fühlen wollen. Das gelte vor allem für
die Zeit- und Leiharbeit.
Wir streiten über die Ausgestaltung und die Details,
sagte Sommer. Eine Kernforderung der Gewerkschaften im Superwahljahr 2009
ist nach den Worten des Bundesvorsitzenden die Gleichstellung von Leih-
und Zeitarbeitern mit den Stammbelegschaften
vom ersten Tag an.
Vizekanzler Steinmeier stellte sich laut AFP-Bericht klar hinter die DGB-Forderung
nach einem bundesweiten Mindestlohn. Derartige Untergrenzen würden
eine Wirtschaftskrise weder hervorrufen noch verstärken.
Sommer lobte zwar den Einsatz der SPD für Mindestlöhne, lehnte
eine Wahlempfehlung seitens der Gewerkschaften aber ab.
____________________________________________________________
Mehr
als 6 Millionen Arbeitslos und mehr als 3 Millionen Arbeitnehmer/innen
im Billiglohn
Man
darf nicht vergessen, dass dadurch viele Menschen wenig Geld haben, die
Erwerbslosigkeit und der Zusammenbruch der Unternehmen wächst.
Man darf die Beschädigung der Menschen nicht dulden, weil dadurch
noch mehr Menschen in Billiglohn und Erwerbslosigkeit kommen.
Dadurch werden auch die ArbeitnehmerInnen, die kein Billiglohn hätten
oder erwerbslos waren, auch schlechter gestellt. Deswegen
sind in den letzten Jahren, 2 Millionen ArbeitnehmerInnen in die Länder
mit Mindestlohngesetz hingewandert.
DESHALB ERNSTHAFT FORDERN, DASS NIEMAND SCHLECHTER GESTELLT WIRD DURCH
BILLIGLOHN, ERWERBSLOSIGKEIT, VERSCHLECHTERUNG DER RENTE UND ANDERE UNSOZIALE
MAßNAHMEN!
DIE KRAFT
DER GEWERKSCHAFT SIND
ARBEITNEHMER/INNEN UND ANDERE, DIE SICH AN AKTIONEN UND STREIKS BETEILIGEN!
IN
DEN ANDEREN LäNDERN IN EUROPA UND SOGAR IN DER USA LEBEN DIE MENSCHEN
BESSER UND LäNGER, WEIL SICH MEHR AN STREIKS ODER ANDEREN PROTESTAKTIONEN
BETEILIGEN!
WENN ES HIER DIE PROTESTBEWEGUNG NICHT WäCHST, WERDEN NOCH MEHR
MENSCHEN SCHLECHT LEBEN UND FRüHER STERBEN.
____________________________________________________________
Jahr
für Jahr Tausende Tote an Europas Grenzen
STOPPT
DAS STERBEN!

Diskriminierung
nicht dulden!
Seite
12/13: Unterschiedliche
Menschen beachten!; Stoppt das Sterben!
UNTERSCHIEDLICHE
MENSCHEN BEACHTEN FLüCHTLINGE SCHüTZEN!
Liebe Leserin, lieber Leser,
- 8.114 Tote im
Mittelmeer und Atlantischen Ozean,
- 2.486 im Kanal
von Sizilien,
- 3.986 zwischen
Nordafrika und Spanien, in der Meerenge von Gibraltar und bei den Kanaren,
- 885 in der Ägäis*
für Menschen auf der Flucht sind die Außengrenzen
Europas längst zum Massengrab geworden.
Und obwohl Hilfe durch die EU-Länder dringend geboten ist,
werden stattdessen die Abwehrmaßnahmen stetig weiter verschärft.
Kein Weg soll offen bleiben, über den die Flüchtlinge Schutz
finden. Es
ist höchste Zeit, mit möglichst vielen Menschen gemeinsam gegen
das Sterben an unseren Grenzen vorzugehen: Bitte unterstützen Sie
persönlich den PRO ASYL Aufruf »Stoppt
das Sterben!«, den wir zusammen mit anderen Organisationen
in vielen Ländern Europas veröffentlichen.
Wir appellieren mit diesem Aufruf dringend an das Europäische
Parlament: Ein Europa, das Flüchtlings- und Menschenrechte
ernst nimmt, muss seine humanitäre Aufgabe erfüllen und darf
nicht dazu beitragen, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Sicherheit
völlig verzweifeln und einen elenden Tod sterben.
- Unterschreiben
auch Sie und sammeln Sie aktiv Unterschriften im Freundes-, Bekannten-
und Kollegenkreis.
Ausgefüllte Unterschriftenlisten senden Sie bitte zurück
an: Förderverein PRO ASYL e.V., Postfach 16 06 24, 60069
Frankfurt am Main
Oder
im www.stoppt-das-sterben.eu
Herzlichen
Dank für Ihr Engagement
PRO
ASYL wird die gesammelten Unterschriften des Aufrufs »Stoppt
das Sterben!«
zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2008
dem Europäischen Parlament übergeben. Gerne senden wir Ihnen
auf Wunsch weitere Unterschriftenlisten zu.
Auf
der Suche nach einem menschenwürdigen Leben sterben Tausende Flüchtlinge
und Migranten an Europas Grenzen. Es sind Menschen, die durch Kriege,
Verfolgungen, Gewalt und elende Existenzbedingungen aus ihrer Heimat vertrieben
werden. Auf der Flucht drängen sie sich in winzigen Booten zusammen,
verstecken sich in Lastwagen, kampieren in provisorischen Lagern oder
vor hochgerüsteten Grenzanlagen. Häufig ertrinken, verdursten
oder ersticken sie. Viele sterben an Erschöpfung.
Deutschland
und die anderen EU-Staaten reagieren auf die Schutzsuchenden an den Außengrenzen
mit massiver Aufrüstung und Abschreckung. Demütigungen, Misshandlungen
bis hin zu illegalen Zurückweisungen an den Grenzen sind inzwischen
vielfach dokumentiert.
Auch die von der EU gegründete Grenzschutzagentur FRONTEX operiert
im Mittelmeer und im Atlantik unter Missachtung der Flüchtlings-
und Menschenrechte. In internationalen Gewässern werden Flüchtlingsboote
verfolgt und zurückgedrängt. Schutzsuchende sind so gezwungen,
auf ihrer Fluchtroute immer größere Risiken auf sich zu nehmen.
Die Gefahr, dabei zu Tode zu kommen, steigt. Das Mittelmeer und Teile
des Atlantiks entwickeln sich zu einem menschenrechtsfreien Raum.
Die
Operationen von FRONTEX sind auch aufgrund personeller und finanzieller
Beteiligung Deutschlands möglich. Allein im Jahr 2008 werden europaweit
70 Millionen Euro Steuergelder für die Einsätze aufgewendet.
Die
europäischen Bürgerinnen und Bürger dürfen zu menschenrechtswidrigen
FRONTEX-Einsätzen und der illegalen Zurückdrängung von
Flüchtlingen nicht schweigen.
Bitte unterzeichnen auch Sie diesen Aufruf, der von PRO ASYL gemeinsam
mit anderen Menschenrechtsorganisationen in vielen Ländern Europas
veröffentlicht wird.
Der Aufruf
»JAHR
FüR JAHR TAUSENDE TOTE AN EUROPAS GRENZEN. STOPPT DAS STERBEN!«
wird unter anderem unterstützt von:
Volker
Beck, Ulrike Folkerts, Hans-Olaf Henkel, Navid Kermani, Michael Leutert,
Prof. Dr. Dieter Oberndörfer, Claudia Roth, Dr. Christian Schwarz-Schilling,
Dr. Max Stadler, Dr. Hans-Jochen Vogel.
Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, Borderline-Europe, Deutscher Frauenrat,
Diakonisches Werk der EKD, Thomas Gebauer (Geschäftsführer,
medico international), Gustav-Heinemann-Initiative, Humanistische Union,
Interkultureller Rat in Deutschland, Deutsche Sektion der Internationalen
Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges Ärzte in sozialer
Verantwortung, Internationale Liga für Menschenrechte, Jesuiten-Flüchtlingsdienst
Deutschland, Kindernothilfe, medica mondiale, Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft
Asyl in der Kirche, pax christi (deutsche Sektion), Republikanischer Anwältinnen-
und Anwälteverein, Vereinte Evangelische Mission, Dr. Beate Wagner
(Generalsekretärin, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten
Nationen), Zentrum für Antisemitismusforschung.
Flüchtlingsrat
Baden-Württemberg, Flüchtlingsrat Bayern, Flüchtlingsrat
Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, Ökumenische Ausländerarbeit
Bremen, Flüchtlingsrat Hamburg, Flüchtlingsrat Hessen, Flüchtlingsrat
Mecklenburg-Vorpommern, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Flüchtlingsrat
Nordrhein-Westfalen, Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz, Flüchtlingsrat
Saarland, Flüchtlingsrat Sachsen, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt,
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, Flüchtlingsrat Thüringen.
WEITERE UNTERSCHRIFTENLISTEN ZUR KAMPAGNE KöNNEN
BEI PRO ASYL ANGEFORDERT WERDEN. ODER
UNTERZEICHNEN SIE ONLINE UNTER:
www.proasyl.de

Wir fordern:
- Stoppt das Sterben! Menschenrechtswidrige
FRONTEX-Einsätze sind einzustellen!
- Menschenleben müssen gerettet werden.
Wenn jemand vor unseren Augen zu ertrinken droht, müssen wir helfen.
- Flüchtlinge müssen geschützt
werden. Der Zugang zu einem fairen Asylverfahren in Europa ist zu gewährleisten.
Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention
müssen eingehalten werden.
() Ich unterstütze diese Forderungen
mit meiner Unterschrift:
Name, Vorname: -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Straße: ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
PLZ, Ort: --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
E-Mail: ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Datum Unterschrift: ------------------------------------------------------------------------------------------------------
()
Bitte senden Sie mir weitere Informationen
Ausgefüllte Unterschriftenliste bitte
zurücksenden an:
Förderverein PRO ASYL e.V.
Postfach 16 06 24; Fax: 069/23 06 50
60069 Frankfurt am Main. Oder im www.stoppt-das-sterben.eu
eintragen
_____________________________________________________________________________________________
NEUJAHRSGRüßE
2008 / 2009
LIEBE FREUNDE, LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN,
FüR DAS NEUE JAHR WüNSCHE ICH GUTE GESUNDHEIT UND EINE GROßE
PORTION GLüCK. WAS GLüCK FüR UNS HEIßT, MöGEN
DIE ZEILEN DES CLEMENS VON BRENTANO VERDEUTLICHEN. UND DAZU EINEN TROST
FüR DAS NEUE JAHR.
IN FREUNDSCHAFTLICHER VERBUNDENHEIT GRüßT KURT
GLüCK
Glück ist gar nicht mal so selten, Glück
wird überall beschert, vieles
kann als Glück uns gelten, was
das Leben uns so lehrt.
Glück
ist jeder neue Morgen, Glück
ist bunte Blumenpracht, Glück
sind Tage ohne Sorgen, Glück
ist, wenn man fröhlich lacht.
Glück
ist Regen, wenn es heiß ist, Glück ist Sonne, nach dem
Guss, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück
ist auch ein lieber Gruß.
Glück
ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weißer Meeresstrand, Glück
ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.
Glück
ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch, Glück
ist Spaß in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden, Glück
kennt keine Jahreszeit, Glück
hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut.
(Clemens von Brentano)

____________________________________________________________________________
EINE
TRAURIGE NOTWENDIGKEIT
EIN RÜCKBLICK AUF ISRAELS MILITÄRAKTION IN GAZA
VON STEPHAN GRIGAT *
Der
Antisemitismus versetzt Juden in eine ausweglose Situation. Dem reichen
Juden wird sein Erfolg angekreidet, der arme als Schnorrer verachtet.
Der Assimilant erscheint als heimtückischer Zersetzer des Volkskörpers,
der Traditionsbewusste als anpassungsunfähiger Sonderling. Der
sexuell Aktive gilt als Verderber und Verführer der Jugend, der
Enthaltsame als impotenter Schwächling. Was auch immer Juden tun,
sie liefern den Antisemiten stets nur neues Material zur Illustration
ihres Wahns. Passt ein Verhalten einmal nicht in die Projektive Bilderwelt
des Antisemiten, wird es gerade dadurch integriert, dass in solch einem
unerwarteten Agieren eine besondere Perfidie zwecks Verschleierung der
wahren Absichten vermutet wird.
Ähnliches vollzieht sich in der aktuellen geopolitischen Reproduktion
des Antisemitismus, dem Antizionismus, der das klassische Bild des geldgeilen,
vergeistigten und wehrunfähigen jüdischen Luftmenschen durch
jenes des alles niedertrampelnden, auf territoriale Expansion und völkische
Homogenität setzenden Israeli ergänzt. Was auch immer Israel
tut, es ist und bleibt in den Augen großer Teile der Weltöffentlichkeit
Schuld an Elend und Zerstörung in der Region.
Halten sich die israelische Armee und jüdisch-israelische Siedler
im Gaza-Streifen auf, gelten sie als Besatzungsmacht.
Ziehen sie sich zurück, errichten sie das größte
Gefängnis der Welt.
Reagiert Israel auf die permanenten Angriffe aus dem Gaza-Streifen mit
Sanktionen oder wie Anfang des Jahres mit Gegenschlägen, dreht
es an der Gewaltspirale, reagiert unverhältnismäßig
oder setzt seine Auslöschungspolitik fort.
Nimmt es den andauernden Raketenbeschuss tatenlos hin, wird das zionistische
Regime in arabischen und iranischen Zeitungen als zahnloser
Papiertiger verhöhnt, der nicht mal seine eigene Bevölkerung
schützen könne.
Der Raketenbeschuss aus dem Gaza- Streifen begann im Jahr 2000.
Seit dem Abzug der israelischen Armee im Jahr 2005 ist er sprunghaft
angestiegen. Er ist also keine Reaktion auf die Teilblockade des Gaza-Streifens
seit Anfang 2008, sondern Ausdruck des permanenten Krieges gegen Israel,
dem sich die Hamas verschrieben hat.
Seit 2001 schlugen etwa 6000 Raketen und Granaten aus dem
Gaza-Streifen auf israelischem Territorium ein.
In den Wochen vor der aktuellen israelischen Militäraktion ist
der Beschuss abermals sprunghaft angestiegen.
Dass diesem bisher nur wenige Israelis zum Opfer gefallen sind und nur
ein paar hundert verwundet wurden hat nichts mit den Intentionen jener
Antisemiten zu tun, die diese Raketen bauen und mit dem Ziel abfeuern,
völlig wahllos die Zivilbevölkerung Israels zu treffen. Die
fehlende Zielgenauigkeit der Geschosse resultiert aus den Maßnahmen
der israelischen Terrorbekämpfung.
Auf
Dauer werden diese allein die Weiterentwicklung der Raketen aber nicht
verhindern. Schon in den letzten Monaten konnten die Terrorrackets die
Reichweite ihrer Waffen deutlich erhöhen mit tatkräftiger
iranischer Unterstützung. Hätte Israel zur Jahreswende keine
konsequenten Schritte gegen die Hamas gesetzt, wäre es nur eine
Frage der Zeit gewesen, bis die palästinensischen Moslembrüder
über ein ähnliches Waffenarsenal verfügen würde
wie der iranische Verbündete im Norden Israels: die Hisbollah.
Von der Hisbollah hat die Hamas auch die perfide Taktik übernommen,
die eigene Bevölkerung als lebende Schutzschilde einzusetzen. Die
militärischen Einrichtungen werden bewusst mitten in Wohngebieten
platziert.
Wenn Israel auf Grund der zu erwartenden zivilen Opfer vor Gegenschlägen
zurückschreckt, kann die Hamas ungehindert mit ihrem Raketenterror
fortfahren. Wenn Israel sich gezwungen sieht, dennoch gegen die Infrastruktur
der Hamas vorzugehen und dabei Zivilisten zu Schaden kommen umso
besser für die Hamas, welche die letztlich von ihr zu verantwortenden
Opfer benutzt, um die israelische Armee ein ums andere mal der Weltöffentlichkeit
als Kindermörder vorzuführen.
In den vergangenen Wochen mochte die Hamas über diese Taktik nicht
allzu offen sprechen.
Doch im Februar 2008 rühmte der Hamas-Abgeordnete Omar Fathi Hamad
das palästinensische Volk öffentlich dafür, dass es Frauen,
Kinder und alte Leute in menschliche Schutzschilde verwandelt hat.
Zur Beurteilung der israelischen Militäraktion in Gaza gilt es
sich in Erinnerung zu rufen, dass die Hamas keine Organisation ist,
die einen wie auch immer gearteten Kompromiss oder Ausgleich mit Israel
anstrebt. Sie kämpft nicht für einen palästinensischen
Staat an der Seite, sondern an der Stelle Israels.
Wenn ihre Führer von Frieden sprechen, so meinen
sie einen Frieden, der auf den Trümmern des israelischen Staates
und den Leichen seiner jüdischen Bewohner gedeihen soll.
Die Organisation propagiert ganz offenen Antisemitismus, etwa in ihrer
Charta, dem bis heute gültigen Programm der Hamas, wo es im Artikel
7 unter anderem heißt: Die Zeit wird nicht anbrechen,
bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten;
bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken,
welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt;
komm und töte ihn!
Und sie terrorisiert all jene Palästinenser, die sich ein friedliches
Zusammenleben mit den Israelis wünschen oder sich nicht dem Tugendterror
der Islamisten unterordnen wollen. Während
der Kämpfe wurden mindestens 35 Palästinenser von der Hamas
ermordet, 75 wurde in die Beine geschossen, anderen hat man die Gliedmaßen
gebrochen, zahlreiche wurden gefoltert. Ob Israelis oder Palästinenser
wer langfristig an einer Deeskalation der Gewalt interessiert
ist, wird die vom iranischen Regime unterstützte Hamas konsequent
bekämpfen müssen.
Das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen war eine traurige Notwendigkeit.
Dennoch wurde es von großen Teilen der Weltöffentlichkeit
nur als Ausdruck zionistischer Herrschsucht gesehen oder als unnötige
Eskalation verurteilt.
Die israelische Regierung konnte und kann sich aber von solch vorhersehbaren
Reaktionen nicht das Handeln diktieren lassen. Zu Recht haben Außenministerin
Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak klargestellt, dass
der israelische Staat das Leben seiner Bürger mit den notwendigen
Mitteln schützen und die erwartbare Kritik auch in Zukunft in Kauf
nehmen wird. Beide haben die Weltöffentlichkeit wiederholt daran
erinnerten, dass kein politischer Souverän auf Dauer den Beschuss
seines Staatsgebietes tatenlos hinnehmen kann.
Dass dies Israel aber zum Vorwurf gemacht wird liegt daran, dass dieser
Souverän als eine Art Jude unter den Staaten fungiert, auf den
die anderen Souveräne ihre eigene gewaltsame Konstitution projizieren,
während keineswegs nur deklarierte Antizionisten an ihm ihre antizivilisatorischen
Ressentiments ausagieren.
Von all dem wollen große Teile der Linke aber nichts wissen. Und
so marschierten sie während des Gaza-Krieges in Berlin, New York
und Wien, in Paris, Rom und London gemeinsam mit Islamisten zur Unterstützung
des palästinensischen Volkskriegs, dessen einzige Perspektive die
Verewigung des Mordens und die Auslöschung individueller Freiheit
ist.
Sie wetteiferten mit den islamischen Djihadisten sowie den eingeborenen
Nazis darum, wer mit dem größten Fanatismus zur Vernichtung
Israels aufruft.
Die palästinensischen Unterstützer der Hamas haben damit genau
jene Freunde, die sie auch verdient haben.
Jene Menschen in den palästinensischen Gebieten aber, die den Aufstieg
der Hamas schon immer gefürchtet haben und auch der Fatah noch
nie viel abgewinnen konnten, haben bessere Freunde verdient als die,
die heute mal wieder am lautesten schreien, und die jederzeit bereit
sind, die je individuelle Sehnsucht der Menschen nach Glück dem
großen Ganzen des islamischen Djihad oder des palästinensischen
Volkskriegs zu opfern.
Es
gilt daran zu erinnern, dass sich in der heutigen globalen Auseinandersetzung
hinter dem Ruf nach Frieden allzu oft die Mörder verschanzen.
Eine Linke, die das nicht mehr ausspricht, verrät nicht nur die
Aufklärung, sondern auch Karl Marx, der von der angeblichen Religion
des Friedens zu sagen wusste: Der Koran und die auf ihm
fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie
der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung
in Gläubige und Ungläubige. Der Islam ächtet die Nation
der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft
zwischen Muselmanen und Ungläubigen. Ginge es der Linken
nicht um Kollektivismus und Gemeinschaftssinn, sondern ganz in der Tradition
von Marx um die verwirklichte Freiheit des Individuums, das sich seiner
gesellschaftlichen Konstitution bewusst ist, würde sie niemals
unter Fahnen islamischer Terrorbanden wie der Hamas oder der Hisbollah
zur Unterstützung der globalen Intifada aufmarschieren, sondern
Israel in seinem verzweifelten Kampf gegen den islamischen Djihadismus
mit ihren bescheidenen Mitteln unterstützen.
*STEPHAN GRIGAT IST LEHRBEAUFTRAGTER FüR
POLITIKWISSENSCHAFT AN DER UNI WIEN, MITHERAUSGEBER DES BUCHES
DER IRAN ANALYSE EINER ISLAMISCHEN DIKTATUR UND IHRER
EUROPäISCHEN FöRDERER
(STUDIENVERLAG
2008) UND HAT DIE INITIATIVE MITINITIIERT: www.stopthebomb.net
Seite
14/15: Media Are the most
, Amy Goodman; Starke Frauen in Deutschland
THE
JOURNALIST, BROADCAST JOURNALIST AND AUTHOR AMY GOODMAN AND THE JOURNALIST,
BROADCAST JOURNALIST AND AUTHOR ANDREAS KLAMM HAD A CHANCE TO MEET IN
SWEDEN DURING THE CEREMONY AND PRESS CONFERENCE RELATED TO THE THE RIGHT
LIVELIHOOD AWARD AS KNOW AS THE ALTERNATIVE NOBEL PRIZE. BOTH OF THEM
HAVE PRESENTED IN CO-OPERATION ON TELEVISION A BRIEF INTRODUCTION FOR
THE VIEWERS OF IBS TELEVISION LIBERTY AND DEMOCRACY NOW!
PHOTO:
3MNEWSWIRE.ORG
AMY
GOODMAN: MEDIA ARE THE MOST POWERFUL INSTITUTIONS ON EARTH AND WE HAVE
TO TAKE THEM BACK
BY ANDREAS KLAMM

New
York / Stockholm. It is no secret that I do believe that my colleague
the journalist, broadcast journalist and author of several books, Amy
Goodman from Democracy NOW! is one of the very best journalists in the
world. You may be wondering how I can come to such a conclusion. First,
since a while I am watching the television programs as known as Democracy
NOW! of my colleague Amy Goodman with Juan Gonzalez, another excellent
journalist. Second reason is that I have been as a journalist, broadcast
journalist and reporter in Sweden in the Swedish Ministry an eye witness
what Amy Goodman has said in concern of the role of the media and the
role which the media should take.
Third
when Amy Goodman has got arrested in September 2008 before she has received
the Alternative Nobel Prize in December 2008, the Right Livelihood Award
by the Right Livelihood Foundation in Stockholm in Sweden I have been
forced to do a lot of research on the life and work of my colleague Amy
Goodman.
Since 1984 I am working as a journalist, broadcast journalist and also
as author of several books and I am able to confirm many things and issues
what Amy Goodman has been talking about.
She said something important like: The media should cover power and not
covers for power. We need a media that covers power not covers
for power. We need a media that is the fourth of the state and not for
the state.
Amy Goodman has described the media as the most powerful institutions
on earth and she is right in concern of this and she has mentioned that
we should take the media back. She has explained also that the media got
deployed in concern of the Iraq war for example by the Pentagon in the
United States of America. During a press conference Amy Goodman which
has received in December 2008 in Sweden in the city of Stockholm the Right
Livelihood Award, also known as the alternative Nobel Prize has explained
more.
Amy
Goodman: Thank you. It is a great honor to be here. Democracy
NOW ! Is broadcasting on over 750 public radio and television stations
in North America. We also broadcast at
www.democracynow.org
It is is honor also to broadcast here in SWEDEN, on
Stockholm, Channel 15. Every morning at 8 o´clock and I hope you
tune in to watch the television broadcast.
We believe we are going to where the silence is and bringing up the voices
of the grassroots and public vote.
I see the media as a huge kitchen table that stretches cross the globe.
We also ground and debate the most important issues of the day: War and
peace, life and death. And anything less than that is a disservice to
a democratic society. When President Bush did not find weapons of mass
destruction and rockets it exposed more then the administration of Washington.
Press court continuing as a conveyor belt
the lies of the administration. If he were standing on the steps of the
White House with any small bomb he would have convinced a few people including
me.
But he had something much more powerful. More powerful then any bomb more
powerful then any missile. He had the media of the United States of America.
And that is unforgivable.
We are not supposed to be a party to the parties. We are supposed to be
independent. There is a reason why our profession journalism explecitive
is protected by the U.S. constitution. Because we are supposed to be the
check and balance on power.
I have written three books with my brother David, which is also a journalist.
The middle one is called
Static. And the reason we call it that is the reason, that
in this high tech age and digital radio and high definition television
still the
is static . Distortions in life and misrepresentation
we have through.... . What we need is a dictionary with a definition of
static. That is what we need the media to give us.
Criticism,
opposition, unwanted interference
We need a media that covers power
not covers for power. We need a media that is the fourth of the
state and not for the state. And a media that covers the movement that
creates static.
Life is through represented with my sister laureates. It is remarkable
to be with them here to hear their stories. From every corner of the globe.
And these are stories should be above the fault and should be every day
the top stories of every news cast. Because if we can hear a story day
after day, perhaps five times a day or more, that´s then it sinks
into the conscientious of the listeners and viewers.
And
these are the stories of poverty, of rights, women rights, whether in
Africa, in Germany and all over the world that we must hear. The media
are the most powerful institutions on earth. And it is our job in the
media to do this. More powerful then any bomb, more powerful then any
missile.
In the United States of America the Pentagon has deployed media and we
have to take it back. The embedding process of reporters in the front
lines of the troops for example in Iraq has brought the media to an all
time low. Because if we are going to embed with front line troops we should
be embedding with Iraqi hospitals, Iraqi communities in the peace movements
around the world that people understand the full consequences of deaths
and war.
It
is our responsibility as journalists to provide forum for people to speak
for themselves. And then they can not speak for example after the terror
attacks of 911 when thousands of people were rounded up in the United
States of America. We do not know how many, we do not know their names
and even they did not know the charges against them.
They
were mainly South-Asian men, Muslim men, Afro-American or Arab men,...it
is our job to either to provide a forum for them to speak or then they
can not speak and to share their information, to tell their stories until
they can tell us their own stories. Democracy NOW!
For
more information on Amy Goodman and Democracy NOW ! go to
www.democracynow.org
please.
Some interviews and a parts of the speeches with Amy Goodman you will
find also on IBS Television Liberty
www.ibstvliberty.ch.tp and
www.youtube.com/andreasklamm
In December 2008, Asha Hagi, Krishnammal Jagannathan and
her husband, Dr. Monika Hauser and Amy Goodman have been honored with
the Right Livelihood Award by the Right Livelihood Award Foundation in
Stockholm in Sweden which is also known as the Alternative Nobel Prize.
Andreas Klamm is the author of the book:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt
Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights,
abuses and violations of Human Rights, international understanding, 272
pages, author: Andreas Klamm, Journalist, publishing center / publishing
house: Books on Demand GmbH; Edition 1 (October 2008), Language / Sprache:
English / German, bi-lingual, ISBN-10: 3837072436 , ISBN-13: 978-3837072433.
The book is available in all book store and on the internet:
www.amazon.de
or
www.andreasklamm.blogspot.com.
____________________________________________________________________________
8.
MäRZ - DER WELT-FRAUEN-TAG:
STARKE
FRAUEN IN DEUTSCHLAND UND IN DER WELT
VON
ANDREAS KLAMM

New
York / London / Ludwigshafen. 8.März/ Gesellschaft/ An vielen Orten
in aller Welt danken zu Beginn des Monats März viele Männer
vielen Frauen, die sich in besonderer Weise in Gesellschaft, Leben, Kunst,
Sport, Unternehmen, Politik, Familie und Beruf verdient gemacht haben.
Was wären die Männer ohne die Frauen. Schon zu Beginn der Schöpfungs-Geschichte
fühlte sich der erste Adam (hebräisch: Mensch, Mann) einsam
und Gott versetzte Adam, laut dem Bericht in der Bibel, in einen tiefen
Schlaf um Eva, die erste Frau zu schaffen. Der Name Eva kann kein Zufall
sein. Der Name stammt aus der hebräischen Sprache und bedeutet so
viel wie Mutter allen Lebendigens. Manche Hebräer
berichten davon dass Gott, Adam (erster Mensch, Mann) und Adam-ah (hebr.
Männin) geschaffen habe, welche vielen Menschen besser mit ihrem
recht fraulichen Namen Eva bekannt ist.
Frauen sollen als das schwächere Gefäss von
uns Männer geschützt werden, heißt es in der Bibel. Doch
heute im Jahr 2009 geschieht es nicht selten, dass starke Frauen, auch
ihre Männer schützen müssen. Frauen sind in nahezu fast
alle so genannten Männer-Reviere erfolgreich eingedrungen.
Frauen in Deutschland sind Bundeskanzlerin, Oberbürgermeisterinnen,
Fenseh-Moderatorinnen, Busfahrerinnen, Straßenbahn-Fahrerinnen ,
Astronautinnen und dienen als Soldatinnen bei der Bundeswehr.
Männer freuen sich, wenn diese Frauen als Krankenschwester begegnen
und wer lässt sich als Mann nicht von einer gut aussehenden Polizistin
gerne auch mal ein Ticket schreiben? Starke Frauen in Deutschland sind
auch Polizistinnen, bringen Höchst-Leistungen als Hochleistungs-Sportlerinnen,
begehrte Frauen sind Fernseh-Moderatorinnen und gestresste Frauen können
schon auch mal Chefredakteurinnen von Tageszeitungen und Magazinen sein.
Doch Männer geben sich auch in die Hände von Frauen, wenn es
um Leben und Tod geht. Denn Frauen in Deutschland sind auch Intensiv-Krankenschwestern,
die gemeinsam mit Intensiv-Krankenpflegern schwerste Arbeit leisten um
Menschenleben zu retten und Frauen sind auch Notärztinnen, Operateurinnen,
Zahnärztinnen und Politikerinnen.
Manche Frau lässt als Schauspielerin und Foto-Modell die Männerherzen
höher schlagen.
Doch
auch wenn es mal brennt, kann es im Jahr 2009 in Deutschland durchaus
geschehen, dass eine Feuerwehr-Frau den Brand löscht.
Doch selbst im Knochen-harten Baugewerbe gibt es in
Deutschland sogar Maurerinnen.
All diesen und vielen weiteren starken Frauen ist dieser
Sonder-Beitrag in der Zeitung Karussell-Gegenwind aus Anlass des
Welt-Frauen-Tag gewidmet.
Auch schöne, bildhübsche Frauen können nicht nur intelligent
sondern auch noch richtig stark sein.
Nicht zu vergessen ist natürlich die traditionelle Rolle der Frau,
die als gebärende Frau bei starken Wehen und stärksten Schmerzen
auch die Baby´s zur Welt bringen aus denen mit viel Glück prächtigte
Kinder und engagierte Menschen gedeihen und wachsen
können.
Geburts-Schmerzen können so stark sein, dass diese von den meisten
Männern unter keinen Umständen ausgehalten werden könnten.
Müssten Männer die Kinder zur Welt bringen, wäre vermutlich
die Menschheit bereits ausgestorben und diese Zeitung hätte vermutlich
keine Leser und Leserinnen mehr. Sind die heftigen Geburtsschmerzen erst
einmal überwunden, schenken Frauen in Familien und ihren Ehemännern
meist große Freude.
In den Berufen als Gesundheits- & Krankenpfleger und Journalist bin
ich so vielen Frauen im Leben begegnet und konnte von einigen Fotos machen,
dass ich deren Zahl selbst nicht mehr kenne. In Würdigung dieser
Frauen, die sich oft auch für andere Menschen einsetzen, zeigt das
heutige Foto eine ganz kleine Auswahl von Frauen, die sich in besonderer
Weise verdient gemacht haben und den Frauen gilt der DANK.
Es ist gut nicht nur Frauen mit Worten, Blumen und Geschenken zu DANKEN.
Es ist noch besser, wenn Männer und Frauen sich gemeinsam für
Frauen-Rechte, Kinder-Rechte, Männer-Rechte und die Menschenrechte,
für Freiheit und Demokratie engagieren. Dann können Frauen und
Männer gemeinsam etwas bewegen, damit es bei Welt-Frauen-Tag im kommende
Jahr noch einige Gründe mehr zum Feiern im Sinne der Menschenrechte
für Frauen und Männer geben wird.
Ein
besonderes Foto zum Welt-Frauen-Tag:
STARKE
FRAUEN IN DEUTSCHLAND UND IN DER WELT - EINE AUSWAHL ZUM WELT-FRAUEN-TAG
IN DEUTSCHLAND
Alle
Fotos von den Frauen wurden durch den Journalisten, Rundfunk-Journalist
und Autor Andreas Klamm zusammengestellt und zeigt Frauen, ab und an auch
in Begleitung von Männern, die sich in besonderer Weise in einer
Weise für die Allgemeinheit verdient gemacht haben.
Oberbürgermeisterin
Dr. Eva Lohse (Ludwigshafen am Rhein), Elvira Fabian-Comer mit Team
viele Frauen, Not-Helferin (Fest für arme Menschen Ludwigshafen am
Rhein), Solveig Hallstein, Einstellungs-Beraterin, Polizei-Präsidium
Rheinpfalz (Ludwigshafen) Beate Worms, ehemalige Studentin, Deutschlands
bekannteste Maurerin und Hungerstreikerin für soziale Gerechtigkeit
in Deutschland (Hannover), Königin Gabriele Bansah, Ehefrau des Königs
von Ghana, Céphas Bansah, Ute Vogt, SPD, Dorothee Bauer, Vize-Weltmeisterin
Schützen Olympia-Teilnehmerin, (Speyer), Elke Anita Dewitt, Buchautorin
(Ludwigshafen) hilft krebskranken Kindern, Künstlerinnen der Kremerata
Baltica Gidon Kremer, Ulrike Folkerts, (Tatort Kommissarin Lena Odenthal,
Schauspielerin), Shirley Gordon, bekannt durch BBC London als TONNIC,
Sängerin, London, Ulrike Höfgen, Mitglied des Bundestags, Politikerin
Bündnis90 / Die Grünen, Nele Müller-Stöven, Schauspielerin,
Petra Karl, TV-Helferin und Fernseh-Moderatorin (Ludwigshafen / Mutterstadt)
und viele, viele andere engagierte Frauen.
Dr. Friederike Reutter, Gruppen-Leiterin Kulturelle Veranstaltungen der
BASF AG (Ludwigshafen), Susan Kennedy (Nachrichten-Korrespondentin IBS
Television Liberty London), Madeline Grimminger, Reitsportlerin (Mannheim),
Isabell Werth, erfolgreiche Reitsportlerin, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen-
und Pfleger Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen- und Pfleger Kreiskrankenhaus Reutlingen.
Alle Männer, die vergessen haben, Blumen und Geschenke zu kaufen,
seien mit diesem Beitrag daran erinnert.
Bereiten Sie den Frauen ab und an einen schönen Tag, bitte ! Und
bitte nicht vergessen: Nicht nur an einem Tag im Jahr kann man einer bildhübschen
und intelligenten Frau Komplimente oder Geschenke machen.
Liebe Frauen, am Welt-Frauen-Tag ist Ihr ganz besonderer Tag! Wir Männer
von der Redaktion der Zeitung Karussell-Gegenwind sagen DANKE was
wären wir ohne Sie!
DANKE an die Frauen zum Welt-Frauen-Tag !
DANKE
Seite
16/17: Wir haben Hoffnung anstelle von Angst gewählt...
AM
20. JANUAR 2009 WURDE DER ERSTE AFRO-AMERIKANISCHE U.S. PRäSIDENT
BARACH OBAMA IN DAS AMT EINGEFüHRT. BARACK HUSSEIN OBAMA HAT RUND
40 JAHRE NACH DEM ATTENTAT AUF DEN BüRGERRECHTLER DR. MARTIN LUTHER
KING, JR. DAMIT BEREITS WELT-GESCHICHTE GESCHRIEBEN. MILLIONEN VON MENSCHEN
IN ALLER WELT LEGEN GROßE HOFFNUNGEN AUF DEN NEUEN AMERIKANISCHEN
PRäSIDENTEN. BARACK OBAMA GILT ALS DER MäCHTIGSTE MANN IN DER
WELT. DOCH STATT NUR HOFFNUNG ZU HABEN BESTEHT FüR MILLIONEN VON
MENSCHEN IN ALLER WELT, DIE CHANCE SICH FRIEDLICH IN EINER SOZIALEN TRANSFORMATION
FüR BüRGERRECHTE UND MENSCHENRECHTE BESONDERS IN DEMOKRATISCHEN
STAATEN ZU ENGAGIEREN. FOTO: PRESS OFFICE BARACK OBAMA
Wir
haben Hoffnung anstelle von Angst gewählt
HERAUSFORDERUNGEN
BEWäLTIGEN UND DIE MöGLICHE ANWENDUNG VERSTECKTER FOLTER
VON ANDREAS KLAMM

Washington,
D.C. / New York City/3mnewswire.org/ Der 44zigste amerikanische
Präsident Barack Hussein Obama wurde am 20. Januar 2009 offiziell
in das Amt des amerikanischen Präsident eingeführt und vereidigt.
Weltweit wurde die Amtseinführung des neuen und ersten Afro-Amerikanischen
U.S. Präsidenten Barack Hussein Obama mit viel Freude und großer
Hoffnungen vieler Menschen in aller Welt beobachtet. In seiner Amtsantritts-Rede
erklärte der neue amerikanische Präsident unter anderem WIR
HABEN HOFFNUNG ANSTELLE VON ANGST GEWÄHLT.
Es gibt sehr viele Hoffnungen von Menschen in den Vereinigten Staaten
von Amerika und in aller Welt. Einige wenige Beispiele auf Hoffnungen
der Menschen, sind als einige wenige Beispiele dargestellt, die Hoffnung,
auf die Abschaffung der Todesstrafe, Abschaffung von Folter, Schließung
des Gefängnisses Guantanamo Bay und weiterer umstrittetener Gefängnisse
sowie von Militär-Gefängnissen, die Hoffnung auf soziale Sicherheit
und Gerechtigkeit, Konversation, Dialog, Frieden, Arbeitsplätze die
ein Menschen-würdiges Einkommen sichern.
U.S. Präsident Barack Hussein Obama erklärte, dass es viel Arbeit
geben wird und einen langen Weg um die ernsten Herausforderungen, die
nicht nur durch die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu
bewältigen seien, sondern von Menschen in aller Welt.
Es ist kein Geheimnis: Durch die Kriege, globale Finanzkrise, Massen-Arbeitslosigkeit
und Konfrontationen gibt es sehr viele Probleme in den Vereinigten Staaten
von Amerika.
Als Französich-tunesisch-deutscher Journalist möchte ich nicht
nur ein einseitiges Bild mit Problemen in den Vereinigten Staaten von
Amerika betrachten, sondern versuche auch Beispiele von Problemen in Deutschland,
doch eben nicht nur in Deutschland zu erklären und zu beobachten.

SOZIALE
SICHERHEIT UND GERECHTIGKEIT
In den U.S.A, Vereinigte Staaten von Amerika leben rund
25 bis 50 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung die Zahlen
schwanken erheblich, je nach dem welche Quelle man nutzt - und dies bedeutet:
KEINE MEDIZINISCHE VERSORGUNG auch bei dem Bestehen schwerster zum Teil
auch lebensbedrohlicher Erkrankungen.
Doch
auch in Deutschland wird die Zahl der Menschen, die ohne Krankenversicherung
in Deutschland überleben und leben müssen und auch wollen, inoffiziellen
Angaben zufolge auf etwa eine Million Menschen geschätzt.
Das ist eine Schätzung. Die Zahl der tatsächlich betroffenen
Menschen könnte weit höher liegen.
Im
Bewusstsein vieler Menschen ist ein falsches Bild von Menschen verankert,
die schwer krank sind.
Viele Menschen in Deutschland denken und glauben: Wer schwer krank ist,
der muss im Bett liegen. Das kann zutreffend sein, muss jedoch nicht auf
alle kranke Menschen passen.
Ein Beisiel aus Deutschland. Bundesinnenminister Dr. Woflgang Schäuble
wurde ohne Zweifel durch die Folgen eines schlimmen Attentats behindert
und sitzt im Rollstuhl: Gelähmt - und doch leistet der Mann mit Behinderung
den Dienst als Bundes-Innenminister. Ein schweres Amt mit hoher Herausforderung.
Vorurteile sind nicht ohne Gefahr und müssen in den bestehenden Formen
nicht der Realität entsprechen.
Es dürfte wohl auch klar sein, dass nicht jeder Mensch, der im Rollstuhl
sitzt, auch welchen Gründen auch immer eine hohe politisches Amt
in Berlin als Minister begleiten kann oder muss.
Doch nicht selten ist es so, dass gerade schwer kranke Menschen, zu denen
ich auch zähle, oft extrem viel hart arbeiten müssen, um zu
überleben, speziell dann wenn keine Krankenversicherung aus rein
finanziellen oder auch aus politischen Gründen, etwa bei dem Vorliegen
der politischen Verfolgung oder aufgrund von schwerer Armut besteht. Seit
2006 befindet sich mein Haupt-Wohnsitz normalerweise in London, Groß
Britannien. Dort gelten andere Rechts-Systeme als in Deutschland.
Oft sind gleichermaßen Beruf und Familie, die Gründe, die ein
Wirken, Leben und auch Arbeiten auch in Deutschland notwendig machen.
THESEN,
BEISPIELE UND ANALYSEN ZUR ANWENDUNG VERSTECKTER FOLTER IN DEMOKRATISCHEN
LäNDERN
Grundsätzlich sollte die Annahme als richtig gelten
können, dass in Staaten, die nach dem Grundgesetz oder der Verfassung
eine Demokratie sind, die Demokratie, Freiheit, Grundrechte, Bürgerrechte
und Menschenrechte gelten.
Von Staaten, die offiziell nicht als Demokratie gelten laut den gegebenen
Verfassungen dürfen demokratische oder so genannte demokratische
Staaten sicherlich grundsätzlich nicht im Allgemeinen das Handeln
auf der Grundlage einer Demokratie erwarten.
Daher ist es um so wichtiger, dass die Staaten, die offiziell eine Demokratie
sind, das trifft auch auf Deutschland zu, mit einem guten Beispiel im
Bewusstsein der Verantwortung für alle Menschen, für die Demokratie,
Freiheit, Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte handeln.
Deutschland wird im Grundgesetz als ein sozialer und
demokratischer Bundesstaat beschrieben.
Nur einmal angenommen, ich würde so viel Geld verdienen, dass das
Einkommen genügt eine private Krankenversicherung in England, Frankreich
oder in den Vereinigten Staaten von Amerika abzuschließen.
Vermutlich würde ich eine private Versicherung in Anspruch nehmen.
Doch die finanziellen Einkünfte genügen in Zeiten der GLOBALEN
FINANZKRISEN für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung
leider nicht.
Die Medikamente ohne Krankenversicherung zu besorgen ist nicht ganz so
einfach.
Man fühlt sich fast wie einer der Menschen in Gaza oder Palästina,
die rein für die MEDIZINISCHE VERSORGUNG, die ein MENSCHENRECHT
nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
Nationen, United Nations ist ( www.un.org
), einen Tunnel graben, müssen, um notwendige Medikamente zu erhalten
um auch zu überleben.
Auch das Leben, vielmehr das Recht auf Leben ist ein sehr wichtiges Menschenrecht,
nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der United Nations
/ Vereinte Nationen.
Das schwere Leid, das ich erleben musste infolge von Krankheit, Unfall-Folgen
und der massiven Verletzung und Verachtung der Grundrechte, Bürgerrechte
und der Menschenrechte in Deutschland hat mich zunächst sehr erschüttert
und schwach gemacht.
Doch in den Bemühungen gegen die Verletzung und für die Einhaltung
von Grundrechten, Bürgerrechten und Menschenrechten sich mit möglichst
FRIEDLICHEN MITTELN international zu engagieren, wurde ich geradezu
zum Teil in sehr großer Not und mitten in Lebensgefahr bestärkt.
An dieser Stelle möchte ich ganz besonders herzlich allen Menschen
in vielen Ländern DANKEN, die politisch verfolgten Journalisten,
Journalistinnen , Autoren und Autorinnen und Menschen in Deutschland,
wie mir und anderen Kollegen und Kolleginnen zumindest etwas helfen.
Die Verteidigung gegenüber Strukturen, die doch sehr an das Verhalten
von Nazis in den Jahren 1933 bis 1945 denken lassen, soweit die
geschichtlichen Überlieferungen öffentlich bekannt sind und
weiteren Verachtern der Menschenrechte und Menschenwürde erinnern,
ist keineswegs einfach.
Man sollte die Gegner nicht unterschätzten, die zum Teil EXTREM viel
KRAFT und GEWALT anwenden, um auch chronisch kranke Journalisten, Menschen
und Opfer auch in Deutschland massiv zu foltern und zu quälen.
Man muss die Probleme mutig, frei und offen beschreiben, damit den Menschen
die sich für Grundrechte und die Menschenrechte engagieren und die
Einhaltung der Grundrechte und Menschenrechte wünschen, bekannt wird,
mit welchen Mitteln gefoltert wird.
Meist wird mit Mitteln gefoltert, die auf den ersten Blick kein Polizist,
Richter oder auch Staatsanwälte daran denken lassen würden,
welche Formen von schwerstem Leid nicht wenigen Menschen leider auch in
Deutschland zugefügt werden.
Bei der Anwendung von Menschen-verachtender Folter geht es darum den
freien Willen von Menschen zu brechen und den Menschen, die gefoltert
werden, ihre Schutz- und Hilfelosigkeit ganz bewusst als ein weiterer
Teil der Folter bewusst zu machen.
Nicht selten gibt es mehrere Hundert Zeugen, die beobachten, wie Kinder,
Frauen und Männer in schwerer Not gefoltert werden, doch aus zahlreichen
Gründen nicht Hilfe leisten, um die Anwendung von Folter zu beenden
oder zumindest doch die Opfer von Gewalt, Terror, Krieg und Folter und
deren psychischen und physischen Wunden zu pflegen und damit zur Heilung
der Opfer beizutragen.
Dass dies den Anwendern der Gewalt, den Verachtern der Menschen-Würde
und den Gewalt-Tätern, die die Grundrechte, Bürgerrechte und
Menschenrechte verletzen, angeblich nicht wissen, kann ich an dieser Stelle
so nicht mutmaßen, denn dazu müsste man den Verletzern der Grundrechte,
Bürgerrechte und Menschenrechte jegliche Form der Intelligenz absprechen
und diese für Stroh- dumm halten.
DAS
WäRE SICHERLICH NICHT RICHTIG, ES SO ZU BEWERTEN.
Wollte man Analysen von Menschen machen, die wissentlich
und mit Vorsatz die Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte
anderer Menschen verletzen und Folter entgegen der Gesetze und geltende
Rechte auch in Deutschland anwenden, dann würde man vermutlich zu
dem überraschenden Bild einer Analyse gelangen können, das vergleichbar
mit dem Analyse-Bild von gewalttätigen Schwerst-Kriminellen und schwer
kranken Menschen ist, die nur mittels Diktatur, Tyrannei, Gewalt-Anwendung
ihr Selbstwert-Gefühl auf Kosten von Menschen in schwerster Not stärken
und sich profilieren können.
Hätten diese Täter in Sachen Grundrechte- Bürgerrechte-
und Menschenrechte-Verletzung in vielen anderen Lebens-Bereichen nur etwas
Mut, dann würden diese stärkere Gegner wählen,
um die Kräfte zu messen, doch nicht Schutz- und wehrlose chronische
kranke und auch behinderte Kinder, Frauen und Männer angreifen und
schädigen, zu denen ich auch zähle, seit immerhin 20 Monaten.
In
vertraulichen Gesprächen und einem Fernseh-Interview mit Beamten
des Verfassungs-Schutzes musste ich als Journalist die FRAGE stellen:
Woran liegt es, dass Neo-Nazis so oft besonders Schutz-bedürftige
Kinder, Frauen und Männer, auch chronische kranke und behinderte
Menschen angreifen, statt sich mit echten und stärkeren Gegnern in
den Kräften zu messen?
Der
Beamte des Verfassungs-Schutzes überraschte mit einer Antwort, die
ich in dieser Form nicht erwartet hatte: Die Neo-Nazis
sehen keine andere Chance sich zu profilieren, daher greifen diese schwächere
Menschen in Not an.
Eine offene Antwort eines Beamten des Verfassungs-Schutzes, der mir in
einem Fernseh-Interview für die internationalen Zuschauer und Zuschauerinnen
frei und offen eine komplexe Frage beantwortet hat.
Bei
meinen Recherchen zum Thema Folter bin ich auch darauf aufmerksam geworden,
dass die Anwendung von Folter bei Kindern, Frauen und Männern
in Not, das meint besonders verletzliche und Schutz-bedürftige Menschen
keineswegs ein Problem ist, das sich nur Nazis vielmehr auf Neo-Nazis
zuschreiben lässt. Es gibt zahlreiche Gruppen auch religiöse
Gruppen, die genau nach dem Muster arbeiten, das vermeintlich als das
Muster von Nazis in den Jahren 1933 bis 1945 erkannt wird. Dieser erste
Eindruck muss nicht immer richtig sein. Es gibt Gruppen, die die Tarnung
von Nazis nutzen, um weitere Gewalt, Hass und Krieg zu entfachen zwischen
Rechts- und Links-extremen Gruppen oder zwischen rechten und linken Gruppen
im Allgemeinen.
Kommt es zu Kämpfen, Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken
Gruppen, können beide Gruppen als Verlierer eingeordnet werden, da
es in der Regel in rechten und linken Gruppen zu Opfern, meist verletzliche
Kinder, Frauen und Männer in schwerster Not kommt, die bereits schwerste
Not erleben, statt der angemessenen Hilfeleistung.
Daher ist bei Konflikten und Kriegen auch die Antwort auf die Frage zu
suchen: Wenn Angehörige im Beispiel linker und rechter
Gruppen beide etwa zum gleichen Zeitpunkt ums Leben kommen, wer könnte
davon profitieren und einen GEWINN mit dem Tod von Menschen
beider Gruppen erreichen, so makaber es klingen mag?.
In der Gesamtheit vieler Beobachtungen und weiterer Augenzeugen-Berichte
konnte ich zur Erkenntnis gelangen, dass meine Thesen und Vermutungen
möglicherweise nicht nur reine Thesen und Vermutungen sind, was andere
Menschen dazu führt, Schutz- und wehrlose Menschen anzugreifen, die
des Schutzes und der Hilfe bedürftig sind und nicht massiver Anwendungen
von Gewalt.
JETZT
IST ES WICHTIG, NACHDEM SOLCHE STRUKTUREN ERKANNT WERDEN, DIE ANTWORT
AUF VIELE FRAGEN ZU FINDEN, BEISPIELSWEISE:
1.
Wie können die Opfer, oft besonders Schutz-bedürftige Kinder,
Frauen und Männer in Not geschützt werden?
2. Wie können die Opfer von zum Teil
schwersten Grundrechte- Bürgerrechte- und Menschenrechte-Verletzungen
rehabilitiert werden?
3. Wie können nach der Erkenntnis
schwerer Grundrechte- Bürgerrechte- und Menschenrechts-Verletzungen
solche Angriffe gegen Menschenrechte und gegen die Würde der Menschen
verhindert werden?
4. Wie kann auch den Nazis oder richtiger:
Neo-Nazis und weiteren Gruppen, die die Bürgerrechte, Grundrechte
und Menschenrechte massiv verletzen geholfen werden, die Störungen
des Selbstwert-Gefühles, durch Minderwertigkeits-Komplexe und Profilierungs-Bedürfnis
so zu therapieren, damit Neo-Nazis nicht ihr Profil dadurch gewinnen müssen,
in dem diese Schutz-bedürftige Kinder, Frauen und Männer in
Not angreifen, sondern möglicherweise in anderen Lebensbereichen
vielleicht auch für ihre Heilung erfahren können: Es gibt andere
Lebens-Bereiche in denen es Kräfte zu messen gilt.
VIELE
PROBLEME UND MASSIVE VERLETZUNGEN VON BüRGERRECHTEN, GRUNDRECHTEN
UND MENSCHENRECHTEN ENTSTEHEN OFT AUCH, WEIL ES
...MENSCHEN GIBT, DIE NICHT BEREIT SIND MIT DER FREIHEIT ANDERER MENSCHEN
ZU LEBEN,
OBGLEICH DIES MöGLICH WäRE, WENN ES DIE MENSCHEN WOLLTEN...
Da es Gruppen gibt, die die Freiheit anderer Menschen nicht
sehen wollen und damit auch nicht leben wollen, wird oft der falsche Weg
gewählt, statt für sich mit friedlichen Mitteln für
Freiheit und Demokratie zu engagieren, die FREIHEIT der Gruppe anderer
Menschen zu zerstören und die komplette Unterwerfung zu erzwingen.
Solche
Verhaltensweisen können zu schwersten Konflikten, Kriegen und humanitären
Katastrophen führen.
Folter
in Deutschland oder auch in anderen Ländern wird nicht selten Folter
so versteckt angewendet, dass zumindest auf den ersten Blick kein Mensch
an Folter denken oder die versteckte Anwendung von Folter als solche erkennen
würden.
EINE
DEFINITION ZUR FOLTER:
Folter ist das gewaltsame
Brechen des Willens (auf physischem und psychischem Weg) bei Aufrecht-Erhaltung
des Bewusst-Seins.
Jörg Splett, katholischer Religionsphilosoph, Anthropologe, Theologe
.
Brechen des Willen, das geschieht gewissermaßen bei jeder
Narkose, dass der Wille ausgeschaltet wird. Bei der Folter handelt es
sich um ein gewaltsames Brechen des Willens. Das Perfide ist, derjenige,
dessen Willen gebrochen werden soll, soll dies bewusst erleben. Die Opfer
von Folter sollen nicht weg dämmern können, sondern, sollen
gleichsam Zeuge ihrer eigenen Verdinglichung werden, zu einem manipulierbaren,
hilflosen Bündel von unerträglichen Schmerzen, Scham und Angst.
Das ist die ultimative Demütigung von Menschen. Eine systematische
und völlige Negierung der Menschenwürde. Für einen Rechtsstaat
undenkbar. In einem Rechtsstaat darf es keine Folter, targeted Killing,
keine extra-legale Hinrichtungen oder Geiselnahme geben. Die Achtung der
Würde der Menschen gilt es zu wahren.
RADIO
IBS LIBERTY:
Interview mit Professor Dr. Heiner Bielefeldt, Direktor
vom Deutschen Institut für Menschenrechte, Berlin zum Thema Folter,
die sich ein Rechtsstaat mit rechtsstaatlichen und freiheitlich-demokratischen
Grundsätzen nicht leisten kann.
EIN
BEISPIEL DER ANWENDUNG FüR VERSTECKTE FOLTER BRECHEN
DES MITTELS MITTELS ZWANG
Einige Beispiele aus der Praxis und der Realität,
die NACHWEISBAR sind.
Stellen Sie sich einfach vor: Sie haben aus welchen Gründen auch
immer starke oder stärkste Schmerzen und sind an chronischen Krankheiten
erkrankt.
Sie arbeiten als investigativer und freier Journalist oder Journalistin,
Autor oder Autorin, als Aktivist für Grundrechte, Bürgerrechte
und Menschenrechte.
Man wird versuchen, ihre wirtschaftliche Existenz zu vernichten (das musste
ich bereits mehrfach erleben), um sie auf diesem Weg BEDINGUNGSLOS wirtschaftlich
und finanziell abhängig zu machen, das Wirken und Arbeiten für
Freiheit, Demokratie, Grundrechte, Bürgerrechte, Menschenrechte zu
zerstören und die gewaltsame Unterwerfung zu erreichen.
Mein
Kollege der Fach-Journalist Manfred Bartl und Mitglied der früheren
Partei WASG informierte in einem Fernseh-Interview offen und frei darüber,
dass beispielsweise in nicht wenigen Situationen, die Obdachlosigkeit
vieler Menschen ganz bewusst herbeigeführt wird..., mit
dem Ziel die Menschen in Not noch Schutz-loser zu machen.
Sie können nach einer recht kurzen Zeit die Versicherungs-Beiträge
für eine Krankenkasse nicht mehr bezahlen.
Man zwingt sie entweder: Sie geben den Beruf als Journalist und
Journalistin auf und beantragen Hartz 4, oder..., Die Regelung
nach Hartz 4 wurde zum einen öffentlich als nicht mit dem Grundgesetz
konform durch Gerichte erkannt wurde und zum anderen als ein klarer Verstoß
gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der United Nations
/ Vereinte Nationen beschrieben. Dort wird die freie Wahl des
Berufes ohne jegliche Form einer möglichen Form oder eines
Versuches einer ERPRESSUNG garantiert.
Der Namensgeber Peter Hartz der Hartz4-Regelung, bezeichnete in einer
Titel-Schlagzeile der BILD-Zeitung in Deutschland aus dem Jahr 2007 so
wörtlich Hartz4 ist Betrug.
VERGLEICHE
HIERZU, ALLGEMEINE ERKLäRUNG DER MENSCHENRECHTE DER VEREINTE NATIONEN
/ UNITED NATIONS PROKLAMIERT IM JAHR 1948:
ARTIKEL 3
1.
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
ARTIKEL 5
1.
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender
Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
ARTIKEL 23
1.
Jeder
hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende
Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht
auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht
auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie
eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls
ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner
Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
ARTIKEL 25
1.
Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie
Gesundheit
und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung,
ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das
Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität
oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel
durch unverschuldete Umstände.
2. Mütter und Kinder haben Anspruch
auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche
wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.
Wenn sie jedoch aufgrund der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
freie Wahl des Berufes ist ein Menschenrecht, auch
zur Verteidigung von Grundrechten, Bürgerrechten und Menschenrechten
nicht bereit sind, dieses Erpressungs-Spiel entweder Berufs-Aufgabe
oder keine Medikamente, keine medizinische Versorgung, keine soziale Sicherheit
und damit auch stärkste Schmerzen mit zu machen, dann wird
auf den zweiten Blick, die Anwendung von Folter sehr deutlich erkennbar.
In dieser Welt gibt es kaum eine Chance oder nur sehr geringe Chancen
solche versteckten Folter-Anwendungs-Strukturen wirksam mit friedlichen
oder juristischen Mitteln vor einem Gericht in Deutschland oder in anderen
Ländern zu beenden oder zu stoppen,
solange es nicht mehr mutige Rechtsanwälte, AnwältInnen,
Bürger und Bürgerinnen gibt, die bereit sind hart für die
Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte mit friedlichen und
intelligenten Mitteln zu arbeiten und es wagen auch aufzufallen und sich
damit möglicherweise auch Angriffen auszusetzen.
Es
sind leider oft viel zu wenig Polizisten, Staatsanwälte, Anwälte
und Richter in Deutschland zu finden, die sich offen und frei für
die Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte in Deutschland wagen
öffentlich zu bekennen und die Opfer von Grundrechte-, Bürgerrechte-
und Menschenrechts-Verletzungen zu schützen.
Es
gibt diese Polizisten, Staatsanwälte, Anwälte und Richter, Bürger
und Bürgerinnen, doch leider viel zu wenig.
Man muss lange und intensiv suchen, um auch engagierte PolizistInnen,
StaatsanwältInnen, AnwältInnen und RichterInnen zu finden, die
sich wagen, die Opfer von Grundrechte- Bürgerrechte- und Menschenrechte-Verletzungen
in Deutschland zu schützen.
In Deutschland gibt es allerdings auch bereits eine Vielzahl von Beispielen
der Anwendung von offener Folter.
Das
meint von Methoden der Anwendung von Folter, die auch ohne ein Jura-,
Philosophie- oder Theologie-Studium für Laien oder auch für
medizinisches Fach-Personal, etwa Ärzte, Gesundheits- und Krankenschwestern
oder Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Psychologen und Mitarbeitern
des Rettungsdienstes als Folter deutlich erkennbar sind.
Damit beschränkt sich das Problem der Extrem-Formen der Anwendung
von Folter keineswegs nur auf amerikanische Militär-Gefängnisse
wie Guantanamo Bay, da Folter leider auch in Deutschland in den vergangenen
drei Jahren stattgefundenen hat und weiterhin auch stattfindet, wenn auch
oft in einer versteckten Form, die jedoch auch NACHWEISBAR ist
nicht nur im Einzelfall.
Besonders schlimm für die Opfer von Kriegen, Hass, Gewalt, Terror
und Folter ist es, dass es so oft in Deutschland keine einzige Organisation
gibt oder auch Gruppen oder Einzelpersonen, die die Opfer von Folter wirksam
schützen oder auch vor internationalen Gerichten, etwa beim Europäischen
Gerichtshof für die Menschenrechte (EGHMR) verteidigen.
Damit wird neben der Folter den Opfern von Folter weiterer Schaden zugefügt
mittels der kompletten Hilfslosigkeit des kompletten Ausgeliefertseins
gegenüber Peinigern und Gewalt-Verbrechern, zu denen jener Personen-Kreis
gerechnet werden könnte, der Folter anwendet, da es sich bei Folter
zumindest laut der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
Nationen / United Nations ( www.un.org
) um eine Verletzung der universell gültigen Menschenrechte handelt
und oft auch um einen schweren Verstoß gegen Verfassungen demokratischer
Staaten. So bleibt oft im dritten Weg nach langer Suche beispielsweise
nur die Hoffnung auf die Hilfe des HERRN Jesus Christus und auf die
Hilfe GOTTES, damit er Gerechtigkeit und Frieden bringe, in Deutschland
oder auch in anderen Ländern oder auf die Hilfe anderer Götter,
je nach dem Glauben der Menschen, die gefoltert werden.
Grundsätzlich sollte zumindest im Verständnis und im Rechts-Verständnis
demokratischer Staaten das Verständnis bestehen, dass schon im eigenen
Interesse (in einer Diktatur kann jeder Mensch Opfer von Folter werden),
dass Folter, die Todesstrafe, die vorsätzliche Verletzung von Grundrechten,
Bürgerrechten und Menschenrechten abzulehnen sind und zudem GEGEN
RECHT und GESETZ sind im Beispiel Grundgesetz, Verfassung, Allgemeine
Erklärung der Menschenrechte der Vereinte Nationen und weitere.
Vielleicht wird jetzt einigen Menschen verständlich, dass ich sehr
oft warne:
VORSICHT, die Gegner, auch wenn diese als Nazis oder Neo-Nazis
bezeichnet werden, oder wie auch immer - BITTE die Gegner NICHT unterschätzen.
Zudem BITTE auch nicht die KRAFT und das WIRKEN GOTTES und des HERRN Jesus
Christus unterschätzen. Das gilt dann mehr für die Feinde, die
versuchen gegen GOTT zu kämpfen.
Der
Glaube an was auch immer ist die Chance auf eine Hoffnung, schwere Zeiten
in Krisen zu überstehen und zu überleben.
Doch der Glaube alleine genügt nicht. Vielmehr ist das intelligente
und oft auch mutige Handeln, etwa mit der Veröffentlichung auch kritischer
Berichte in Zeitungen, Radio und Fernsehen notwendig, um mit friedlichen
Mitteln sich für Bürgerrechte, Grundrechte und Menschenrechte
zu engagieren.
Zu einem solchen Engagement zählt ohne Zweifel auch die freie Kommunikation,
auch dann wenn diese kritisch sein sollte oder bestehende Miss-Stände
sehr deutlich kritisiert werden mit dem Ziel eine Hilfe zu leisten und
mehr Menschen, zu einem mutigen und aktiven Engagement für Freiheit,
Demokratie, Grundrechte, Bürgerrechte und Menschenrechte zu motivieren.
Gelingt dies nicht, dann drohen die Gefahren, dass sich eine Vielzahl
der Menschen gegen Unterdrückung, Unterwerfung, Tyrannei, Hass, Gewalt,
Krieg, und Terror mittels einer der Anwendung von Gewalt in einer Revolution
gegen die Formen einer Tyrannei erwehren.
Als Beispiel könnten etwa der Pfälzische Bauernkrieg oder die
Französische Revolution zu sehen sein.
Es gibt zahlreiche weitere Beispiele für das gewaltsame Aufbegehren
des Volkes gegen eine Tyrannei, die zu sehr schlimmen Bürger-Kriegen
oder Kriegen führen können und bereits in der Vergangenheit
führten.
Der
Zweite Welt-Krieg könnte als ein klassisches Beispiel dafür
gesehen werden, dass es in der Situation als es dem Volk eines und mehrerer
Staaten nicht mehr gelang die Machthaber von Diktatur und Tyrannei zu
stoppen, dass sich die Versammlung der Nationen der Welt-Gemeinschaft
genötigt sah, mit einer kaum vorstellbaren Bombenlast, Tyrannei und
Diktatur zu beenden.
Im Zweiten Welt-Krieg gab es allerdings 50 Millionen Menschen, die während
des furchtbaren Krieges gestorben sind.
Das ist ein sehr hoher Preis um zumindest die Ansätze
demokratischer Grundstrukturen zu etablieren.
Nach
nur 12 Jahren der Diktatur lag Deutschland bereits in den Jahren 1944
und 1945 in Schutt und Asche.
Der Wieder-Aufbau von Deutschland war bereits vor Kriegs-Ende unter anderem
im Marshall-Plan geplant.
Doch die Welt im Jahr 2009 befindet sich in einer anderen Situation.
Durch die globale Finanzkrise und globale Hungersnot-Krisen sind auch
Super-Mächte wie die Vereinigten Staaten von Amerika bereits so sehr
wirtschaftlich geschwächt, dass es nahezu unmöglich erscheint,
dass auch Supermächte wie die Vereinigten Staaten von Amerika in
der Zukunft dazu in der Lage sein könnten, ein zerstörtes Europa
oder Deutschland wieder aufzubauen, sollte es zu einer erneuten Zerstörung
von Deutschland oder Europa kommen.

BERECHTIGTE
HOFFNUNGEN UND WEGE SICH FüR FREIHEIT UND DEMOKRATIE ZU ENGAGIEREN
Es liegt viel Hoffnung auf dem neuen amerikanischen Präsident
Barack Hussein Obama.
Doch alle Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika sollten jetzt
auch daran denken, nicht nur den amerikanischen Präsidenten der Vereinigten
Staaten von Amerika zu unterstützen und zu helfen,
sondern an vielen Orten in der Welt sich für Grundrechte, Bürgerrechte,
Menschenrechte, für eine soziale Transformation mit friedlichen Mitteln,
soziale Gerechtigkeit und Sicherheit nach den Gaben ihrer Möglichkeiten
zu engagieren.
Es wird ein langer und kein leichter Weg die Herausforderungen,
die sich den Menschen stellen zu bewältigen., erklärte
der neue U.S. Präsident Barack Obama weiter.
Es ist nicht genug, wenn sich nur ein Mann diesen Herausforderungen stellt,
auch dann wenn es wie Beispiel des amerikanischen Präsidenten Barack
Obama, der mächtigste Mann der Welt ist.
Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die es zu bewältigen gilt:
Medizinische Versorgung für zum Teil schwer kranke Kinder, Frauen
und Männer in schwerer Not, Krisen-Konflikte, Kriege, drohende Kriege,
globale Finanzkrisen, globale Hungersnot und Nahrungsmittel-Knappheit,
Knappheit der Wasser-Versorgung, Natur- Umwelt und Klimaschutz, Erderwärmung,
Sinnfindung und sinnvolle Erfüllung mit Beschäftigung von Menschen,
wenn dies mittels Erwerbs-Arbeit nicht möglich ist, gerechte
und faire Gehälter und Löhne, funktionierende soziale Sicherungs-Systeme
für Menschen, die keine ausreichende Erwerbs-Einkünfte trotz
Arbeit erreichen können.
Man darf die Ziele sicherlich nicht zu hoch ansetzen.
Doch wir dürfen in der Hoffnung leben, es gibt für jeden Menschen,
ungeachtet der Hautfarbe, Herkunft oder der sozialen Stellung, sich selbst
zu verändern, sich für Freiheit, Demokratie, Grundrechte und
Menschenrechte mit friedlichen Mitteln zu engagieren. Es gibt viele Möglichkeiten,
die von vielen Menschen aus welchen Gründen auch immer bisher nicht
genutzt wurden.
Schon mit einem Besuch eines kranken Menschen, der sich alleine
fühlt oder der Begleitung eines Menschen zum Amt, der mit dem Ausfüllen
von sehr komplizierten Antrags-Formularen vielleicht Probleme hat, kann
nahezu jeder Mann oder Frau die Welt ein Stück weit verändern
im Sinne für etwas Gutes.
Schon mit einigen lieben Worten, auch kleinen finanziellen und materiellen
Hilfen können wir etwas in dieser Welt bewegen. Das kann regional
und lokal in Städten und Gemeinden geschehen.
Das kann sicher auch national in Deutschland oder international in Europa
und in der Welt möglich sein. Gut ist es, wenn sich mehr Frauen und
Männer mutig wagen, ein gutes Zeichen der Solidarität für
Grundrechte und Menschenrechte zu setzen. Es müssen nicht immer Helden-Taten
oder Essay´s wie in dieser Form sein, die auch deutlich einige Bereiche
im Leben von Menschen aussprechen, die wieder andere Leser als Provokation
empfinden könnten.
Es ist dringend notwendig über bestehende Probleme offen und frei
zu berichten.
Wer so lebt, als gibt es die Probleme nicht, belügt nicht nur sich
selbst, sondern auch andere Menschen.
Es gibt die Möglichkeiten der Hilfeleistung und Solidarität
für die Menschenrechte ist noch möglich. Diese Chancen sollten
sich wir alle nicht nehmen lassen.
Vielmehr ist es erforderlich, dass sich viele Menschen an vielen Orten
in der Welt für Grundrechte, Bürgerrechte, Menschenrechte, für
freie Rede im Sinne von free speech, Meinungs- Presse- und
Informations-Freiheit, Glaubens- Gewissens- und Religions-Freiheit, für
eine soziale Transformation mit friedlichen Mitteln, soziale Gerechtigkeit
und Sicherheit nach den Gaben ihrer Möglichkeiten zu engagieren.
www.3mnewswire.org
Seite
18: SOLIDARITÄT IN BELGRAD DEMONSTRIEREN; GEGEN NAZI-PARTEIEN ..
SOLIDARITÄT
IN BELGRAD DEMONSTRIEREN
24. März 2009
10 JAHRE NATO-KRIEG GEGEN JUGOSLAWIEN - DEMONSTRATION
UND GROßKUNDGEBUNG IN BELGRAD ANSCHLIEßEND: NATO-TARGET-KONZERT
IN DER INNENSTADT
- Im Gedenken
an die Anti-NATO-Konzerte, die während des 78-tägigen Bombenkrieges
den Widerstand der Massen verkörperten.
Kranzniederlegungen an Gedenkstätten für die
Opfer der NATO-Aggression
25. März 2009
GANZTÄGIGER AUFENTHALT IN POZAREVAC:
- Solidaritätskundgebung
für den in Pozarevac inhaftierten ehemaligen RTS-Direktor Dragoljub
Milanovic, anschließend Gefängnisbesuch einer internationalen
Delegation
Während
der NATO-Aggression gegen Jugoslawien wurde auch die Zentrale des Radio-
und TV-Senders RTS in der Belgrader Innenstadt bombardiert.
16 Menschen wurden getötet, 130 verletzt. Statt die Verantwortlichen
aus den Reihen der NATO für dieses Kriegsverbrechen zur Verantwortung
zu ziehen, wurde den Opfern des einseitigen Krieges die Schuld zugeschoben.
Auf Druck der NATO-Staaten hat das neue serbische Marionetten-Regime den
damaligen RTS-Direktor Dragoljub Milanovic vor Gericht gestellt und verurteilt
weil er damals, als die Bomben fielen, den Sendebetrieb hätte
einstellen und die Beschäftigten nach Hause schicken sollen.
- Kranzniederlegung
an der Grabstätte des ehemaligen jugoslawischen Präsidenten
Slobodan Milosevic
Der ehemalige jugoslawische Präsident Milosevic wurde während
des NATO-Angriffskrieges gegen sein Land vom NATO-initiierten und finanzierten
Tribunal für Kriegsverbrechen in Jugoslawien in Den Haag angeklagt.
Nachdem sich die NATO-Horrormeldungen über kosovo-albanische Opfer
als pure Propagandalügen erwiesen, wurde Milosevic nicht wie vorgesehen
maßgeblichen für Verbrechen im Kosovo angeklagt, sondern für
Verbrechen in Kroatien und Bosnien.
Milosevic wurde auf Druck und mittels Erpressung des westlichen Auslands
festgenommen und in einer Nacht- und Nebelaktion an das Tribunal entführt.
Er entschloß sich zu einer politischen Verteidigung vor einem politischen
Tribunal und wies die Verantwortung vor allem Deutschlands und der USA
bei der Zerschlagung des Sozialistischen Jugoslawiens und der damit einhergehenden
Kriegstreiberei nach und zeigte Stück für Stück, daß
die westliche Version der Balkankriege auf Lügen basiert.
Er starb im März 2006 in der Haft an einer Herzkrankheit, nachdem
die Richter ihm die gewünschte Behandlung verweigerten. Während
des nicht beendeten Prozesses war es der Anklage nicht gelungen, ihm eine
einzige Straftat nachzuweisen.
- Gemeinsames
Beisammensein, politischer Austausch, Kennenlernen, Wiedersehen in einem
Restaurant in Pozarevac
Begrüßung
durch die Initiatoren der internationalen Solidaritätsreise, Prof.
Sergei Baburin, Ramsey Clark, Klaus Hartmann, Vladimir Krsljanin und Prof.
Velko Valkanov.
Außerdem
veranstaltet das BELGRADE FORUM FOR A WORLD OF EQUALS am 23. und 24. März
2009 den Internationalen Runden Tisch: Gegen das Vergessen! Die
NATO-Aggression gegen Serbien 10 Jahre danach.
Er
findet am 23. März ganztägig und am 24. März vormittags
statt. Geladene Persönlichkeiten der Jugoslawiensolidarität
aus dem In- und Ausland referieren.
Ort:
Belgrad Forums (Serbien)
Kontakt:
AK_Jugo@gmx.de;
www.free-slobo.de
____________________________________________________________________________
SPERRVERMERK
gegen
Nazi-Parteien - meine Daten gehören mir!
Das
Thüringer Meldegesetz (ThürMeldeG) bietet grundsätzlich
Parteien und Wählervereinigungen die Möglichkeit zum Zwecke
der Wahlwerbung die Daten der Wahlberechtigten mit Name und Anschrift
zu übermitteln.
Es ist zu befürchten, dass bei den anstehenden Wahlen die NPD
oder andere rechtsextreme Gruppierungen antreten. Das würde
bedeuten, dass diese Zugang zu ihren Daten bekommen.
Aus diesem Grund empfehlen wir, dass jeder und jede dass ihm bzw.
ihr zustehende Recht zur Sperrung der Datenübermittlung nutzt. Dazu
ist bei dem zuständigen Meldebüro ein SPERRVERMERK
gemäß § 32, Abs. 4 des Thüringer Meldegesetzes
zu beantragen.
Die Meldeämter haben dazu Formblätter mit denen die Nichtweitergabe
der Daten beantragt werden kann.
WIDERSPRUCHSFORMULARE
IM INTERNET:
ERFURT:
www.erfurt.de/imperia/md/content/bs/form/33_04internet.pdf
JENA: www.stura.uni-jena.de/uploads/media/Widerspruch_zu_Datenuebermittlung_nach_dem_Thueringer_Meldegesetz.pdf
GERA: www.gera.de/fm/sixcms/193/20080401_FD-EW_ASP.pdf
und natürlich bei anderen Wohnorten beim zuständigen
Einwohnermeldeamt oder direkt auf der Rückseite
mit dem Originalformular:
Widerspruch zu Datenübermittlungen nach dem Thüringer
Meldegesetz (ThürMeldeG)
Von der Landesregierung sowie von den im Landtag vertretenen Parteien
fordern wir die Änderung des Meldegesetzes. Künftig sollen nur
Daten weitergegeben werden dürfen, wenn es von den BürgerInnen
ausdrücklich beantragt wird.
Von den Kommunen fordern wir:
keine Weitergabe von Meldedaten.
Initiative Sperrvermerk -keine Daten an Nazi-Parteien
und GewerkschafterInnen gegen Rechts (GgR), weitere
Informationen: www.ggr.blogsport.de

Seite
19: Keine Datenübermittlung an NPD...
Keine
Datenübermittlung an NPD oder andere rechtsextreme Parteien!
Bitte
ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben an Einwohner- und Meldeamt
der Stadt Erfurt zurück!
Widerspruch zu Datenübermittlungen nach dem Thüringer Meldegesetz
(ThürMeldeG) vom 30. Oktober 2006 (GVBl. Nr. 15, S. 525)
Bitte
untenstehende Hinweise beachten! An Stadtverwaltung
Erfurt, Bürgerbüro, Löberstr. 35; 99096 Erfurt
Name, Vorname
Geburtsdatum
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Wohnanschrift (Straße, Haus-Nr., PLZ, Ort)
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ICH BITTE MEINE PERSöNLICHEN DATEN
AUS DEM MELDEREGISTER DER STADT ERFURT IN DEN NACHFOLGEND ANGEKREUZTEN
FäLLEN NICHT ZU üBERMITTELN:
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- Gemäß
§ 29 Abs. 2 Satz 3 und 4 ThürMeldeG an öffentlich-rechtliche
Religionsgesellschaften. Diese Sperre bezieht sich ausschließlich
auf die öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der
ich nicht angehöre, deren Mitglied aber ein Angehöriger
meiner Familie ist.
- Gemäß
§ 32 Abs. 4 ThürMeldeG an Parteien und Wählergruppen
im Zusammenhang mit allg. Wahlen für Zwecke der Wahlwerbung.
- Gemäß
§ 32 Abs. 4 ThürMeldeG an Mitglieder parlamentarischer
und kommunaler Vertretungskörperschaften sowie Presse, Rundfunk
und anderen Medien zum Zweck der Ehrung von Alters- und Ehejubilaren
- Gemäß
§ 31 Abs. 3 Satz 3 ThürMeldeG Melderegisterauskünfte
über das Internet.
- Gemäß
§ 32 Abs. 4 ThürMeldeG Auskunft an Adressbuchverlag.
Unterschrift Datum
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HINWEISE

Das Thüringer Meldegesetz räumt die Möglichkeit
ein, in o.g. Fällen der Übermittlung von persönlichen Daten
ohne Angabe von Gründen zu widersprechen.
WENN SIE VON DIESEM RECHT GEBRAUCH MACHEN WOLLEN UND
EINWOHNER DER STADT ERFURT SIND, BEACHTEN SIE BITTE FOLGENDE HINWEISE:
-
Der Widerspruch ist auf diesem Vordruck pro
Person durch Ankreuzen der entsprechenden Felder einzulegen und persönlich
zu unterschreiben.
-
Der ausgefüllte Vordruck kann an o.g. Anschrift übersandt
bzw. in den
Bürgerservicebüros
-> Fischmarkt 5,
-> Löberstraße 35 sowie
-> Berliner Straße 26
der Stadt Erfurt abgegeben werden.
-
Die Vervielfältigung dieses Vordrucks ist möglich, er steht
gleichfalls in jedem Bürgerservicebüro zur Verfügung.
-
Widersprüche, die bereits gegenüber dem Einwohner- und Meldeamt
Erfurt geltend gemacht wurden, behalten Ihre Gültigkeit, sofern
diese nicht widerrufen wurden.
-
WENN MAN SICH NICHT WEHRT, WIRD DER NAZISMUS WACHSEN UND VIELE MENSCHEN
ERMORDET!
Die Kraft der NPD/NeoNazismus ist ein Teil der Polizei, Teil der Justiz,
Teil der Parteien und Teil BürgerInnen, die antisemitisch, rassistisch,
nationalistisch und/oder diskriminierend sind.
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KOALITION
LÄSST WEITER LOHNDUMPING ZU
Die
Beschädigung der Menschen durch die Pseudo-Parteien, Pseudo-Regierung
und Pseudo-Unternehmen wächst die Verschlechterung der Menschen und
der NeoNazismus wird es ausnutzen

DESHALB
ERNSTHAFT WEHREN!
2006
mussten fast 6,6
Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor arbeiten,
und jetzt wächst es. Nahezu 2 Millionen Menschen haben 2006 sogar
für Bruttostundenlöhne unter 5 Euro gearbeitet. Von den Maßnahmen,
die die Koalition nun verabschiedet hat, profitieren höchstens ein
Viertel der fast 7 Millionen von Niedriglöhnen betroffenen Menschen.
Das ist zu wenig.
Deutschland
braucht eine generelle Lohnuntergrenze und die Möglichkeit für
darüber liegende Branchenmindestlöhne in allen Branchen. Es
reicht also nicht aus, dass das Arbeitnehmer-Entsendegesetz nur für
weitere sechs Branchen geöffnet wird, um tarifliche Mindestlöhne
allgemeinverbindlich zu machen. Nicht aufgenommen wurde die Zeitarbeit
mit rund 700.000 Beschäftigten.
Ohne Schutz bleiben auch hundertausende Beschäftigte in anderen Branchen
wie der Gastronomie und der Fleischerei, die ebenfalls von Niedrigstlöhnen
gefährdet sind oder bereits zu Dumpinglöhnen arbeiten. Die Bundesregierung
hat die Chance verpasst, die Festsetzung von Mindestlöhnen über
das Arbeitnehmer-Entsendegesetz für alle Branchen und auch für
regionale Tarifverträge zu ermöglichen.
In
den Gesetzentwürfen der Bundesregierung sind außerdem Bestimmungen
enthalten, die den Schutz vor Niedrigstlöhnen in großem Umfang
durchlöchern. Lohndumping bleibt weiterhin Tür und Tor geöffnet,
da im Mindestarbeitsbedingungengesetz ein Vorrang für bestehende
Tarifverträge vorgesehen ist. Damit wird die Friseurin in Sachsen
auch weiterhin mit 3 pro Stunde abgespeist. Im Entsendegesetz bekommt
der Tarifausschuss eine Vetomöglichkeit. Die Spitzenorganisation
der Arbeitgeber kann so tarifliche Mindestlöhne verhindern, die von
den Sozialpartnern in der Branche vereinbart wurden.
WIR
FORDERN, DIESE LöCHER UMGEHEND ZU SCHLIESSEN UND EINEN ZUVERLäSSIGEN
SCHUTZ VON NIEDRIGSTLöHNEN IN DEUTSCHLAND SICHERZUSTELLEN. DAZU HABEN
WIR IN FORM VON ÄNDERUNGSANTRäGEN ZU DEN GESETZENTWüRFEN
DER BUNDESREGIERUNG KONKRETE VORSCHLäGE GEMACHT:
*Wir
wollen die Aufnahme aller Branchen ins Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Eine
Beschränkung auf Tarifverträge einzelner Branchen ist weder
europarechtlich geboten noch inhaltlich gerechtfertigt.
*Wir
schlagen die Einrichtung einer Mindestlohnkommission nach dem Vorbild
der Low-Pay Commission in Großbritannien vor. So wird die Höhe
der Mindestlöhne unter Beteiligung von Wissenschaft und Forschung
und umfassender Berücksichtigung der sozialen und ökonomischen
Auswirkungen erarbeitet.
*Wir
wollen eine generelle Lohnuntergrenze einziehen, die von der Mindestlohn-Kommission
festgelegt wird. Mit einer solchen untersten Grenze wird zukünftig
Lohndumping zu Lasten der Beschäftigten und Steuerzahler wirksam
verhindert.
*Wir
wollen die Einführung von branchen- und regionalspezifischen Mindestlöhnen
ermöglichen, die über der allgemeinen Lohnuntergrenze liegen.
So können Mindestarbeitsentgelte für einzelne Wirtschaftszweige
bundesweit oder regional auch oberhalb der Lohnuntergrenze festgesetzt
werden und allgemeine Gültigkeit erhalten.
*Wir
wollen die Möglichkeit zur Allgemeinverbindlicherklärung von
regionalen Tarifverträgen durch die zuständigen Landesbehörden,
um die Tariftreueregelungen bei öffentlicher Auftragsvergabe in den
Bundesländern auch weiterhin effektiv anwenden zu können und
Lohndumping und bodenlosen Unterbietungswettbewerb bei der Ausführung
öffentlicher Aufträge so zu verhindern.
*Das
Vorrangprinzip für bestehende Niedrigstlohntarifverträge und
die Vetomöglichkeit für die Spitzenorganisation der Arbeitgeber
wollen wir ersatzlos streichen.
*Wir
meinen es Ernst mit dem Schutz vor Lohnarmut. Wenn die große Koalition
ebenfalls ernsthaft am Schutz vor Lohndumping interessiert ist, muss sie
die Falltüren und Löcher in ihren Gesetzentwürfen schließen
und diesen Änderungen zustimmen.
Bündnis90/Die
Grünen - Fraktion in Bundestag
KEIN LOHN UNTER 7,50 €
PRO STUNDE. Informationen => www.mindestlohn.de;
www.mindestlohn09.verdi.de

Es geht nur, wenn sich viele
ernsthaft an Demos und Streiks beteiligen. Wenn die Parteien aufgefordert
werden, das Mindestlohngesetz in den Bundestag einzubringen. Richtigerweise
muss der Stundenlohn in diesem Gesetz auf 9€ angehoben werden.
Dieser Stundenlohn muss dann
entsprechend erhöht werden!
Zeitbrücken
Von Stadt zu Stadt
Stalingrad
Wolgograd / Buchenwald Weimar.
Wolgograd
und Weimar sind Städte mit einer besonderen Geschichte die
Schlacht um Stalingrad und das Konzentrationslager Buchenwald waren und
bleiben unmittelbar mit diesen Orten verbunden
Für unser Projekt suchen wir zehn Jugendliche aus Weimar, die Interesse
daran haben an einem Austausch mit russischen Jugendlichen aus Wolgograd
teilzunehmen.
Durch diese Begegnung können wir die Geschichte unserer Heimatorte
besser kennen lernen:
Welche Bedeutung hat die Vergangenheit eurer Städte für euch?
Beeinflusst sie noch heute euer Demokratieverständnis?
Wie geht ihr mit Nationalismus in eurem Umfeld um?
WOLLT
IHR DABEI SEIN?
Indem wir uns mit dem Leben von Jugendlichen zur Zeit des
Zweiten Weltkrieges beschäftigen, werden wir mit euch einen Blick
von Heute auf Damals in Augenhöhe werfen.
Gemeinsam mit russischen Jugendlichen könnt ihr nicht nur die Zeitbrücken
zwischen Stalingrad - Wolgograd und Buchenwald - Weimar schlagen, sondern
euch außerdem in einem interkulturellen Dialog über Unterschiede
und Gemeinsamkeiten im Umgang mit der eigenen Geschichte austauschen.
Wann & Wo? 19.06. bis 28.06.2009
in Wolgograd
30.07.2009 bis 08.08.2009 in
Weimar
Wer? Ihr! Interessierte SchülerInnen
zwischen 16 und 21 Jahren, die Lust haben ein neues Land zu erkunden,
russische AltersgenossInnen kennen zu lernen und mehr über die eigene
und fremde Geschichte zu erfahren.
Kosten? Das Projekt wird gefördert von Junge
Wege in Europa der Robert Bosch Stiftung. Der Unkostenbeitrag
für die Teilnahme an beiden Begegnungen inklusive Flug, Visa, Unterkunft
und Verpflegung liegt bei 100.
Wir sind ein Projektteam von SchülerInnen und StudentInnen,
die unter der Schirmherrschaft der Europäischen Jugendbildungs- und
Jugendbegegnungsstätte Weimar diesen Austausch für euch organisieren.
KLINGT
SPANNEND?
Dann kommt am 02. März zum Infoabend ins Jugend- und
Kulturzentrum mon ami am Goetheplatz 11.
Ab 18.00 Uhr erfahrt ihr noch viel mehr über unser Projekt, könnt
Fragen stellen, euch anmelden und
erste Einblicke in die russische Kultur bekommen.
Wir freuen uns auf euch!
zeitbruecken@googlemail.com
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INITIATIVEN
FüR EINE ZENTRALE DEMONSTRATION 2009 ZUR FINANZ- UND WIRTSCHAFTSKRISE
AUS WWW.LABOURNET.DE
Initiative
von Verdi Stuttgart, Attac Deutschland, Friedens- und Zukunftswerkstatt
e.V. und Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften sowie Initiative zur
Vernetzung der Gewerkschaftslinken,
BüNDNISTREFFEN:
WIR ZAHLEN
NICHT FüR EURE KRISE
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, zweiten großen Bündnistreffen
der bundesweiten Demonstrationen am 28.
März in Berlin und Frankfurt/M:
1. ANALYSE DER POLITISCHEN LAGE;
2. BILANZ DER BISHERIGEN MOBILISIERUNG;
3. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / KOMMUNIKATION;
4.WEITERE ORGANISATORISCHE PLANUNG DER DEMOS. PS: IM ANSCHLUSS AN DAS
TREFFEN TAGEN DIE VERTRETER AUS DER REGION-SüDWEST WEITER, UM DIE
NöTIGEN ABSPRACHEN ZUR DEMONSTRATION IN FRANKFURT ZU TREFFEN.
VORLäUFIGER AUFRUF ZU BUNDESWEITEN DEMONSTRATIONEN IN BERLIN UND
FRANKFURT/MAIN AM INTERNATIONALEN AKTIONSTAG ZUM WELT-FINANZ-GIPFEL SAMSTAG,
28. MäRZ 2009
Andreas
Lathan (BUND-Vorstand), Bernd Riexinger (ver.di Bezirk Stuttgart), Hüseyn
Avgan (DIDF), Jakob Schäfer, (Arbeitsausschuss Vernetzung der Gewerkschaftslinken),
Michael Schilwa (Berliner Demo-Bündnis), Michael Schlecht (Die Linke,
Bundesvorstand), Sabine Leidig (Attac Deutschland):
www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/2009/grossdemo09c.pdf
- MOBILISIERUNG
ZUM 28. MÄRZ 2009:
WIR BEZAHLEN EURE KRISE NICHT!
Ankündigung Bundesweite Demonstrationen in Frankfurt und Berlin am
Samstag, dem 28. März 2009 von ver.di Stuttgart externer Datei:
www.stuttgart.verdi.de/krise/data/090328aufruf.pdf
- DAS KAPITAL
SOLL SEINE KRISE SELBST BEZAHLEN! FüR EINE ZENTRALE DEMONSTRATION
IM BUNDESTAGSWAHLJAHR 2009
Das Rhein-Main Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne
(RMB) und Die Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken (IGL)
laden Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen zu einem Treffen
ein.
Wir wollen mit Euch über die Finanz- und Wirtschaftskrise reden,
Reaktionen und Forderungen dazu entwickeln. Mit Euch über die Möglichkeit
bzw. Notwendigkeit einer zentralen Demonstration vor den Bundestagswahlen
2009 beraten, unabhängig von den Demonstrationen, die bereits für
den 28.3.09 verabredet wurden
www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/2009/grossdemo09b.pdf
- DEMO GEGEN
DIE KRISE. BüNDNIS LINKER UND GEWERKSCHAFTLICHER GRUPPEN BESCHLIEßT
MOBILISIERUNGEN NACH BERLIN UND FRANKFURT AM MAIN. AKTIONEN SOLLEN AUFTAKT
ZU BREITER PROTESTBEWEGUNG SEIN
Wir zahlen nicht für Eure Krise unter
diesem Motto sollen
am 28. März in Berlin und Frankfurt am Main
zentrale Demonstrationen stattfinden. Das hat ein Bündnistreffen
verschiedener linker und gewerkschaftlicher Gruppen am Dienstag in Frankfurt
am Main beschlossen. Die Aktionen sollen den Auftakt für weitere
Proteste gegen das Abwälzen der Krisenfolgen auf die arbeitende und
erwerbslose Bevölkerung bilden
www.jungewelt.de/2009/01-08/044.php
WIDERSTAND TUT NOT! DAS KAPITAL SOLL SEINE KRISE SELBST BEZAHLEN!
Statt Sozialisierung der Verluste: Entschädigungslose
Enteignung und Vergesellschaftung der Banken unter Kontrolle der Beschäftigten
und der einfachen Bankkunden!
WICHTIGE
ANFRAGE AN:
c.boissevain@web.de

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-
Viele
Menchen, ob
DEUTSCH oder NICHTDEUTSCH,
werden beschädigt! Durch die fiesen Tricks von Polizisten, Justiz
und manchem Parteichef werden FLüCHTLINGE, ANTIFA, ANDERE und
Lucifero diskriminiert. NeoNazis werden jedoch ignoriert.
-
VERALLGEMEINRUNG,
z.B. GEGEN die PolizistInnen, ist auch Rassismus und hilft auch dem
NeoNazismus. DEUTSCH IST:
Ein Polizist in Gera hat den Namen des Nazismus, der Lucifero angeschlagen
habt, gegeben und dadurch konkret angezeigt, aber die Justiz hat es
abgelehnt. Alle Anzeigen von Lucifero gegen Niederschlagung wurden
abgelehnt, während die Anzeigen der NeoNazis und einigen Polizisten
von der Justiz akzeptiert sind.
-
DESHALB
werde ich, der angeblich böse A.F. Lucifero, aus Ostdeutschland
bald auswandern! Denn so sehr Westdeutschland nicht echt demokratisch
ist, wächst aber der NeoNazismus weniger, weil auch viele PolizistInnen,
mehr als in Ostdeutschland, es verhindern!
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http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/npd-plant-bundesparteitag-in-erfurt;
http://sabotnik.blogsport.de
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